Pathfinder

Pathfinder erklärt: Das Rollenspiel, das D&D herausforderte

Es war ein Akt der Rebellion, der ein Imperium ins Wanken brachte. Als Wizards of the Coast 2008 ankündigte, Dungeons & Dragons mit einer radikal veränderten vierten Edition neu zu erfinden, weigerte sich ein kleiner Verlag namens Paizo, mitzumachen. Stattdessen nahmen sie die Regeln der beliebten Version 3.5, verfeinerten sie und schufen damit Pathfinder. Was als Notwehr begann, wurde zur größten Erfolgsgeschichte der Rollenspielbranche seit Jahrzehnten.

Pathfinder überholte zeitweise sogar D&D selbst in den Verkaufszahlen und bewies, dass ein Underdog den Platzhirsch schlagen kann. Mit einer detailreichen Spielwelt namens Golarion, epischen Abenteuerkampagnen und einer leidenschaftlichen Fangemeinde hat sich Pathfinder als eigenständige Größe etabliert. Für alle, die mehr Optionen, mehr Tiefe und mehr Freiheit beim Rollenspiel suchen, ist Pathfinder eine faszinierende Alternative.

Die Entstehung: Von D&D-Magazinen zum eigenen System

Die Geschichte von Pathfinder beginnt mit einer Kündigung. Paizo Publishing hatte seit 2002 die legendären Magazine Dragon und Dungeon für Wizards of the Coast produziert. Diese Publikationen waren das Herz der D&D-Community und lieferten jeden Monat neue Abenteuer, Regeln und Hintergrundartikel. Doch 2007 beschloss Wizards of the Coast, den Vertrag nicht zu verlängern.

Für Paizo war das ein existenzieller Schlag. Der Verlag hatte praktisch nur diese beiden Magazine im Portfolio. Doch statt aufzugeben, starteten sie eine eigene Publikationsreihe namens Pathfinder, die monatlich erscheinende Abenteuer für D&D 3.5 enthielt. Der erste Abenteuerpfad, Rise of the Runelords, wurde zum Überraschungserfolg.

Dann kam die nächste Erschütterung. Wizards of the Coast kündigte D&D 4E an, eine Edition, die mit vielen Traditionen brach und unter einer restriktiveren Lizenz erscheinen sollte. Die Spielerschaft war gespalten, viele lehnten die Änderungen ab. Paizo sah eine Chance. Unter der Leitung von Chefdesigner Jason Bulmahn begannen sie, die bewährten 3.5er-Regeln zu überarbeiten und zu verbessern.

Was folgte, war der größte öffentliche Spieltest in der Geschichte des Hobbys. Über 18 Monate hinweg konnten Spieler die Regeln herunterladen, testen und Feedback geben. Sogar Monte Cook, einer der Hauptautoren von D&D 3E, schloss sich als Berater an. Das Ergebnis erschien 2009: Das Pathfinder Rollenspiel, von Fans liebevoll als D&D 3.75 bezeichnet.

Das Regelsystem: Vertrautes verbessert

Pathfinder basiert auf dem d20-System, das D&D 3.5 prägte. Spieler würfeln einen zwanzigseitigen Würfel, addieren Modifikatoren und vergleichen das Ergebnis mit einem Schwierigkeitswert. Dieses Grundprinzip blieb erhalten, doch Pathfinder verfeinerte viele Details.

Die elf Grundklassen von D&D wurden übernommen und aufgewertet. Barbar, Barde, Druide, Hexenmeister, Kämpfer, Kleriker, Magier, Mönch, Paladin, Schurke und Waldläufer erhielten mehr Fähigkeiten auf jeder Stufe, was es attraktiver machte, bei einer Klasse zu bleiben, statt zu multiclassen. Neue Optionen wie Archetypen erlaubten es, Klassen stark zu individualisieren, ohne sie grundlegend zu ändern.

Auch die Völker wurden aufgewertet. Elfen, Gnome, Halb-Elfen, Halb-Orks, Halblinge, Menschen und Zwerge erhielten jeweils einen Bonus von +2 auf zwei Attribute (statt einem Bonus und einem Malus), was alle Völker spielbarer machte. Menschen bekamen zusätzliche Flexibilität durch einen frei wählbaren Attributsbonus.

