Square Enix hat den Early Access-Start von Killer Inn für den 12. Februar 2026 angekündigt. Das Multiplayer-Murder-Mystery-Actionspiel von Entwickler Tactic Studios wird über Steam für PC verfügbar sein und während der Early Access-Phase zum vergünstigten Preis von 9,99 Euro angeboten. In Killer Inn kämpfen 24 Spieler in einem abgelegenen Schloss ums Überleben – aufgeteilt in zwei geheime Rollen: Wölfe, deren Mission das Jagen und Töten ist, und Lämmer, die das Blutbad überleben oder aus dem Schloss fliehen müssen. Die Rollenzuweisung erfolgt zufällig und geheim, niemand weiß wer Freund oder Feind ist. Square Enix veröffentlicht das Spiel in Zusammenarbeit mit TBS GAMES und plant, während des Early Access Spieler-Feedback einzuholen um das Spiel bis zum offiziellen Release zu optimieren.
Die Kombination aus Social Deduction (wie Among Us, Werewolf) und Action-Gameplay ist Killer Inns Hauptverkaufsargument. Während klassische Social Deduction-Spiele meist rundenbasiert sind, fügt Killer Inn Echtzeit-Action hinzu – Spieler müssen physisch überleben, nicht nur argumentieren und abstimmen.

Das Gameplay-Konzept
24 Spieler erhalten eine Einladung von Astra, einer geheimnisvollen Schattenorganisation, in ein abgelegenes Schloss zu kommen. Das Versprechen: unermessliche Reichtümer. Die Realität: Ein tödliches Spiel.
Zu Beginn werden Spieler zufällig einer von zwei Rollen zugewiesen:
Wölfe (Killer): Eine Minderheit der Spieler. Ihre Mission ist einfach – alle anderen eliminieren. Sie wissen wer die anderen Wölfe sind und können koordinieren. Aber sie müssen verborgen bleiben, denn wenn die Lämmer sie identifizieren, sind sie in Gefahr.
Lämmer (Survivors): Die Mehrheit der Spieler. Sie wissen nicht wer Wolf und wer Lamm ist. Ihr Ziel ist Überleben – entweder durch Flucht aus dem Schloss oder durch Identifizierung und Eliminierung aller Wölfe.
Die Asymmetrie ist klassisches Social Deduction-Design. Wölfe haben Information (wissen wer ihre Verbündeten sind) und tödliche Fähigkeiten, aber sind zahlenmäßig unterlegen. Lämmer haben Zahlen aber keine Information – sie müssen durch Beobachtung, Deduktion und Zusammenarbeit herausfinden wer die Mörder sind.
Der Twist: Das alles passiert in Echtzeit mit Action-Gameplay. Spieler erkunden das Schloss, sammeln Waffen und Items, kämpfen physisch. Es ist nicht nur Diskussion und Voting sondern tatsächliches Survival-Gameplay.
Waffen, Items und Hinweise
Square Enix betont dass Spieler „jede Waffe, jedes Hilfsmittel und jeden Hinweis im Arsenal nutzen“ müssen um zu gewinnen. Das deutet auf reichhaltige Loot-Mechaniken hin.
Waffen: Vermutlich verschiedene Kategorien – Nahkampf (Messer, Knüppel), Distanz (Pistolen, Gewehre?), improvisierte Waffen (Kandelaber, schwere Objekte). Wölfe nutzen sie zum Töten, Lämmer zur Verteidigung.
Hilfsmittel: Medikits zum Heilen, Schlüssel zum Öffnen verschlossener Türen, Werkzeuge zum Barrikadieren, Kommunikationsgeräte. Items die taktischen Vorteil verschaffen.
Hinweise: Das spannendste Element. Hinweise könnten verraten wer Wolf ist – Blutspuren, gefundene Waffen, Zeugenaussagen. Social Deduction funktioniert durch Information-Gathering. In einem Action-Setting bedeutet das physische Beweise finden, nicht nur Spieler-Chat analysieren.
