Wildlight Entertainment hat heute Highguard veröffentlicht, einen kostenlosen 3v3 PvP Raid-Shooter für PC, Xbox Series X|S und PlayStation 5 mit vollständiger Crossplay-Unterstützung. Das Debüt des unabhängigen Studios kombiniert Basisbau, Gebietskontrolle und eskalierende Team-Kämpfe in einem ungewöhnlichen Gameplay-Loop: Dreierteams befestigen ihre Basen, erkunden die Welt um Loot und Ressourcen zu sammeln, kämpfen um den Shieldbreaker – ein magisches Schwert das gegnerische Verteidigungen durchbrechen kann – und starten koordinierte Raids auf rivalisierende Basen. Matches eskalieren bis nur noch eine Basis übrig bleibt. Das Entwicklerteam bringt Erfahrung von Apex Legends, Titanfall und Call of Duty: Modern Warfare mit. Highguard wurde bei den Game Awards angekündigt und ist ab sofort spielbar.
Das Spiel startet mit fünf großflächigen Karten, sechs verschiedenen Basen, acht spielbaren Wächtern, zehn Waffen und zahlreichen Loot-Gegenständen. Wildlight plant episoden-basierte Live-Service-Updates über mindestens ein Jahr, mit neuen Kerninhalten jeden Monat. Alle spielrelevanten Inhalte – Karten, Basen, Wächter, Modi – bleiben kostenlos. In-Game-Käufe beschränken sich auf Kosmetik ohne Lootboxen.

Der Raid-Shooter-Ansatz
Highguard verbindet Elemente die selten zusammen auftauchen: Open-World-Exploration, Ressourcen-Management, Basisbau und asymmetrische Belagerungskämpfe in einem kompetitiven 3v3-Format.
Matches beginnen mit der Basenwahl. Jedes Team wählt eine spezifische Basis aus sechs verfügbaren Optionen und befestigt ihre Verteidigungsanlagen. Dann schwärmen die Teams auf Reittieren aus, durchqueren die Karte, sammeln Loot und Ressourcen, verbessern ihre Ausrüstung und suchen nach dem Shieldbreaker.
Der Shieldbreaker spawnt irgendwo auf der Karte und ist die einzige Möglichkeit, gegnerische Verteidigungen zu durchbrechen. Teams müssen ihn finden, sichern und zur feindlichen Basis transportieren – unter konstantem Risiko von Hinterhalten durch Gegner die dasselbe wollen.
Wer den Shieldbreaker zur gegnerischen Basis bringt, startet einen Raid. Das verteidigende Team muss seine Basis halten, das angreifende Team muss durchbrechen. Nach einem erfolgreichen Raid regeneriert sich die Basis, der Belagerungsturm verschwindet, ein neuer Shieldbreaker erscheint an anderem Ort – und der Zyklus wiederholt sich mit gesteigerter Intensität.
Loot und Ausrüstung erhalten Upgrades während des Matches. Teams werden mächtiger, Kämpfe heftiger. Die Eskalation endet erst wenn eine Basis endgültig fällt.
Wächter, Waffen und Reittiere
Highguard setzt auf klassenbasiertes Design. Die acht Wächter – mysteriöse Revolverhelden in einer Welt wo Magie auf Feuergefechte trifft – kombinieren Schusswaffen mit arkanen Fähigkeiten und Raid-Werkzeugen.
Jeder Wächter hat spezifische Stärken: Manche sind auf Zerstörung spezialisiert (Wände durchbrechen, Verteidigungen demontieren), andere auf Infiltration (schnell eindringen, Flanken öffnen), wieder andere auf Ressourcenbeschaffung oder Verteidigung. Die Kombination im Team entscheidet über Strategie und Erfolg.
Das Gunplay bleibt zentral. Wildlight betont dass Highguard trotz Magie ein Shooter ist – Fähigkeiten ergänzen, dominieren aber nicht. Zehn Waffen zum Start bieten verschiedene Playstyles, dazu kommen Waffen-Mods für Anpassung.
Drei Raid-Werkzeuge ermöglichen spezifische Taktiken bei Belagerungen. Details zu den Werkzeugen wurden nicht genannt, aber die Erwähnung von Zerstörung und Infiltration deutet auf Breaching-Tools, Kletter-Equipment oder ähnliches hin.
Reittiere sind essentiell für Mobilität. Drei Typen stehen zur Verfügung – vermutlich mit unterschiedlichen Speed/Panzerungs-Profilen. Teams können während des Reitens kämpfen und den Shieldbreaker transportieren, was mobile Gefechte ermöglicht.
Live-Service ohne Pay-to-Win
Wildlight plant ein Jahr Content post-Launch, strukturiert in Episoden von je zwei Monaten. Jeden Monat kommen neue Kerninhalte: Karten, Basen, Modi, Wächter, Waffen, Reittiere, Raid-Werkzeuge.
Die erste Content-Welle erscheint zwei Wochen nach Launch – ungewöhnlich schnell für einen Live-Service-Shooter. Das deutet darauf hin dass bereits substanzieller Content in der Pipeline ist.
Das Monetarisierungs-Modell ist verbraucherfreundlich: Alle spielrelevanten Inhalte kostenlos, nur kosmetische Items käuflich. Keine Lootboxen, keine RNG-Mechaniken, kein Pay-to-Win. In der heutigen Live-Service-Landschaft wo aggressive Monetarisierung die Norm ist, ist das bemerkenswert.
Alle Spieler erhalten die „Episode One War Chest“ kostenlos – 44 Items inklusive elf legendärer Skins und Emotes für Wächter, Waffen und Reittiere. Ein substanzieller Bonus zum Start der Community zeigt.
