WarioWare: Get It Together!

WarioWare: Get It Together! im Test: Mikrospiel-Chaos trifft auf frustrierende Charaktermechanik

Nach acht Jahren Pause kehrt WarioWare zurück. Erstmals steuert man die Charaktere direkt in den Mikrospielen. Eine spannende Innovation, die jedoch mit erheblichen Gameplay-Problemen kämpft. Kann das Konzept überzeugen oder scheitert es an der eigenen Ambition?

WarioWare war schon immer die chaotischste Serie im Nintendo-Universum. Während Mario durch ordentliche Welten hüpft, wirft Wario mit grotesken Mikrospielen um sich, die in Sekundenschnelle gemeistert werden müssen. Acht Jahre nach WarioWare Gold für Nintendo 3DS wagt die Serie einen radikalen Neuanfang: Erstmals kontrolliert man die Charaktere direkt innerhalb der Mikrospiele. Eine Innovation, die das Gameplay grundlegend verändert. Doch ist sie auch eine Verbesserung?

Die WarioWare-Serie: Eine kurze Geschichte des kontrollierten Chaos

WarioWare debütierte 2003 auf dem Game Boy Advance als „Mega Microgame$!“. Das Konzept war simpel: Dutzende Mikrospiele, jeweils nur wenige Sekunden lang, in rasanter Abfolge. Nasenhaare zupfen, Bälle fangen, Monster ausweichen. Die Serie wurde schnell Kult.

Über die Jahre experimentierte WarioWare mit verschiedenen Steuerungsmethoden. WarioWare: Touched! nutzte den Touchscreen des Nintendo DS. Smooth Moves auf der Wii setzte auf Bewegungssteuerung. WarioWare: D.I.Y. erlaubte sogar das Erstellen eigener Mikrospiele. Jeder Ableger brachte frische Ideen, blieb aber dem Kernprinzip treu: schnell, chaotisch, absurd.

Get It Together! ist der zehnte Hauptteil der Serie und erschien am 10. September 2021 exklusiv für Nintendo Switch. Entwickelt wurde das Spiel von Intelligent Systems in Zusammenarbeit mit Nintendo. Serienleiter Goro Abe kehrte als Chief Director zurück, unterstützt von Yu Yamanaka als Sub-Director. Die englischen Synchronsprecher aus WarioWare Gold wurden erneut verpflichtet, darunter Charles Martinet als Wario – eine seiner letzten Rollen, bevor er 2023 bekannt gab, keine Mario-Charaktere mehr zu sprechen.

Die Neuheit: Erstmals kontrolliert man die Charaktere direkt in den Mikrospielen. Jede Figur hat einzigartige Fähigkeiten. Diese Mechanik verändert das Spielerlebnis fundamental – zum Guten wie zum Schlechten.

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Die Story: Wario entwickelt ein Spiel und wird selbst zum Bug

Die Geschichte beginnt in Diamond City, wo Wario und seine Freunde in einem Bürokomplex ihr neuestes Spiel fertigstellen. Parallel dazu herrscht in der Stadt Aufregung über „Super Pyoro“, ein neues Spiel, das die Massen begeistert. Wario will mit seinem Titel mithalten.

Beim finalen Belastungstest läuft jedoch etwas schief. Ein Bug im Spiel verhält sich seltsam. Als Wario erneut testet, entwickelt der Bug ungeahnte Kräfte. Ein Mund erscheint auf dem Bildschirm und saugt Wario und sein gesamtes Team ins Spiel. Sie schrumpfen zu miniaturisierten Versionen ihrer selbst und sind in ihrer eigenen Kreation gefangen.

Innerhalb des Spiels entdecken sie, dass sie nun besondere Fähigkeiten besitzen. Wario kann fliegen und einen Rammangriff ausführen. Andere Charaktere haben völlig unterschiedliche Talente. Um zu entkommen, müssen sie die Bug-verseuchten Level durchspielen und ihre Freunde retten.

Die Story ist typisch WarioWare: absurd, selbstironisch, nicht allzu ernst zu nehmen. Sie dient als Rahmenhandlung für die Mikrospiele, mehr nicht. Überraschende Wendungen gibt es kaum, dafür viel Slapstick-Humor. Nach etwa drei Stunden ist der Story-Modus abgeschlossen. Das ist kurz, selbst für WarioWare-Verhältnisse.

Die Revolution: 18 Charaktere, 18 Spielweisen

Die größte Neuerung ist das Charaktersystem. Statt nur Knöpfe zu drücken, kontrolliert man nun direkt eine Figur innerhalb der Mikrospiele. Jeder der 18 Charaktere spielt sich völlig anders.

