OlliOlli World

OlliOlli World im Test: Roll7s buntes Skate-Meisterwerk fordert Perfektion

Entwickler Roll7 geht mit OlliOlli World in die dritte Runde und wagt einen radikalen visuellen Neustart. Nach den Pixel-Art-Vorgängern OlliOlli und OlliOlli 2 präsentiert sich der neue Ableger in buntem, handgezeichnetem Look der an Adventure Time erinnert. Die Frage: Kann die Serie ihren Ruf als eines der anspruchsvollsten Skate-Spiele halten, während sie gleichzeitig zugänglicher werden will? Nach dutzenden Stunden auf dem Board und unzähligen Versuchen, die perfekte Combo zu landen, steht fest: OlliOlli World ist einfach zu erlernen, aber brutal schwer zu meistern – und genau das macht seinen Reiz aus.

Von Pixel zu Pastell: Der neue Look

Roll7 hat das Design grundlegend geändert. Vorbei ist die Zeit der Pixel-Skater – OlliOlli World setzt auf handgezeichnete 2,5D-Grafik mit leuchtenden Farben und skurrilem Charakter-Design. Der Look erinnert stark an Cartoon Network-Serien wie Adventure Time oder Regular Show. Das ist Geschmackssache, funktioniert aber hervorragend.

Die Pixel-Vorgänger hatten ihren Charme, aber der neue Stil erlaubt mehr Ausdruckskraft. Die Animationen sind flüssiger, die Umgebungen detaillierter, die Charaktere haben Persönlichkeit. Besonders clever: Die 2,5D-Perspektive ermöglicht Wall-Rides und Ebenen-Wechsel, ohne das Spiel komplett in 3D abbilden zu müssen.

Die verschiedenen Regionen – Wüste, Wald, Strand, Schneelandschaften – sind visuell distinct und voller Details. Jedes Gebiet hat eigene Farbpalette, Flora, Architektur. Das schafft Abwechslung und macht jedes Level unique.

Die bunte Ästhetik könnte manche abschrecken. Es ist definitiv nicht subtle. Aber wer sich darauf einlässt, bekommt ein visuell kohärentes, fröhliches Skate-Universum.

Story: Skate-Götter und selbstironischer Humor

Die Story ist simpel aber charmant: Man spielt einen aufstrebenden Skater auf der Suche nach Radlandia, dem mystischen Skate-Himmel. Unterwegs trifft man skurrile Charaktere, lernt von Skate-Göttern und sammelt Anhänger.

Die Erzählung nimmt sich nicht ernst. Dialoge sind selbstironisch, Charaktere sind überzeichnet, die ganze Prämisse ist absurd – und das funktioniert. Es ist leichte Kost, die nie im Weg steht. Wer Story überspringen will, kann das ohne Verlust. Wer sie mag, bekommt unterhaltsame Momente.

Die Zwischensequenzen sind kurz, comichaft animiert und meist lustig. Manche nerven wenn man Level wiederholt, aber es gibt einen Skip-Button. Das ist wichtig in einem Spiel wo man Level dutzende Male spielt.

OlliOlli World - Scene

Gameplay: Leicht zu lernen, brutal zu meistern

Das Kern-Gameplay ist elegant simpel: Linker Stick steuert Tricks, A-Button landet. Das wars im Prinzip. Man bewegt den Stick in verschiedene Richtungen für verschiedene Tricks, drückt A zur richtigen Zeit für saubere Landungen.

Diese Einfachheit täuscht. OlliOlli World ist eines der anspruchsvollsten Spiele, die ich gespielt habe. Das perfekte Timing, die präzise Stick-Bewegung, die Kombination von Tricks zu endlosen Combos – das erfordert enorme Geschicklichkeit.

Die Steuerung ist butterweich wenn man sie beherrscht. Tricks fließen ineinander, man gleitet durch Levels wie Wasser. Aber bis man diesen Flow erreicht, stirbt man. Viel. An Hindernissen hängen bleiben, in Löcher fallen, Landungen vermasseln – frustrierende Momente sind garantiert. Die einen oder anderen Rage-Quits sind durchaus möglich.

Das Trickset wurde massiv erweitert. Grabs, Flips, Grinds, Manuals, Wall-Rides, Quarter-Pipe-Tricks – die Vielfalt ist beeindruckend. Jeder Trick hat eigene Stick-Bewegung, manche erfordern Timing-basierte Button-Presses. Das zu meistern dauert.