Das Entwicklerteam
Wildlight Entertainment besteht aus Veteranen großer Live-Service-Shooter. Das Team arbeitete an Apex Legends (Respawns Battle Royale-Hit mit über 100 Millionen Spielern), Titanfall (die innovative Mech-Shooter-Serie) und Call of Duty: Modern Warfare.
Game Director Chad Grenier war bei Respawn Entertainment und leitete Entwicklung an Apex Legends. Die Erfahrung mit einem der erfolgreichsten Live-Service-Shooter ist direkt relevant für Highguard.
CEO Dusty Welch betont langfristige Vision: „Wir entwickeln Franchises, die sich über lange Zeit bewähren.“ Highguard soll der Start eines vernetzten Universums sein das über zehn Jahre wachsen könnte.
Das Studio arbeitet vorrangig remote und fördert eine Kultur flexibler Teams und kreativer Risikobereitschaft. In einer Industrie die zunehmend zu remote work zurückkehrt, positioniert sich Wildlight als modernes Studio.
Die Game Awards-Ankündigung
Highguard wurde bei den Game Awards vorgestellt – eine der prestigeträchtigsten Bühnen der Gaming-Industrie. Der Trailer zeigte das Setting (Fantasy-Western-Mash-up), Gameplay-Mechaniken und den einzigartigen Raid-Ansatz.
Die Reaktion war gemischt neugierig. Das Konzept – PvP-Raid-Shooter mit Basen und Eskalation – ist ungewöhnlich genug um Aufmerksamkeit zu erregen. Aber der Free-to-Play-Live-Service-Markt ist übersättigt. Erfolg hängt davon ab ob das Gameplay wirklich so einzigartig ist wie versprochen.
Grenier kommentiert: „Wir haben Highguard um einen Gameplay-Loop aufgebaut, den es so sonst eigentlich nirgendwo gibt.“ Die Behauptung ist gewagt – aber wenn die Eskalations-Mechanik funktioniert und Matches tatsächlich dynamischer werden als typische Shooter-Runden, könnte Highguard eine Nische füllen.
Crossplay und Verfügbarkeit
Highguard startet simultan auf PC (vermutlich via Steam und Epic Games Store), Xbox Series X|S und PlayStation 5 mit vollständiger Crossplay-Funktion. Keine Last-Gen-Versionen – das Spiel nutzt ausschließlich aktuelle Hardware.
Crossplay ist für moderne Multiplayer-Shooter essentiell. Es vergrößert den Spielerpool, verkürzt Matchmaking-Zeiten, ermöglicht plattformübergreifendes Spielen mit Freunden. Für ein neues IP das eine Community aufbauen muss, ist Crossplay kritisch.
Das Spiel ist ab sofort verfügbar. Interessierte können es kostenlos auf ihrer Plattform downloaden und spielen.
Die Herausforderung für Wildlight
Der Free-to-Play-Shooter-Markt ist brutal kompetitiv. Call of Duty: Warzone, Apex Legends, Fortnite, Valorant – etablierte Titel mit massiven Spielerbasen dominieren. Neue Einsteiger kämpfen um Aufmerksamkeit.
Highguard braucht klare Differenzierung. Der Raid-Mechanik-Ansatz ist ungewöhnlich, aber reicht das? Spieler müssen überzeugt werden dass es sich lohnt, Zeit von ihrem Main-Shooter abzuzweigen.
Die Entwickler-Pedigree hilft. Apex Legends-Veteranen wissen wie man kompetitives Gunplay und Live-Service balanciert. Aber Vertrauen muss erst aufgebaut werden – Wildlight ist ein neues Studio ohne Track-Record.
Das faire Monetarisierungs-Modell ist ein Pluspunkt. Keine Pay-to-Win-Mechaniken, keine Lootboxen – das unterscheidet Highguard positiv von manchen Konkurrenten.
Der schnelle Content-Cadence (monatliche Updates, erste Welle nach zwei Wochen) zeigt Commitment. Live-Service-Spiele leben oder sterben basierend auf kontinuierlichem Support. Wildlight signalisiert dass sie bereit sind.
Letztlich entscheidet das Gameplay. Wenn die Raids spannend, die Eskalation befriedigend, das Gunplay präzise ist – und wenn genug Spieler den Einstieg wagen – hat Highguard eine Chance.
Highguard – Die wichtigsten Infos
Entwickler: Wildlight Entertainment (Ex-Apex Legends, Titanfall, CoD MW-Devs)
Release: 26. Januar 2026
Plattformen: PC, Xbox Series X|S, PlayStation 5 (Crossplay)
Preis: Free-to-Play
Genre: 3v3 PvP Raid-Shooter
Gameplay-Loop:
- Teams befestigen ausgewählte Basen
- Open-World-Exploration für Loot und Ressourcen
- Kampf um den Shieldbreaker (magisches Schwert)
- Raids auf gegnerische Basen
- Eskalation bis eine Basis fällt
Start-Content:
- 5 großflächige Karten
- 6 verschiedene Basen
- 8 spielbare Wächter (Klassen)
- 10 Waffen + Mods
- 3 Reittiertypen
- 3 Raid-Werkzeuge
- Viele Loot-Gegenstände
Live-Service:
- Episode-basiert (je ~2 Monate)
- Monatliche neue Inhalte (Karten, Basen, Wächter, Waffen)
- Erste Content-Welle: 2 Wochen nach Launch
- Ein Jahr Content bereits in Entwicklung
Monetarisierung:
- Alle Kerninhalte kostenlos
- Nur kosmetische Käufe
- Keine Lootboxen, kein RNG
- Episode One War Chest gratis (44 Items, 11 legendäre Skins)