Das Fertigkeitensystem wurde vereinfacht. Statt komplizierter Kreuzklassenfertigkeiten gibt es nun klassenbasierte Boni. Die Kampfmanöver wie Anrennen, Entwaffnen oder Ringkampf wurden einheitlicher gestaltet. Insgesamt spielte sich Pathfinder flüssiger als sein Vorbild, behielt aber die taktische Tiefe.

Die Spielwelt Golarion: Das Sammelbecken der Fantasy

Die Spielwelt Golarion, auf der Pathfinder angesiedelt ist, wird von Fans scherzhaft als Fantasy Kitchen Sink bezeichnet. Der Begriff trifft es gut: Golarion vereint praktisch jedes Fantasy-Klischee in einer einzigen Welt. Mittelalterliche Königreiche grenzen an ägyptisch inspirierte Wüstenreiche, nordische Wikingerlande an Dschungel voller Dinosaurier, magische Akademien an technologisierte Barbarenreiche.

Das Herzstück ist die Innere See, ein großes Gewässer, um das sich die wichtigsten Nationen gruppieren. Absalom, die Stadt im Zentrum der Welt, ist ein kosmopolitisches Handelszentrum und beherbergt den legendären Starstone, der Sterbliche zu Göttern erheben kann. Cheliax verehrte einst Aroden, den Gott der Menschheit, und wandte sich nach dessen mysteriösem Tod dem Erzteufel Asmodeus zu. Varisia im Norden ist ein wildes Grenzland voller alter Ruinen und dunkler Geheimnisse.

Jede Region bietet Material für bestimmte Spielstile. Wer politische Intrigen will, findet sie in Taldor. Wer Piraten bevorzugt, segelt durch die Fesseln. Wer lovecraftschen Horror sucht, erkundet Ustalav. Wer Science Fantasy will, reist nach Numeria, wo ein abgestürztes Raumschiff technologische Wunder und Schrecken hinterlassen hat. Diese Vielfalt ermöglicht es, praktisch jede Art von Abenteuer zu erzählen, ohne die Spielwelt zu wechseln.

Das Pantheon Golarions umfasst über 300 Gottheiten. Die zwanzig Hauptgötter decken klassische Bereiche ab: Iomedae für Ehre und Gerechtigkeit, Sarenrae für Sonne und Heilung, Cayden Cailean für Freiheit und Alkohol, Pharasma für Tod und Prophezeiung. Daneben existieren Dämonenherrscher, Erzteufel, Empyreische Fürsten und obskure Kulte. Diese Vielfalt gibt Klerikern und göttlichen Zauberkundigen reichlich Material.

Die Abenteuerpfade: Pathfinders Herzstück

Was Pathfinder von anderen Systemen unterscheidet, sind die Abenteuerpfade. Diese epischen Kampagnen erscheinen in sechs monatlichen Bänden und führen Charaktere von der ersten bis etwa zur 18. Stufe. Jeder Band enthält ein vollständiges Abenteuer, Hintergrundmaterial zur Region, neue Monster und oft neue Regeln.

Rise of the Runelords war der erste und ist bis heute einer der beliebtesten. Die Helden beginnen in einem kleinen Dorf und enthüllen nach und nach eine Verschwörung, die bis in die Tage eines untergegangenen Imperiums zurückreicht. Curse of the Crimson Throne spielt in einer einzelnen Stadt und erzählt von Revolution und Tyrannei. Kingmaker lässt die Spieler ein eigenes Königreich gründen und verwalten.

Wrath of the Righteous schickt die Helden in einen Kreuzzug gegen dämonische Invasoren und gibt ihnen mythische Kräfte. Strange Aeons ist eine Lovecraft-Hommage, in der die Charaktere ohne Erinnerung in einer Irrenanstalt erwachen. Die Vielfalt ist enorm, und für fast jeden Geschmack existiert ein passender Pfad.

Diese Kampagnen sind durchgeplant und getestet, was Spielleitern viel Arbeit abnimmt. Gleichzeitig sind sie offen genug für eigene Anpassungen. Für viele Gruppen sind die Abenteuerpfade der Hauptgrund, Pathfinder zu spielen.