Schwierigkeitsgrad: Von zugänglich zu masochistisch

OlliOlli World hat mehrere Schwierigkeitsstufen, die nicht durch Menü-Einstellung sondern durch Level-Design implementiert sind.

Basisziel: Erreiche das Ende. Das ist machbar für Anfänger. Man darf sterben, Checkpoints sind großzügig, man muss keine perfekten Tricks landen.

Nebenquests: Jedes Level hat mehrere Challenges. Sammle Objekte, lande spezifische Tricks, erreiche Score-Thresholds. Das ist härter und erfordert Verständnis der Mechaniken.

Ohne Checkpoints: Die brutale Variante. Ein Level in einem Durchgang ohne Tod abschließen. Das ist extrem schwer und erfordert Perfektion. Wer alle Erfolge mitnehmen will, muss sich dieser Herausforderung stellen.

Eine einzige Combo: Das Level komplett als eine durchgehende Combo beenden. Das ist die höchste Schwierigkeit und nur für Hardcore-Spieler. Jeder Fehler, jede nicht perfekte Landung beendet die Combo. Das erfordert blinde Controller-Beherrschung und absolute Präzision. Ich fand es ziemlich anstrengend, das war hart.

Diese gestufte Schwierigkeit ist brilliant. Casuals können die Story durchspielen und Spaß haben. Hardcore-Spieler haben endlose Herausforderungen. Jeder findet sein Niveau.

Aber: Selbst auf niedrigster Schwierigkeit ist OlliOlli World fordernd. Wer Frustration nicht mag oder keine Geduld für Trial-and-Error hat, wird leiden. Das ist kein Spiel für zwischendurch oder Entspannung. Für Casuals würde ich das Skate-Game eher nicht empfehlen – ihr werdet nur frustriert. Man benötigt Zeit und vor allem Geduld, um die Steuerung zu meistern und die Level perfekt abzuschließen.

Asynchroner Multiplayer: Gegen Geister fahren

OlliOlli World hat keinen direkten Multiplayer – man teilt sich keine Arena mit anderen Skatern. Stattdessen setzt es auf asynchrone Competition ähnlich wie Trials oder Racing-Games mit Geister-Runs.

Ranglisten: Jedes Level hat Bestzeiten und Highscores. Man vergleicht sich global oder mit Freunden. Es existieren diverse Statistiken, die zum Vergleich einladen.

Ghost-Runs: Man kann die Wiederholungen von Top-Spielern anschauen. Das ist extrem lehrreich – man sieht ihre Trick-Choices, ihre Routen, ihr Timing. Wer feststeckt oder nicht weiter kommt, kann so lernen und analysieren, was man selbst besser machen kann oder schon beherrscht. Das spornt an, selbst besser zu werden und derjenige zu sein, dessen Run angeschaut wird.

Gnarvana-Liga: Nach Story-Abschluss freigeschaltet. Man tritt gegen andere Spieler an – aber nicht simultan in der gleichen Arena. Jeder fährt seinen Run, die Punkte werden verglichen. Man wird folglich nicht abgelenkt. Das ist stressfrei aber kompetitiv. Dennoch bleibt es stressig, die meisten Punkte einzufahren.

Gnarvana-Portal: Level-Editor. Man erstellt eigene Strecken, teilt sie mit der Community, lässt seiner Fantasie freien Lauf. Das erweitert die Langzeitmotivation enorm. Die besten Community-Levels sind brillant und oft härter als offizielle Levels.

Dieser asynchrone Ansatz funktioniert perfekt. Kein Lag, keine Griefing-Möglichkeiten, volle Konzentration auf eigene Performance. Gleichzeitig bleibt die Kompetition erhalten.

OlliOlli World - Level

Charakteranpassung und Progression

Die Charakteranpassung ist umfangreich. Kleidung, Frisuren, Accessoires, Board-Designs – alles freischaltbar durch Progression. Es ist rein kosmetisch (keine Pay-to-Win-Mechanik), aber motivierend.

Die Vielfalt ist beeindruckend. Man kann alles von realistischen Skatern bis zu absurden Kreationen erstellen. Es gibt hunderte Optionen, konstant schaltet man Neues frei.

Die Progression ist fair. Man verdient Währung durch Spielen, kauft damit Customization-Items. Keine Mikrotransaktionen, kein Grind-Wall. Einfach spielen, Dinge freischalten.

