21 Jahre nach dem Release von Resident Evil 2 auf der PlayStation One hat Capcom seinen Horror-Klassiker neu erschaffen. Nicht einfach nur aufgehübscht, nicht nur in HD portiert – komplett neu gebaut von Grund auf. Mit der RE Engine, die bereits Resident Evil 7 zu einem visuellen Meisterwerk machte, kehren wir zurück nach Raccoon City.
Was beim Remake von Resident Evil 1 nicht so gut funktioniert hat, macht Capcom hiermit dreimal wieder wett. Die Frage ist nicht, ob das Remake gut ist. Die Frage ist, ob es das Original übertrifft. Die Antwort: Es tut es. Mit Abstand.
Story: Zwei Seiten derselben Katastrophe
Wie im Original von 1998 müsst ihr euch am Anfang entscheiden: Leon S. Kennedy oder Claire Redfield? Diese Wahl bestimmt nicht nur, welchen Charakter ihr spielt, sondern auch, welche Version der Geschichte ihr erlebt. Beide Charaktere laufen sich im Spiel ein paar Mal über den Weg, weswegen die Story miteinander verbunden ist, aber an manchen Stellen stoßt ihr auf Sequenzen, die nur einem Charakter vorbehalten sind.
Leon S. Kennedy
Leon ist ein Rookie-Cop, der seinen ersten Tag bei der Polizei von Raccoon City antritt – und direkt in die Zombie-Apokalypse stolpert. Er ist idealistisch, unerfahren, aber entschlossen. Sein erster Arbeitstag wird zum schlimmsten Tag seines Lebens, und doch zeigt er eine Stärke, die ihn später zu einem der wichtigsten Charaktere der Serie machen wird.
Im Laufe seiner Kampagne trifft Leon auf Ada Wong, eine mysteriöse Agentin mit eigenen Zielen. Ada gibt vor, nach ihrem Freund zu suchen, aber ihre wahren Motive bleiben im Dunkeln. Die Chemie zwischen Leon und Ada ist greifbar – eine Mischung aus Misstrauen, Anziehung und gegenseitiger Abhängigkeit in einer Welt, die zusammenbricht.
Leons Kampagne führt tiefer in die Verschwörung hinter dem Ausbruch. Er erfährt von Umbrella, dem Pharmariesen, dessen Experimente für die Katastrophe verantwortlich sind. Er begegnet dem wahren Horror dessen, was in den Laboren unter der Stadt geschaffen wurde.
Claire Redfield
Claire ist die Schwester von Chris Redfield, einem der Protagonisten des ersten Resident Evil. Sie kommt nach Raccoon City, um ihren Bruder zu suchen, der seit den Ereignissen im Spencer-Anwesen verschwunden ist. Statt Chris findet sie die Hölle auf Erden.
Claires Geschichte ist emotionaler, fokussierter auf menschliche Verbindungen. Sie trifft auf Sherry Birkin, ein zwölfjähriges Mädchen, das in der Polizeistation Schutz gesucht hat. Sherrys Vater William war ein Wissenschaftler bei Umbrella, der sich selbst mit dem G-Virus infiziert hat und nun als monströse Kreatur durch die Stadt streift – auf der Suche nach seiner Tochter.
Die Beziehung zwischen Claire und Sherry bildet das emotionale Herz von Claires Kampagne. Claire wird zur Beschützerin, zur Ersatzmutter in einer Welt ohne Hoffnung. Ihre Szenen zusammen sind überraschend berührend inmitten all des Horrors.
Vier Durchgänge, eine Geschichte
Beide Charaktere erleben dieselbe Nacht, aber aus unterschiedlichen Perspektiven. Sie kreuzen sich, helfen sich gegenseitig, gehen getrennte Wege. Nachdem ihr einen Charakter durchgespielt habt, schaltet ihr die „2nd Run“-Kampagne frei – eine alternative Version mit neuen Szenen, anderen Routen und zusätzlichen Story-Elementen.