Der Aufstieg: Pathfinder schlägt D&D

Was niemand erwartet hatte, geschah 2011: Pathfinder überholte D&D in den amerikanischen Verkaufscharts. Während die vierte Edition von D&D die Spielerschaft spaltete und viele Veteranen vergraulte, sammelte Pathfinder die Enttäuschten ein und gewann neue Fans hinzu.

Bis Mitte 2014 blieb Pathfinder unangefochten auf Platz 1 der erfolgreichsten Rollenspiele in den USA. Erst mit der Veröffentlichung der fünften Edition von D&D, die viele Kritikpunkte der vierten Edition korrigierte und zu den Wurzeln zurückkehrte, eroberte Wizards of the Coast die Spitze zurück. Seitdem rangiert Pathfinder konstant auf Platz 2, was angesichts der Marktmacht von D&D eine beachtliche Leistung ist.

Dieser Erfolg zeigte, dass die Rollenspielbranche nicht D&D gehört. Ein unabhängiger Verlag konnte mit Leidenschaft, Qualität und Community-Orientierung den Giganten herausfordern. Pathfinder bewies, dass Spieler Wahlmöglichkeiten schätzen.

Die deutsche Ausgabe: Ulisses Spiele

In deutscher Sprache erscheint Pathfinder seit 2009 bei Ulisses Spiele, dem Verlag, der auch Das Schwarze Auge herausgibt. Das Grundregelwerk, die Bestiare und zahlreiche Quellenbücher wurden übersetzt, ebenso viele der beliebten Abenteuerpfade.

Die Übersetzungsarbeit erfolgt durch ein Team unter der Leitung von Ulrich-Alexander Schmidt. Die Qualität ist solide, auch wenn frühere Ausgaben gelegentlich unter Zeitdruck litten. Wichtig für deutsche Spieler: Dank der Open Game License sind die Grundregeln kostenlos online verfügbar, sowohl auf Englisch als auch in deutscher Übersetzung.

Die Pathfinder Society, ein organisiertes Spielprogramm, existiert auch in Deutschland. In diesem Format können Spieler mit vorgefertigten Regeln an verschiedenen Orten mit wechselnden Gruppen spielen und ihre Charaktere von Sitzung zu Sitzung mitnehmen.

Pathfinder Second Edition: Der Neuanfang

Im August 2019 veröffentlichte Paizo die zweite Edition von Pathfinder. Anders als beim Übergang von D&D 3.5 zu Pathfinder handelte es sich diesmal um eine grundlegende Überarbeitung. Das neue System ist nicht mehr mit der ersten Edition oder D&D 3.5 kompatibel.

Die größte Änderung betrifft das Aktionssystem. Statt Standardaktion, Bewegungsaktion, Schnellaktion und voller Aktion hat jeder Charakter nun einfach drei Aktionen pro Runde. Diese Vereinfachung macht das Spiel schneller und intuitiver, ohne Tiefe zu opfern. Das Kampfsystem wurde taktischer gestaltet und erinnert stellenweise an D&D 4E, was anfangs für Kontroversen sorgte.

Das Klassensystem wurde komplett neu aufgebaut. Charaktere wählen auf jeder Stufe aus Klassentalenten, die ihren Spielstil prägen. Die Charaktererstellung ist modularer und bietet trotz klarer Strukturen enorme Vielfalt. Neue Klassen wie der Alchemist, der Champion (eine überarbeitete Paladinversion) und der Hexer erweiterten die Optionen.

Die zweite Edition wurde positiv aufgenommen. Kritiker lobten das elegante Aktionssystem, die Ausgewogenheit zwischen den Klassen und die Qualität der Regelwerke. Für Spieler, die eine modernere Alternative zu D&D 5E suchen, ist Pathfinder 2E eine ernsthafte Option.

Die OGL-Krise und die ORC-Lizenz

Anfang 2023 erschütterte eine Kontroverse die gesamte Rollenspielbranche. Wizards of the Coast kündigte an, die Open Game License zu überarbeiten und möglicherweise die alte Version 1.0a zu widerrufen. Diese Lizenz war das Fundament, auf dem Pathfinder und hunderte andere Produkte basierten.