Steuerung: Controller-Layout ist wichtig

Die Steuerung funktioniert mit allen gängigen Controllern, aber Layout macht einen Unterschied. Xbox-Controller mit asymmetrischem Stick-Layout (linker Stick oben) funktionieren gut – der linke Stick ist primär für Tricks, die Position ist komfortabel. Mit verschiedenen Xbox-Controllern bin ich gut zurecht gekommen, wobei ein zentrales Layout der Analogsticks in diesem Game von Vorteil ist.

PlayStation-Controller mit symmetrischem Layout sind ebenfalls spielbar, aber manche Spieler finden die Position weniger ergonomisch für stundenlange Sessions. Zudem: Touchpad kann ungewollt getroffen werden während intensiver Momente. Auf der PlayStation stelle ich es mir etwas schwerer vor, denn man könnte beim Zocken oft das Touchpad ungewollt treffen. Das nervt.

Switch im Handheld-Modus funktioniert, aber kleine Sticks sind weniger präzise als vollwertige Controller. Für Perfektion ist Switch nicht ideal.

PC mit Keyboard ist theoretisch möglich, aber nicht empfohlen. Das Spiel ist für Analog-Sticks designed, Keyboard-Directional-Inputs sind zu binary für die nuancierten Trick-Mechaniken.

Sound: Chill-Vibes und Skate-Punk

Der Soundtrack ist exzellent. Eine Mischung aus Indie-Rock, Lo-Fi Hip-Hop, Skate-Punk und elektronischen Tracks. Die Musikauswahl passt perfekt zur Ästhetik und zum Gameplay-Flow.

Die Songs sind lizenziert von diversen Künstlern – keine generische Hintergrundmusik. Bands wie Chelmico, INHERIT, DJ Streaks liefern Tracks die sowohl energetisch als auch chill sind. Das motiviert ohne zu überfordern.

Die Soundeffekte sind befriedigend. Das Board-Geräusch auf verschiedenen Oberflächen, das Klacken beim Landen, das Whoosh bei Tricks – alles klingt authentisch und gibt gutes Feedback.

Die Sprachausgabe ist minimalistisch. NPCs reden in Textboxen, gelegentliche Vo-Lines. Die Qualität ist okay, aber nicht zentral. Man spielt OlliOlli World für Gameplay, nicht für Voice-Acting.

Langzeitmotivation und Wiederspielwert

Der Wiederspielwert ist enorm. Selbst nach Story-Abschluss (etwa 6-10 Stunden) gibt es Gründe weiterzuspielen:

Alle Challenges: Jedes Level hat mehrere Nebenquests. Das komplett zu 100% zu machen dauert dutzende Stunden.

Checkpoint-freie Runs: Jedes Level ohne Tod durchspielen ist eine Herausforderung für sich.

One-Combo-Runs: Die ultimative Challenge – ein ganzes Level als eine Combo. Das ist für Perfektionisten.

Gnarvana-Liga: Weekly Challenges sorgen für wiederkehrenden Content.

Community-Levels: Der Level-Editor und das Gnarvana-Portal bieten endlosen User-Generated-Content.

Ranglisten: Wer Bestzeiten jagen will, kann Monate damit verbringen einzelne Levels zu optimieren.

Das ist ein Spiel das man immer wieder rausholt. Kurze Sessions sind möglich (ein Level dauert 2-5 Minuten), aber es motiviert zu „nur noch ein Versuch“-Schleifen.

Für wen eignet sich OlliOlli World?

Die Zielgruppe ist spezifisch: Spieler die Herausforderung, Präzision und Wiederholung schätzen. Wer Super Meat Boy, Celeste oder Trials liebt, wird OlliOlli World lieben. Es ist derselbe Gameplay-Loop: Sterbe, lerne, verbessere dich, perfektioniere.

Nicht geeignet für: Casuals die Entspannung suchen. OlliOlli World ist fordernd, frustrierend, gnadenlos. Wer wenig Geduld hat oder schnell aufgibt, wird leiden.

Skate-Fans: Interessant. OlliOlli World ist kein realistisches Skate-Sim wie Tony Hawk oder Skate. Es ist ein Arcade-Plattformer mit Skate-Thematik. Wer Realismus will, ist falsch. Wer stylisches Trick-Gameplay will, ist richtig.

Fans der Vorgänger: Müssen sich an neuen Stil gewöhnen. Die Pixel-Ästhetik ist weg, der Cartoony-Look ist gewöhnungsbedürftig. Aber mechanisch ist es die beste Version der Serie. Ich habe mir die Vorgänger nochmal angeschaut und obschon der aktuelle Teil auf jenen aufbaut, spürt man die Verbesserungen nicht nur bei der Grafik.