Wario fliegt frei herum und kann einen Schulterangriff ausführen. Er ist der ausgewogenste Charakter, einsteigerfreundlich und vielseitig.

Young Cricket ist von Gravitation betroffen und springt bei jedem A-Knopf-Druck. Längeres Halten erhöht die Sprunghöhe. Präzision ist gefragt.

18-Volt ist stationär und feuert CDs in die Richtung, in die man den Stick neigt. Trifft eine CD einen Ring, wird er dorthin gezogen.

Mona wechselt zwischen automatischem Scooter-Fahren und Bumerang-Kontrolle in der Luft. Sie erfordert perfektes Timing.

Pyoro, der Vogel, bewegt sich nur seitwärts watschelnd und kann seine Zunge nach oben ausfahren. Keine Flugfähigkeit trotz Flügeln – Ironie pur.

Ashley reitet auf ihrem Besen durch die Luft und wirft Zaubersprüche, die als Projektile funktionieren.

Die Liste geht weiter. Jeder Charakter fühlt sich einzigartig an. Das Problem: Diese Vielfalt ist gleichzeitig die größte Stärke und Schwäche des Spiels.

WarioWare: Get It Together
Alle arbeiten zusammen, um ein neues Spiel zu entwickeln

Die Story: Wario entwickelt ein Spiel und wird selbst zum Bug

Die Geschichte beginnt in Diamond City, wo Wario und seine Freunde in einem Bürokomplex ihr neuestes Spiel fertigstellen. Parallel dazu herrscht in der Stadt Aufregung über „Super Pyoro“, ein neues Spiel, das die Massen begeistert. Wario will mit seinem Titel mithalten.

Beim finalen Belastungstest läuft jedoch etwas schief. Ein Bug im Spiel verhält sich seltsam. Als Wario erneut testet, entwickelt der Bug ungeahnte Kräfte. Ein Mund erscheint auf dem Bildschirm und saugt Wario und sein gesamtes Team ins Spiel. Sie schrumpfen zu miniaturisierten Versionen ihrer selbst und sind in ihrer eigenen Kreation gefangen.

Innerhalb des Spiels entdecken sie, dass sie nun besondere Fähigkeiten besitzen. Wario kann fliegen und einen Rammangriff ausführen. Andere Charaktere haben völlig unterschiedliche Talente. Um zu entkommen, müssen sie die Bug-verseuchten Level durchspielen und ihre Freunde retten.

Die Story ist typisch WarioWare: absurd, selbstironisch, nicht allzu ernst zu nehmen. Sie dient als Rahmenhandlung für die Mikrospiele, mehr nicht. Überraschende Wendungen gibt es kaum, dafür viel Slapstick-Humor. Nach etwa drei Stunden ist der Story-Modus abgeschlossen. Das ist kurz, selbst für WarioWare-Verhältnisse.

Die Revolution: 18 Charaktere, 18 Spielweisen

Die größte Neuerung ist das Charaktersystem. Statt nur Knöpfe zu drücken, kontrolliert man nun direkt eine Figur innerhalb der Mikrospiele. Jeder der 18 Charaktere spielt sich völlig anders.

Wario fliegt frei herum und kann einen Schulterangriff ausführen. Er ist der ausgewogenste Charakter, einsteigerfreundlich und vielseitig.

Young Cricket ist von Gravitation betroffen und springt bei jedem A-Knopf-Druck. Längeres Halten erhöht die Sprunghöhe. Präzision ist gefragt.

18-Volt ist stationär und feuert CDs in die Richtung, in die man den Stick neigt. Trifft eine CD einen Ring, wird er dorthin gezogen.

Mona wechselt zwischen automatischem Scooter-Fahren und Bumerang-Kontrolle in der Luft. Sie erfordert perfektes Timing.

Pyoro, der Vogel, bewegt sich nur seitwärts watschelnd und kann seine Zunge nach oben ausfahren. Keine Flugfähigkeit trotz Flügeln – Ironie pur.

Ashley reitet auf ihrem Besen durch die Luft und wirft Zaubersprüche, die als Projektile funktionieren.

Die Liste geht weiter. Jeder Charakter fühlt sich einzigartig an. Das Problem: Diese Vielfalt ist gleichzeitig die größte Stärke und Schwäche des Spiels.