Paizo reagierte entschlossen. Der Verlag erklärte, keinerlei Interesse an der neuen OGL von Wizards zu haben, und kündigte stattdessen eine eigene Lizenz an: die Open RPG Creative License, kurz ORC. Diese neue Lizenz sollte offen, unbefristet und unwiderruflich sein und von keinem einzelnen Unternehmen kontrolliert werden.

Was vielen nicht bewusst war: Paizo hatte Pathfinder 2E von Anfang an so entwickelt, dass es keine urheberrechtlich geschützten Ausdrücke von Wizards of the Coast mehr verwendete. Die OGL war nur noch aus Tradition und um anderen Verlagen die Nutzung zu ermöglichen im Einsatz gewesen.

Im April 2023 kündigte Paizo das Pathfinder Second Edition Remaster Project an. Vier neue Kernregelwerke (Player Core, GM Core, Monster Core und Player Core 2) sollten die alten Bücher ersetzen und vollständig unter der ORC-Lizenz erscheinen. Dabei wurden einige von D&D übernommene Elemente umbenannt oder entfernt, etwa das Gesinnungssystem. Die neuen Bücher bleiben aber rückwärtskompatibel mit älteren Pathfinder 2E-Produkten.

Die Videospiele: Owlcat Games bringt Pathfinder auf den Bildschirm

Pathfinder hat auch im Videospielbereich Spuren hinterlassen. Das russische Studio Owlcat Games entwickelte zwei hochgelobte isometrische Rollenspiele, die an Klassiker wie Baldur’s Gate erinnern.

Pathfinder: Kingmaker erschien 2018 und basiert auf dem gleichnamigen Abenteuerpfad. Die Spieler erkunden ein Grenzland, bekämpfen Monster und gründen schließlich ihr eigenes Königreich, das sie verwalten und verteidigen müssen. Das Spiel litt anfangs unter Bugs, wurde aber durch Patches und eine Enhanced Edition deutlich verbessert. Chris Avellone, bekannt für Planescape: Torment und Fallout: New Vegas, war als Autor beteiligt.

Pathfinder: Wrath of the Righteous folgte 2021 und setzte die Messlatte noch höher. Die Kampagne gegen eine dämonische Invasion bietet neben klassischem Rollenspiel ein mythisches Stufensystem, das den Charakteren gottgleiche Kräfte verleiht. Spieler können zum Engel, Dämon, Drachen oder sogar zu einem wandelnden Schwarm werden. Mit über 25 Klassen, Dutzenden von Gefährten und hunderten Stunden Inhalt ist es eines der umfangreichsten Rollenspiele überhaupt.

Beide Spiele bieten die Wahl zwischen Echtzeit mit Pause und rundenbasiertem Kampf, was verschiedene Spielstile bedient. Sie haben eine neue Generation von Spielern an Pathfinder herangeführt und bewiesen, dass das Regelsystem auch digital funktioniert.

Pathfinder vs. D&D: Die Unterschiede

Die Frage, ob Pathfinder oder D&D besser ist, beschäftigt Rollenspielforen seit Jahren. Beide Systeme haben ihre Stärken und sprechen unterschiedliche Spielertypen an.

D&D 5E ist zugänglicher. Die Regeln sind schlanker, die Charaktererstellung schneller, und der Einstieg fällt Neulingen leichter. Wer ein unkompliziertes Fantasy-Erlebnis sucht, ist mit D&D gut bedient.

Pathfinder bietet mehr Optionen. Besonders die erste Edition und die zweite Edition nach dem Remaster liefern ein Meer an Klassen, Archetypen, Talenten und Anpassungsmöglichkeiten. Spieler, die ihre Charaktere bis ins Detail optimieren wollen, finden in Pathfinder das richtige Werkzeug. Die Kampfregeln sind taktischer, die Charakterentwicklung komplexer.