Das 2nd Run beginnt an einem anderen Ort, zeigt andere Cutscenes und verändert die Item-Platzierung. Manche Rätsel sind anders gelöst, manche Bereiche werden in anderer Reihenfolge besucht. Es ist nicht einfach nur ein „New Game Plus“ – es ist eine echte alternative Perspektive auf die Ereignisse.
Wer wirklich alles erleben will, muss das Spiel mindestens viermal durchspielen: Leon A, Claire B, Claire A, Leon B. Das klingt nach viel, aber jeder Durchgang dauert nur sechs bis acht Stunden, und die Unterschiede sind substanziell genug, um jeden Durchgang frisch zu halten. Das Spiel belohnt Wiederholung, und das ist selten geworden.

Gameplay: Survival-Horror in Perfektion
Das Remake übernimmt die Third-Person-Perspektive über die Schulter, die seit Resident Evil 4 zum Standard wurde, kombiniert sie aber mit dem klassischen Survival-Horror-Design der frühen Teile. Es ist eine perfekte Synthese aus alt und neu.
Ressourcenknappheit
Munition ist knapp. Wirklich knapp. Jeder Schuss zählt, jede Kugel muss sitzen. Ein Zombie braucht mehrere Treffer, um zu fallen – und selbst dann ist er nicht unbedingt tot. Das Spiel belohnt Kopfschüsse, aber selbst die garantieren keinen sofortigen Kill. Die Zombies in diesem Spiel sind zäh, unberechenbar und beängstigend.
Manchmal fällt ein Zombie nach zwei Schüssen. Manchmal braucht er zehn. Manchmal steht er wieder auf, wenn ihr dachtet, er sei erledigt. Diese Unberechenbarkeit ist brillant – ihr könnt euch nie sicher sein, ob ein Gegner wirklich tot ist. Manche Spieler entwickeln die Gewohnheit, gefallene Zombies zusätzlich ins Bein zu schießen, um sicherzugehen. Das sagt alles über die Atmosphäre aus.
Heilung ist ebenso rar. Kräuter müssen kombiniert werden – Grün heilt, Rot verstärkt Grün, Blau heilt Vergiftungen. Erste-Hilfe-Sprays sind Luxusgüter, die man für Notfälle aufhebt. Das Inventar ist begrenzt, und ihr müsst ständig entscheiden: Nehme ich die Munition mit oder das Heilkraut? Den Schlüssel oder die Granate?
Die klassischen Truhen sind zurück. Alles, was ihr in eine Truhe legt, könnt ihr aus jeder anderen Truhe im Spiel wieder herausholen. Sie werden zu sicheren Häfen, zu Momenten des Durchatmens inmitten des Chaos. Die Räume mit Truhen und Schreibmaschinen werden zu Oasen der Ruhe – bis Mr. X auftaucht.
Die Polizeistation
Das Herzstück des Spiels ist die Polizeistation von Raccoon City – ein labyrinthisches Gebäude, das ihr Stück für Stück erschließt. Verschlossene Türen, blockierte Wege, versteckte Räume. Mit jedem neuen Schlüssel, jedem gefundenen Werkzeug öffnen sich neue Bereiche.
Die Polizeistation war einst ein Kunstmuseum, bevor sie umgebaut wurde. Das erklärt die seltsame Architektur, die versteckten Räume, die Statuen und Gemälde. Es ist ein cleverer narrativer Trick, der das ungewöhnliche Level-Design rechtfertigt und gleichzeitig eine einzigartige Atmosphäre schafft.
Die Karte ist dabei ein Segen. Sie zeigt nicht nur, wo ihr wart, sondern auch, ob ein Raum vollständig erkundet wurde. Blaue Räume sind komplett, rote Räume haben noch Geheimnisse. Dieses simple System ist unglaublich befriedigend – das Gefühl, wenn ein Raum von Rot auf Blau wechselt, ist pures Dopamin. Man will jeden Raum blau haben, jeden Winkel erkunden, jedes Geheimnis finden.