WarioWare: Get It Together!
Insgesamt werdet ihr 18 Begleiter finden

Progression: Münzen, Gacha und kosmetische Anpassungen

Nach jedem Level erhält man eine Zusammenfassung: Wie viele Spiele gemeistert, welche Charaktere verwendet, wie viele Leben verloren. Basierend darauf gibt es Münzen als Belohnung.

Diese Münzen können nicht direkt für Items ausgegeben werden. Stattdessen gibt es einen Gacha-Automaten. Man wirft Münzen ein und erhält zufällige Gegenstände. Diese kann man den Charakteren schenken.

Jeder Charakter hat Lieblingsgegenstände. Erhält er ein Geschenk, das ihm gefällt, steigt sein Level schneller. Das Problem: Man weiß anfangs nicht, welche Items welcher Figur gefallen. Trial and Error ist angesagt.

Mit steigendem Level schalten die Charaktere neue Skins frei. Leider sind diese bei allen Charakteren identisch: goldene Variante, silberne Variante, spezielle Muster. Keine individuellen Designs. Das raubt dem System langfristig die Motivation.

Die Progression fühlt sich an wie Filler-Content. Sie verlängert die Spielzeit künstlich, ohne echten Mehrwert zu bieten. Nach dem dritten oder vierten Charakter, den man auf Maximum gebracht hat, ist die Luft raus.

Potpourri-Modus: Wo der Multiplayer glänzt

Der eigentliche Star von Get It Together! ist der Potpourri-Modus. Hier öffnet sich das Spiel für bis zu vier Spieler in lokalen Multiplayer-Modi.

Verschiedene Gamevarianten stehen zur Auswahl: Wer hält den Ball am längsten in der Luft? Chaotisches Airhockey. Ein Versus-Modus, in dem man direkt gegeneinander antritt. Diese Modi sind nicht Teil der Story und bieten völlig neue Spielerfahrungen.

Im Multiplayer kommt das volle Potenzial des Charaktersystems zur Geltung. Das Chaos wird noch größer, wenn vier Spieler mit unterschiedlichen Fähigkeiten gleichzeitig agieren. Kooperation ist gefragt, aber auch Konkurrenz.

Der Multiplayer rettet Get It Together!. Was im Singleplayer frustriert, wird im Koop zum Spaßgaranten. Freunde fluchen gemeinsam über unfaire Charakterkombinationen. Man lacht über absurde Situationen. Die Energie ist völlig anders.

Wer Get It Together! primär solo spielt, verpasst das Beste des Spiels. Die Switch-Exklusivität macht Sinn – lokaler Multiplayer ist auf dieser Konsole king.

WarioWare: Get It Together!
An Kreativität mangelt es nicht

Die Crux: Charaktere versus Mikrospiele

Mikrospiele in WarioWare waren immer darauf ausgelegt, in wenigen Sekunden verstanden und gemeistert zu werden. Die Herausforderung lag in der Geschwindigkeit, nicht in komplexer Mechanik. Get It Together! kippt diese Balance.

Manche Mikrospiele funktionieren mit allen Charakteren gleich gut. „Katzenkot im Klo verscharren“ beispielsweise erfordert nur präzises Timing, egal welche Figur man spielt. Andere Spiele hingegen werden durch bestimmte Charaktere zur Qual.

Weintrauben müssen in Gläser gedrückt werden, um Saft zu sammeln. Mit Wario ist das simpel – hinfliegen, draufdrücken, fertig. Mit Pyoro wird es zur Geduldsprobe. Der Vogel muss watschelnd von Plattform zu Plattform, seine Zunge präzise positionieren. Steht er nur minimal daneben, verfehlt die Zunge die Traube. Wertvolle Sekunden gehen verloren.

Dieses Ungleichgewicht frustriert. Man hat keine Kontrolle darüber, welchen Charakter man zugewiesen bekommt. Das Spiel wählt zufällig aus dem eigenen Crew von drei Charakteren. Im Story-Modus kann man die Crew anpassen, im Multiplayer-Chaos ist man der Willkür ausgeliefert.

Die Idee, Mikrospiele an verschiedene Spielweisen anzupassen, ist brillant. Die Umsetzung scheitert daran, dass nicht alle Charaktere für alle Spiele geeignet sind. Das führt zu Momenten, in denen man nicht am eigenen Können scheitert, sondern an der Charakterwahl.

WarioWare: Get It Together
Die Farbvariationen sind bei allen gleich und bringt keine Langzeitmotivation mit sich

Wario Cup: Wöchentliche Online-Herausforderungen

Für Langzeitmotivation sorgt der Wario Cup. Jede Woche gibt es rotierende Online-Herausforderungen. Spieler treten für Highscores gegeneinander an. Trophäen und In-Game-Währung winken als Belohnung.