Die Spielwelt ist ebenfalls ein Unterschied. D&D hat viele Welten, von den Vergessenen Reichen bis Eberron, aber keine davon ist so eng mit dem Regelsystem verwoben wie Golarion mit Pathfinder. Wer eine detaillierte, kohärente Welt mit jahrelanger Entwicklung schätzt, findet sie in Pathfinder.

Letztlich ist es Geschmackssache. Beide Systeme ermöglichen großartiges Rollenspiel. Pathfinder ist für diejenigen, die mehr wollen: mehr Regeln, mehr Optionen, mehr Welt.

Der Einstieg in Pathfinder

Wer Pathfinder ausprobieren möchte, hat mehrere Optionen. Für die erste Edition existiert eine Einsteigerbox mit vereinfachten Regeln, vorgefertigten Charakteren und einem Einführungsabenteuer. Das vollständige Grundregelwerk umfasst über 500 Seiten und enthält alles, was Spieler und Spielleiter brauchen.

Für die zweite Edition erschien 2023/2024 das Remaster Project mit den neuen Kernregelwerken Player Core und GM Core. Diese sind der empfohlene Einstiegspunkt für neue Spieler. Die Regeln sind kostenlos online verfügbar im Archives of Nethys, der offiziellen Regeldatenbank.

Die Videospiele bieten einen anderen Zugang. Wer Pathfinder erleben will, ohne eine Gruppe zu suchen, kann mit Kingmaker oder Wrath of the Righteous hunderte Stunden in Golarion verbringen. Beide vermitteln das Gefühl des Regelwerks, auch wenn sie nicht alle Details abbilden.

Für Gruppen, die tiefer einsteigen wollen, sind die Abenteuerpfade der beste Weg. Rise of the Runelords für Klassiker, Curse of the Crimson Throne für Stadtabenteuer, Kingmaker für Sandbox-Spieler. Alle sind auf Deutsch bei Ulisses Spiele erhältlich.

Fazit

Pathfinder begann als Rebellion und wurde zur Institution. Es bewies, dass ein kleiner Verlag gegen den Branchenriesen bestehen kann, und schuf dabei eine der reichhaltigsten Rollenspielwelten überhaupt. Ob als Tischrollenspiel oder als Videospiel, Pathfinder bietet Tiefe, Vielfalt und Abenteuer.

Für alle, die mehr wollen als das, was D&D bietet, die ihre Charaktere bis ins Detail gestalten und in einer durchdachten Welt erkunden möchten, ist Pathfinder die richtige Wahl. Golarion wartet. Die Abenteuerpfade sind bereit. Es ist Zeit, aufzubrechen.

Häufig gestellte Fragen zu Pathfinder

Was ist der Unterschied zwischen Pathfinder 1E und 2E?

Pathfinder 1E basiert auf D&D 3.5 und ist mit diesem kompatibel. Pathfinder 2E ist ein eigenständiges System mit einem neuen Drei-Aktionen-System pro Runde, modularerer Charaktererstellung und besser ausbalancierten Klassen. Die Editionen sind nicht miteinander kompatibel.

Ist Pathfinder kostenlos verfügbar?

Ja. Dank der Open Game License (1E) und der ORC-Lizenz (2E Remaster) sind alle Grundregeln kostenlos online verfügbar. Das englische Archives of Nethys und das deutsche Pathfinder Reference Document bieten alle Regeln zum Nachschlagen.

Welches Pathfinder-Videospiel sollte ich spielen?

Pathfinder: Kingmaker ist der Einstieg mit Königreichsmanagement. Wrath of the Righteous ist umfangreicher und bietet mythische Kräfte. Beide sind hervorragend, Wrath gilt als polierter.

Kann ich D&D-Material in Pathfinder verwenden?

In der ersten Edition sind viele Inhalte kompatibel, da beide auf D&D 3.5 basieren. Die zweite Edition ist nicht kompatibel mit D&D. Inoffizielle Konvertierungen existieren, erfordern aber Anpassungsarbeit.

Welche Abenteuerpfade sind für Anfänger geeignet?

Rise of the Runelords ist der Klassiker und gut strukturiert. Beginner Box und die dazugehörigen Abenteuer bieten einen sanften Einstieg. Für 2E ist die Beginner Box mit dem Abenteuer Troubles in Otari ideal.

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