OlliOlli World - Level

Technische Leistung und Plattform-Vergleich

PS5/Xbox Series X: Native 4K, 60fps, instant Loading. Das ist die beste Erfahrung – butterweiche Framerate ist essentiell für Timing-basiertes Gameplay.

PS4/Xbox One: 1080p, 60fps (meist), gelegentliche Framedrops. Spielbar, aber nicht optimal. Die stabilen 60fps sind wichtig für Präzision.

Switch: 720p handheld / 1080p docked, 60fps target (nicht immer erreicht). Funktioniert, aber Handheld-Modus mit kleinen Sticks ist weniger präzise. Für ernsthafte Highscore-Jagd nicht ideal.

PC: Skaliert gut, läuft auf schwacher Hardware problemlos bei 60fps. Mit gutem Controller die zweitbeste Option nach Current-Gen-Konsolen.

Schwächen und Kritikpunkte

Trotz vieler Stärken hat OlliOlli World Schwächen:

Die bunte Ästhetik polarisiert. Wer den Stil nicht mag, wird durchgehend genervt sein. Es gibt keine Option für Alternative-Looks. Die bunte Welt kann schon mal zu viel werden. Zumindest hat uns der Entwickler einen Button spendiert, gewisse Dinge stumm zu schalten, ganz auszublenden oder abzubrechen.

Die Schwierigkeit kann frustrieren. Selbst für Genre-Veteranen ist OlliOlli World hart. Manche Levels sind brutal. Wer leicht frustriert ist, leidet.

Tutorials sind minimalistisch. Das Spiel erklärt Basis-Mechaniken, aber fortgeschrittene Techniken muss man selbst herausfinden oder durch Trial-and-Error lernen. Ein umfangreicheres Tutorial-Level wäre hilfreich.

Die Story ist Füllmaterial. Manche Zwischensequenzen der Story selbst sind ganz lustig, aber es ist nicht tiefgründig. Wer Story-fokussierte Spiele mag, wird enttäuscht.

Manche Social-Media-Features nerven. NPCs spammen mit Kommentaren, manche UI-Elemente sind überladen. Es gibt Optionen zum Stummschalten, aber Standard-Settings sind zu viel.

Kein lokaler Multiplayer. Man kann nicht zusammen auf einem Bildschirm spielen. Das ist schade für ein Party-Game-taugliches Konzept.

Unser Fazit

OlliOlli World ist ein brilliant designtes, brutal forderndes Skate-Plattformer-Hybrid. Roll7 hat den Mut bewiesen, den visuellen Stil radikal zu ändern, ohne die mechanische Tiefe zu opfern. Das Ergebnis ist das beste Spiel der Serie.

Die Steuerung ist elegant simpel aber unglaublich tiefgründig. Das „einfach zu lernen, schwer zu meistern“-Prinzip ist perfekt umgesetzt. Anfänger können durchkommen, Experten haben endlose Optimierungs-Möglichkeiten.

Der neue Cartoon-Look ist Geschmackssache, aber funktional brilliant. Die Animationen sind flüssig, die Umgebungen visuell distinct, die Charaktere haben Persönlichkeit. Es ist frisch und unterscheidet sich von Genre-Konkurrenz. OlliOlli World zeigt sich dabei fröhlich, bunt und vielseitig.

Der asynchrone Multiplayer ist clever gelöst. Keine Lag-Probleme, volle Konzentration, aber kompetitiv. Der Level-Editor erweitert Langzeitmotivation erheblich.

Aber: OlliOlli World ist nichts für Casuals. Es ist fordernd, frustrierend, gnadenlos. Wer keine Geduld für endlose Wiederholungen hat, wird leiden. Das ist ein Spiel für eine spezifische Zielgruppe – und für diese ist es perfekt.

Wer die Vorgänger liebte, wird OlliOlli World lieben. Wer Celeste, Super Meat Boy oder Trials schätzt, findet hier ähnliche DNA. Es ist ein Spiel das fordert, frustriert und belohnt – oft innerhalb von Minuten.

Das fordernde Gameplay ist sicherlich ziemlich speziell. Sind die Anforderungen erfüllt und man hat Spaß an Skating, dann ist man genau richtig. Das bunte und lustige OlliOlli World weiß dann zu begeistern und zieht in seinen Bann.

OlliOlli World ist ein Meisterwerk seines Genres. Es ist nicht für jeden, aber für die richtige Zielgruppe ist es essentiell. Es ist ein gelungenes Videospiel, was einfach zu erlernen, aber bei seiner großen Trickvielfalt hart zu perfektionieren ist.