Der Modus ist gut gemeint, leidet aber unter dem Charakterproblem. Wer Pech mit der Charakterauswahl hat, startet mit Nachteil. Konkurrenzspieler werden frustriert.

Für Gelegenheitsspieler ist der Wario Cup eine nette Ergänzung. Man loggt sich ein, spielt ein paar Runden, vergleicht Scores. Mehr nicht. Tiefgang fehlt.

Für wen ist WarioWare: Get It Together! geeignet?

Get It Together! ist ein Spiel mit klarer Zielgruppe:

Ideal für Spieler, die:

  • Lokalen Multiplayer mit Freunden lieben
  • Absurden Humor und groteske Situationen schätzen
  • Kurze Spielsessions bevorzugen
  • Die WarioWare-Serie kennen und mögen
  • Experimentelles Gameplay über Balance stellen
  • Mit Frustmomenten durch Zufallsmechaniken leben können

Weniger geeignet für Spieler, die:

  • Primär solo spielen
  • Ausgewogenes, faires Gameplay erwarten
  • Langzeitmotivation durch tiefe Progression suchen
  • Kontrolle über Spielmechaniken bevorzugen
  • Frustration durch unfaire Charakterverteilung scheuen
  • 60 Euro für drei Stunden Story-Content nicht zahlen möchten

Der Preis von 49,99 Euro (statt der üblichen 59,99 Euro für Nintendo-First-Party-Titel) ist angemessen, aber die kurze Spielzeit bleibt ein Problem für Solo-Spieler.

WarioWare: Get It Together!

Der Multiplayer macht am meisten Spaß

Was macht WarioWare: Get It Together! besonders?

Trotz aller Kritik bleibt Get It Together! ein einzigartiges Spielerlebnis. Kein anderes Spiel bietet diese Kombination aus Chaos, Kreativität und Charaktervielfalt.

Die Mikrospiele selbst sind fantastisch. Die Bandbreite der Ideen beeindruckt. Von kinderfreundlichen Minispielen bis zu grotesken Szenarien ist alles dabei. Die Präsentation ist typisch Nintendo: farbenfroh, poliert, charmant.

Der Multiplayer-Fokus ist mutig. In einer Zeit, in der viele Switch-Spiele Online-Modi priorisieren, setzt Get It Together! auf lokales Koop. Das passt zur Switch-Philosophie und funktioniert hervorragend.

Die Synchronisation ist exzellent. Charles Martinet verleiht Wario seine letzte große Performance vor seinem Rücktritt. Die Sprecher der anderen Charaktere liefern ebenfalls ab. Die Vertonung ist in acht Sprachen verfügbar, inklusive Deutsch.

Pro und Contra

Pro

  • 222 kreative und abwechslungsreiche Mikrospiele
  • 18 Charaktere mit einzigartigen Fähigkeiten
  • Hervorragender lokaler Multiplayer für bis zu 4 Spieler
  • Absurder Humor und groteske Situationen
  • Trainingsmodus ermöglicht gezieltes Üben
  • Wario Cup bietet wöchentliche Online-Herausforderungen
  • Exzellente Synchronisation in mehreren Sprachen
  • Angemessener Preis (49,99€ statt 59,99€)

Contra

  • Story-Modus in nur 3 Stunden durchgespielt
  • Charakterwahl oft unfair und frustrierend
  • Manche Charaktere bei bestimmten Spielen unspielbar
  • Progression-System langweilig und repetitiv
  • Skins bei allen Charakteren identisch
  • Gacha-Mechanik für Items nervtötend
  • Wenig Langzeitmotivation im Singleplayer
  • Zufälligkeit untergräbt Skill-basiertes Gameplay

Fazit

WarioWare: Get It Together! ist ein ambitioniertes Experiment, das an seiner eigenen Innovation scheitert. Die Idee, Charaktere direkt in Mikrospielen zu steuern, klingt brillant. Die Umsetzung offenbart jedoch fundamentale Balanceprobleme.

Im Singleplayer frustriert das Spiel häufiger als es Spaß macht. Die zufällige Charakterverteilung führt zu unfairen Situationen. Manche Spiele sind mit bestimmten Figuren praktisch unschaffbar. Das untergräbt das Kernprinzip von WarioWare: schnell verstehen, schnell meistern.