Die Schwierigkeitsgrade
Euch stehen drei verschiedene Schwierigkeitsgrade zur Verfügung: Assistiert, Standard und Veteran. Auf „Assistiert“ regeneriert sich die Gesundheit langsam, Munition ist häufiger, und das Zielen wird unterstützt. Auf „Standard“ ist es die klassische Resident Evil-Erfahrung. Auf „Veteran“ braucht ihr Farbbänder zum Speichern – wie im Original von 1998.
Wenn ihr euch zu viel aufgehalst habt und an einem Punkt nur sehr schwer vorankommt, fragt euch das Spiel automatisch, ob ihr den Schwierigkeitsgrad anpassen wollt. Das ist ein nützliches Feature, das das Spiel weniger frustrierend macht, ohne den Horror zu verwässern.
Die Rätsel
Die Rätsel sind clever, aber fair. Keine absurden Mondlogik-Puzzle wie in manchen älteren Horror-Spielen. Stattdessen: Kombinationsschlösser, deren Codes ihr in Dokumenten findet. Statuen, deren Symbole auf Gemälden versteckt sind. Schaltkreise, die repariert werden müssen. Alles fügt sich organisch in die Welt ein.
Gleich zu Beginn könnt ihr das Rätsel um die Göttinnen-Statue lösen. In der Polizeistation angekommen, nehmt ihr eure Rettung selbst in die Hand und versucht, euch einen Weg in die Freiheit zu erkämpfen – oder zu errätseln. Schritt für Schritt bekommt ihr neue Hinweise und Items, die euch immer weiter in die wunderschön gestalteten Räume der Polizeistation führen.
Die Mischung aus Kämpfen, Rätseln und Entdecken ist spitzenmäßig gelungen. Es wird nie langweilig, weil die drei Elemente perfekt ausbalanciert sind. Mal schleicht ihr durch dunkle Korridore, mal löst ihr ein Puzzle, mal kämpft ihr ums Überleben. Der Rhythmus stimmt.

Mr. X: Der Albtraum, der nicht aufhört
Und dann ist da Mr. X. Der Tyrant. Der Grund, warum dieses Spiel euch schlaflose Nächte bereiten wird.
Ab einem bestimmten Punkt im Spiel taucht dieser kolossale Gegner auf – gefühlt zwei Meter groß und mindestens genauso breit – und er verschwindet nicht mehr. Mr. X ist unsterblich. Ihr könnt ihn anschießen, niederschlagen, aber er steht immer wieder auf. Er verfolgt euch durch das gesamte Gebäude, und seine schweren Schritte hallen durch die Korridore.
Das Sound-Design des Terrors
Das Geniale an Mr. X ist das Sound-Design. Ihr hört ihn, bevor ihr ihn seht. Das dumpfe Stampfen seiner Stiefel, mal näher, mal ferner. Ist er im Stockwerk über mir? Kommt er die Treppe herunter? Steht er hinter der nächsten Tür?
Insbesondere seine Schritte sind furchterregend, aber so wisst ihr wenigstens genau, wann er die Tür hereinkommt und könnt vielleicht vorher schon das Weite suchen. Das Sound-Design macht Mr. X zu mehr als einem Gegner – es macht ihn zu einer allgegenwärtigen Präsenz, einer Atmosphäre der Angst.
Die permanente Bedrohung
Diese permanente Bedrohung verändert das gesamte Spielgefühl. Plötzlich könnt ihr nicht mehr in Ruhe erkunden. Jede Sekunde zählt. Jede Entscheidung hat Konsequenzen. Ihr fühlt euch, zumindest ab diesem Zeitpunkt, überhaupt nicht mehr sicher.
Er wird euch in den unpassendsten Momenten heimsuchen – wenn ihr gerade ein Rätsel lösen wollt, wenn ihr eure Inventar sortiert, wenn ihr denkt, ihr hättet einen Moment Ruhe. Die einzige Möglichkeit, ihm zu entkommen, ist schnell genug zu fliehen. Und selbst dann hört ihr seine Schritte, irgendwo in der Ferne, immer präsent.