Die Kombination schafft Tiefe. Ein Wolf muss nicht nur töten sondern auch Spuren verwischen. Ein Lamm muss nicht nur überleben sondern auch Beweise sammeln um Wölfe zu entlarven.
Schloss-Setting und Atmosphäre
Das abgelegene Schloss ist mehr als nur Kulisse – es ist das Spielfeld. Schlösser bieten interessante Level-Design-Möglichkeiten: lange Korridore, geheime Durchgänge, große Hallen, verwinkelte Keller, Türme. Perfekt für Versteckspiel und Hinterhalte.
Die Atmosphäre dürfte düster sein. Eine mysteriöse Organisation, die Spieler in einen tödlichen Wettbewerb lockt – das erinnert an Battle Royale-Filme oder Squid Game. Das Schloss-Setting gibt gotisches Horror-Flair.
24 Spieler in einem Schloss bedeutet dichte Encounters. Anders als Battle Royales mit hundert Spielern auf riesigen Maps ist Killer Inn konzentrierter. Begegnungen sind häufiger, Spannung konstanter.
Early Access: Feedback-getrieben
Square Enix ist klar dass Killer Inn noch Entwicklung braucht. Die Early Access-Phase dient explizit dazu, „Feedback der Spieler einzuholen, um das Murder-Mystery-Actionspiel bis zur offiziellen Veröffentlichung weiter zu optimieren“.
Das ist smart. Social Deduction-Spiele leben von Balance. Wenn Wölfe zu stark sind, haben Lämmer keine Chance – frustrierend. Wenn Lämmer zu viele Vorteile haben, können Wölfe nicht gewinnen – langweilig. Die richtige Balance findet man nur durch massives Playtesting.
Community-Feedback kann auch Game-Design verbessern. Spieler finden Exploits, broken Strategien, unintendierte Interaktionen. Entwickler können reagieren und patchen.
Der vergünstigte Preis von 9,99 Euro während Early Access ist Anreiz für Early Adopters. Nach offiziellem Release wird der Preis vermutlich steigen – typisch 19,99 oder 24,99 Euro. Frühe Käufer sparen Geld und helfen mit Feedback.
Zusätzlich gibt es „optionale In-Game-Käufe für kosmetische Gegenstände“. Das ist das Standard-Free-to-Play-Monetarisierungs-Modell, angewendet auf ein Buy-to-Play-Spiel. Skins, Emotes, vielleicht Schloss-Dekorationen – nichts das Gameplay beeinflusst, nur Personalisierung.
Tactic Studios und Square Enix
Tactic Studios entwickelt Killer Inn. Details über das Studio sind spärlich – vermutlich ein kleineres oder neues Team. Square Enix fungiert als Publisher zusammen mit TBS GAMES.
Square Enix als Publisher ist interessant. Der Konzern ist bekannt für JRPGs (Final Fantasy, Dragon Quest), nicht für Multiplayer-Social-Deduction-Spiele. Aber Square Enix hat in den letzten Jahren diversifiziert – Indie-Partnerships, Western-Entwickler, experimentelle Genres.
Die Partnerschaft mit TBS GAMES deutet auf regionale Strategie hin. TBS GAMES könnte für Marketing oder Distribution in spezifischen Regionen zuständig sein.
Für Tactic Studios ist Square Enix als Publisher ein großer Boost. Der Name trägt Gewicht, das Marketing-Budget ist substanziell, die Distribution-Netzwerke etabliert. Ein Indie-Studio hätte Schwierigkeiten, Aufmerksamkeit für ein neues IP zu generieren – Square Enix öffnet Türen.
Der Social Deduction-Markt
Killer Inn betritt einen kompetitiven Markt. Among Us dominierte 2020-2021, Project Winter hat eine Nische, Werewolf-ähnliche Spiele gibt es dutzende. Was unterscheidet Killer Inn?
Größere Spielerzahl: 24 Spieler ist mehr als Among Us (10-15) oder typische Werewolf-Lobbys (8-12). Mehr Spieler bedeutet mehr Chaos, mehr Verdächtige, komplexere Social Dynamics.