Der kurze Story-Modus verschärft das Problem. Drei Stunden für die Kampagne sind selbst für WarioWare-Verhältnisse mager. Das Progression-System mit identischen Skins bietet keinen Anreiz weiterzuspielen. Solo-Spieler werden schnell enttäuscht sein.

Im Multiplayer hingegen entfaltet Get It Together! sein volles Potenzial. Das Chaos mit Freunden macht enormen Spaß. Die unfairen Momente werden zu gemeinsamen Lachern. Der Potpourri-Modus bietet Partyspielspaß wie kaum ein anderer Switch-Titel.

Für Multiplayer-Fans ist Get It Together! eine klare Empfehlung. Wer regelmäßig mit Freunden lokal spielt, wird Dutzende Stunden Spaß haben. Die 49,99 Euro sind dann gut investiert.

Für Solo-Spieler ist Vorsicht geboten. Die kurze Spielzeit und die frustrierenden Mechaniken rechtfertigen den Preis kaum. Wer WarioWare primär alleine spielen möchte, sollte lieber zu älteren Teilen greifen oder auf einen Sale warten.

WarioWare: Get It Together! hätte großartig sein können. Die Innovationen sind mutig, die Kreativität beeindruckend. Aber die Ausführung scheitert an grundlegenden Gameplay-Problemen. Es bleibt ein Spiel mit brillanten Momenten, die von frustrierenden Schwächen überschattet werden.

Wertung

6,5/10


FAQ: Die wichtigsten Fragen zu WarioWare: Get It Together!

Brauche ich Vorkenntnisse der WarioWare-Serie? Nein. Get It Together! erklärt alle Mechaniken und setzt keine Kenntnis vorheriger Teile voraus. Die Story ist eigenständig. Fans der Serie werden Referenzen und wiederkehrende Charaktere erkennen, Neueinsteiger verpassen aber nichts Wesentliches.

Kann ich im Singleplayer Spaß haben? Bedingt. Der Story-Modus ist in etwa drei Stunden abgeschlossen. Danach bleibt das Freischalten aller Mikrospiele und das Leveln der Charaktere. Das wird schnell repetitiv. Der Trainingsmodus und Wario Cup bieten zusätzlichen Content, ersetzen aber keine substantielle Singleplayer-Erfahrung.

Wie funktioniert der Multiplayer? Lokal können bis zu vier Spieler gemeinsam oder gegeneinander spielen. Der Story-Modus unterstützt 2-Spieler-Koop (erstmals in der Serie). Der Potpourri-Modus bietet verschiedene Partyspiel-Modi für bis zu 4 Spieler. Online gibt es nur den Wario Cup mit Highscore-Vergleichen, keinen direkten Multiplayer.

Welche Charaktere sind am einfachsten zu spielen? Wario ist der ausgewogenste und einsteigerfreundlichste Charakter. Auch Mona, 18-Volt und Young Cricket sind relativ einfach zu meistern. Schwieriger sind Charaktere wie Pyoro (kann nicht fliegen), Orbulon (unkontrollierbares Schweben) oder Dribble & Spitz (fahren automatisch).

Lohnt sich das Leveln der Charaktere? Nicht wirklich. Das Levelsystem schaltet nur kosmetische Skins frei, die bei allen Charakteren identisch sind. Es gibt keine Gameplay-Vorteile. Das System dient primär zur künstlichen Verlängerung der Spielzeit. Wer nur die Mikrospiele spielen will, kann das Leveln ignorieren.

Gibt es einen einfachen Schwierigkeitsgrad? Nein. Es gibt nur einen festen Schwierigkeitsgrad. Der Trainingsmodus erlaubt aber das Üben einzelner Spiele ohne Zeitdruck oder Leben-System. Das ist besonders hilfreich für schwierige Mikrospiele mit komplizierten Charakteren.


Technische Daten

Titel: WarioWare: Get It Together!

Release: 10. September 2021

Entwickler: Intelligent Systems, Nintendo

Publisher: Nintendo

Plattform: Nintendo Switch (exklusiv)

Genre: Party, Arcade, Puzzle

Spieler: 1-4 (lokal)

Online-Features: Wario Cup (wöchentliche Herausforderungen, Highscore-Vergleiche)

Altersfreigabe: USK 6 / PEGI 7 / ESRB E10+

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Niederländisch, Japanisch, Koreanisch, Chinesisch (vereinfacht/traditionell), Russisch

Preis (UVP): 49,99 Euro

Mikrospiele: 222

Spielbare Charaktere: 18

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