Mr. X ist nicht nur ein Gegner – er ist eine Revolution im Survival-Horror-Design. Er verwandelt das methodische Erkunden in ein nervöses Hetzen. Er macht jeden Gang durch einen Korridor zur Mutprobe.

Grafik: Die RE Engine zeigt Zähne
Visuell ist Resident Evil 2 Remake atemberaubend. Die RE Engine, die bereits Resident Evil 7 antrieb, wurde hier perfektioniert. Capcom hat dank überarbeiteter Grafik ein komplett neues Spiel auf den Markt gebracht – nichts erinnert mehr an die alte Darstellung von damals.
Das Grauen in Detail
Die Zombies sind grotesk detailliert und sehen so wahrheitsgetreu aus, dass ihr euch nachts im Bett noch davor gruseln werdet. Verrottendes Fleisch, freigelegte Knochen, glänzende Eingeweide. Wenn ihr auf sie schießt, seht ihr, wie Fleischstücke abplatzen, wie Gliedmaßen abreißen, wie Köpfe explodieren. Es ist ekelerregend – und genau so soll es sein.
Die Gore-Elemente sind nicht gratuit – sie dienen der Atmosphäre. Jeder Zombie erzählt eine Geschichte: War das ein Polizist? Ein Bürger? Ein Kind? Die Details machen den Horror persönlicher, greifbarer.
Beleuchtung und Atmosphäre
Die Umgebungen sind ebenso beeindruckend. Die Polizeistation fühlt sich real an, mit ihren verstaubten Akten, ihren zerbrochenen Fenstern, ihrem Blut an den Wänden. Die Beleuchtung spielt eine zentrale Rolle – die Taschenlampe wird zum wichtigsten Werkzeug, ein schmaler Kegel Licht in der Dunkelheit.
In manchen Situationen erkennt ihr den Raum nur durch den Schein eurer Taschenlampe, wie ein Tunnel, der euch kurze Einsicht in das Grauen von Raccoon City gewährt. Dank hervorragender Licht- und Schatteneffekte wird euch Resident Evil 2 viele schlaflose Nächte bereiten.
Performance
Auf PlayStation 4 und Xbox One läuft das Spiel flüssig, auf PC noch besser. Die RE Engine ist bemerkenswert effizient – Ladezeiten sind minimal, Framedrops selten. Capcom hat hier eine wahre Meisterleistung vollbracht.

Sound: Paranoia aus den Lautsprechern
Das Sound-Design von Resident Evil 2 Remake ist weltklasse. Die Atmosphäre eines Spiels habe ich so noch nie erlebt – in jeder Sekunde spürte ich ein Unbehagen und Angst vor dem Ungewissen.
Die Geräusche des Grauens
Ihr hört jeden Zombie, bevor ihr ihn seht. Das Grunzen eines Zombies, der gerade sein Mittagessen verdrückt. Das Schlurfen eines anderen, der immer näher auf euch zukommt. Das Zerschellen eines Fensters neben euch, da auch hier ein Untoter versucht, euch das Leben auszuhauchen.
Wenn ihr außerdem glaubt, ihr habt einen Raum schon komplett gereinigt, könnte euch beim zweiten Besuch eine unschöne Überraschung auflauern. Die Zombies respawnen nicht, aber neue können durch Fenster brechen, durch Türen kommen, aus Ecken auftauchen. Nichts ist sicher.
Die Stille ist ebenso wichtig. In manchen Momenten hört ihr… nichts. Nur euren eigenen Atem. Und dann, plötzlich, ein Geräusch. War das ein Zombie? War das Mr. X? War das nur der Wind?
Synchronisation
Die englische Sprachausgabe ist solide, die deutsche Synchronisation ebenfalls gut umgesetzt. Leon klingt jung und unsicher, Claire entschlossen und fürsorglich. Die Emotionen kommen rüber, die Charaktere fühlen sich echt an.