Action-Fokus: Among Us ist primär Deduktion mit Mini-Games. Killer Inn scheint Kampf und Überleben gleichwertig mit Deduktion zu machen. Das spricht Spieler an die Action-Gameplay bevorzugen.
Gothic Horror-Ästhetik: Das Schloss-Setting und die mysteriöse Organisation geben narrative Tiefe. Among Us ist abstrakt (Spaceship, Cartoon-Stil), Killer Inn geht in Richtung atmosphärischer Horror.
Square Enix-Marketing: Der Publisher-Name alleine generiert mehr Aufmerksamkeit als ein unbekanntes Indie-Studio bekommen würde.
Die Herausforderungen sind real. Among Us hatte viralen Erfolg teilweise durch Zugänglichkeit – einfach zu lernen, auf allen Plattformen, kostenlos auf Mobile. Killer Inn ist PC-only (zumindest im Early Access), kostet 9,99 Euro, scheint komplexer.
Aber es gibt Raum für Alternativen. Spieler die Among Us zu simpel finden oder Project Winter zu harsch, könnten in Killer Inn ihre Nische finden.
Early Access-Roadmap unbekannt
Square Enix hat keine Details zur Early Access-Dauer oder Roadmap gegeben. Typischerweise dauert Early Access 6-18 Monate. Inhaltliche Updates während EA sind zu erwarten – neue Waffen, Maps (vielleicht andere Locations außer dem Schloss), Balance-Patches, Features basierend auf Feedback.
Die Frage ist wie „fertig“ das Spiel am 12. Februar ist. Manche Early Access-Games sind technisch poliert aber Content-arm. Andere sind buggy aber voll Features. Der Trailer und Marketing-Material geben Hinweise, aber finale Bewertung kommt erst beim Launch.
Interessierte sollten dem offiziellen Steam-Seite folgen für Updates. Square Enix wird vermutlich Dev-Blogs, Community-Events, Beta-Tests vor und während Early Access organisieren.
Verfügbarkeit und Plattformen
Killer Inn startet auf PC via Steam. Konsolen-Versionen wurden nicht angekündigt. Das ist typisch für Early Access – Entwickler fokussieren auf eine Plattform, portieren später.
Steam ist die richtige Wahl für ein Multiplayer-Social-Deduction-Spiel. Die Plattform hat massive Nutzerbasis, gute Community-Features (Forums, Guides, Workshop), und Steamworks-Infrastruktur für Matchmaking.
Der 12. Februar-Termin ist ein Mittwoch – ungewöhnlich. Typische Release-Tage sind Dienstag oder Donnerstag. Aber für Early Access ist der spezifische Wochentag weniger kritisch als für AAA-Launches.
Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website (square-enix.com/killer-inn) und vermutlich auf Steam sobald die Store-Seite live ist.
Killer Inn – Die wichtigsten Infos
Early Access Start: 12. Februar 2026
Plattform: PC via Steam
Preis: 9,99 € (vergünstigt während Early Access)
Entwickler: Tactic Studios
Publisher: Square Enix + TBS GAMES
Genre: Multiplayer Murder-Mystery-Actionspiel, Social Deduction + Action
Gameplay:
- 24 Spieler pro Match
- 2 geheime Rollen:
- Wölfe: Minderheit, jagen und töten, kennen einander
- Lämmer: Mehrheit, überleben oder fliehen, kennen Wölfe nicht
- Echtzeit-Action (Kämpfe, Loot sammeln, Exploration)
- Waffen, Hilfsmittel und Hinweise zum Überleben
- Social Deduction durch Beobachtung und Beweise
Setting: Abgelegenes Schloss, Astra-Organisation (mysteriös)
Monetarisierung:
- Kaufpreis: 9,99 € (Early Access)
- Optionale kosmetische In-Game-Käufe
Early Access-Zweck:
- Spieler-Feedback einholen
- Balance und Features optimieren
- Vor offiziellem Release testen