Wertung: 8,5/10 – Sehr gut

Ein brilliant designtes, brutal forderndes Skate-Plattformer-Meisterwerk mit radikalem visuellen Neustart, das mechanische Tiefe mit zugänglicher Oberfläche verbindet.


Pro und Contra

Pro:

  • Elegant simples aber tiefgründiges Trick-System
  • Brilliant gestufter Schwierigkeitsgrad für alle Skill-Levels
  • Frischer, handgezeichneter Cartoon-Look mit flüssigen Animationen
  • Asynchroner Multiplayer clever und kompetitiv gelöst
  • Level-Editor mit Gnarvana-Portal für endlosen User-Content
  • Exzellenter Soundtrack aus Indie-Rock und Lo-Fi Hip-Hop
  • Umfangreiche, kosmetische Charakteranpassung ohne Mikrotransaktionen
  • Enorme Langzeitmotivation durch Challenges und Ranglisten
  • Butterweiche 60fps-Performance auf Current-Gen
  • Faire Progression ohne Grind-Wall oder Pay-to-Win

Contra:

  • Bunte Cartoon-Ästhetik polarisiert und ist Geschmackssache
  • Brutal hoher Schwierigkeitsgrad kann frustrieren
  • Minimalistisches Tutorial erklärt fortgeschrittene Techniken nicht
  • Story ist nettes Füllmaterial ohne Tiefgang
  • Manche Social-Media-Features und UI-Elemente nervig
  • Kein lokaler Multiplayer trotz Party-Game-Potential
  • PlayStation-Touchpad kann ungewollt getroffen werden
  • Switch-Handheld-Modus mit kleinen Sticks weniger präzise
  • Nicht geeignet für Spieler die schnelle Erfolgserlebnisse suchen
  • Trial-and-Error-Gameplay erfordert extreme Geduld

Häufige Fragen zu OlliOlli World

Muss ich die Vorgänger gespielt haben?
Nein. OlliOlli World ist komplett eigenständig. Story-technisch gibt es keine Verbindungen. Mechanisch baut es auf den Vorgängern auf, aber Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wie schwer ist das Spiel wirklich?
Sehr schwer für Perfektion, machbar für Durchspielen. Die Story kann jeder mit Geduld schaffen. Alle Challenges zu 100% zu erfüllen ist brutal und nur für Hardcore-Spieler.

Gibt es echten Multiplayer?
Nein direkten Multiplayer. Es ist asynchron – man vergleicht Scores und Zeiten, schaut Ghost-Runs, aber spielt nie simultan mit anderen in derselben Arena.

Lohnt sich der Level-Editor?
Absolut. Community-Levels sind oft brillant und erweitern das Spiel massiv. Wer selbst kreativ werden will, hat alle Tools für komplexe Strecken.

Welche Plattform ist am besten?
PS5/Xbox Series X für beste Leistung. PC mit gutem Controller ist auch exzellent. Switch ist portable aber weniger präzise. PS4/Xbox One funktionieren, aber gelegentliche Framedrops nerven.

Ist es ein realistisches Skate-Sim?
Nein. Es ist ein Arcade-Plattformer mit Skate-Thematik. Wer Tony Hawk-Realismus will, ist falsch. Wer stylisches, abstraktes Trick-Gameplay will, ist richtig.

Wie lange dauert ein Durchlauf?
Story: 6-10 Stunden. Für 100% Completion: 30-50 Stunden. Für Ranglisten-Optimierung: Endlos. Es kommt auf Ziele an.

Gibt es Mikrotransaktionen?
Nein. Alle Inhalte sind durch Spielen freischaltbar. Keine Pay-to-Win, kein Premium-Currency, keine Lootboxen.


Technische Daten

Entwickler: Roll7
Publisher: Private Division
Plattformen: PC, PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S, Nintendo Switch
Release: 8. Februar 2022
Genre: Skate-Plattformer
Spieleranzahl: Einzelspieler + asynchroner Multiplayer
Spielzeit: 6-50+ Stunden (Story bis 100%)
Sprachen: Deutsch, Englisch (Text), Englisch (Sprache)
Altersfreigabe: USK 6 / PEGI 7

Technische Specs:

  • PS5/Xbox Series X: 4K, 60fps
  • PS4/Xbox One: 1080p, 60fps (target)
  • Switch: 720p/1080p, 60fps (target)
  • PC: Skalierbar, 60fps+ möglich

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