Kritikpunkte
Bei aller Begeisterung gibt es kleine Kritikpunkte.
Die B-Szenarien unterscheiden sich nicht so stark voneinander, wie man es sich wünschen würde. Manche Fans des Originals vermissen die drastischeren Unterschiede zwischen den A- und B-Kampagnen von 1998. Im Original fühlten sich die Szenarien stärker verwoben – hier wirken sie manchmal wie parallele Versionen derselben Geschichte.
Mr. X kann in bestimmten Momenten frustrierend werden, besonders wenn man versucht, Rätsel zu lösen, während er einen verfolgt. Das ist Absicht – aber nicht jeder wird es mögen. Manche Spieler empfinden ihn als störend statt bedrohlich.
Die späteren Abschnitte des Spiels – die Kanalisation und das Labor – sind weniger interessant als die Polizeistation. Das ist ein Problem, das auch das Original hatte, aber hier fällt es stärker auf, weil die Polizeistation so perfekt ist. Nach diesem Höhepunkt fällt der Rest leicht ab.
Fazit
Resident Evil 2 Remake ist nicht nur ein hervorragendes Remake – es ist eines der besten Survival-Horror-Spiele aller Zeiten. Capcom hat bewiesen, dass sie verstehen, was das Original großartig machte, und hat es für eine neue Generation neu erschaffen.
Die Atmosphäre ist erstickend. Die Spannung ist konstant. Mr. X ist ein Meisterwerk des Gegnerdesigns. Die Polizeistation ist ein perfektes Spielfeld für Survival-Horror. Und die RE Engine macht alles wunderschön hässlich.
Das Remake richtet sich sowohl an Neulinge als auch an eingefleischte Veteranen. Wer das Original nie gespielt hat, bekommt den perfekten Einstieg. Wer es 1998 geliebt hat, bekommt eine Liebeserklärung an seine Erinnerungen. Die Mischung aus Kämpfen, Rätseln und Entdecken ist spitzenmäßig gelungen und bietet so viel Abwechslung, dass es nie langweilig wird.
Resident Evil 2 Remake zeigt, wie man ein Remake macht. Nicht einfach aufhübschen – neu erschaffen, verbessern, perfektionieren. Das ist der neue Goldstandard. Es ist das beste Remake, das ich je gespielt habe.
Willkommen zurück in Raccoon City. Lasst euch das Spiel auf keinen Fall entgehen.
Bewertung: 9.2/10 ⭐
Stärken:
- Meisterhafte Neuinterpretation des Klassikers
- Mr. X als permanente, atmosphärische Bedrohung
- Beeindruckende Grafik dank RE Engine
- Perfektes Survival-Horror-Gameplay mit knappen Ressourcen
- Die Polizeistation als brillant designtes Spielfeld
- Herausragendes Sound-Design
- Vier Kampagnen mit substanziellen Unterschieden
- Karten-System zeigt Erkundungsfortschritt
- Clevere, faire Rätsel
- Hoher Wiederspielwert
- Deutsche Synchronisation vorhanden
Schwächen:
- B-Szenarien könnten sich stärker unterscheiden
- Mr. X kann beim Rätseln frustrieren
- Labor-Abschnitt schwächer als Polizeistation
- Manche Story-Elemente des Originals gekürzt
Technische Daten:
- Entwickler: Capcom
- Publisher: Capcom
- Genre: Survival-Horror
- Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, PC, PlayStation 5, Xbox Series X/S, Nintendo Switch
- Release: 25. Januar 2019
- Engine: RE Engine
- Setting: Raccoon City (Polizeistation, Kanalisation, Labor)
- Protagonisten: Leon S. Kennedy, Claire Redfield
- Spielzeit: 6-8 Stunden (pro Kampagne), 25-30 Stunden (komplett)
- Altersfreigabe: USK 18


