MGM+ hat grünes Licht für eine neue Serienadaption des Western-Klassikers „Die glorreichen Sieben“ gegeben. Die achtteilige Serie entsteht unter der Leitung von Tim Kring, dem Schöpfer der Erfolgsserie „Heroes“, der das Projekt schreibt und als Executive Producer begleitet.
Drehstart 2026 geplant
Produziert wird die Serie von MGM+ Studios und MGM Television, der Drehstart ist für Juni 2026 angesetzt. Die neue Adaption versteht sich als Neuinterpretation des Westernklassikers von 1960, der wiederum auf Akira Kurosawas „Die sieben Samurai“ basiert.
Handlung in den 1880er-Jahren
Die Serie spielt im Amerika der 1880er Jahre und erzählt von einem friedlichen Quäkerdorf, das von Söldnern eines skrupellosen Landbarons überfallen wird. Die verzweifelten Bewohner engagieren daraufhin sieben außergewöhnliche, aber moralisch komplexe Kämpfer, die sie gegen die Übermacht verteidigen sollen.
Moderne Perspektive auf klassische Themen
Anders als frühere Fortsetzungen oder das moderne Remake von 2016 mit Denzel Washington orientiert sich MGM+ bewusst am Ton und der Grundidee des Originals. Dabei will die Serie die persönlichen Hintergründe der sieben Kämpfer stärker beleuchten und die zentrale Frage in den Mittelpunkt rücken, ob Gewalt zur Verteidigung einer gewaltfreien Gemeinschaft gerechtfertigt sein kann. MGM+ beschreibt das Projekt als Mischung aus klassischem Westerngefühl und moderner Charaktertiefe.
Nicht der erste Serien-Versuch
Es ist nicht der erste Versuch, „Die glorreichen Sieben“ als TV-Serie zu adaptieren. Bereits 1998 startete eine Serie mit Michael Biehn und Ron Perlman, die bis 2000 lief und auch in Deutschland bei Kabel 1 ausgestrahlt wurde. Interessanterweise hatte Robert Vaughn, der bereits im Originalfilm von 1960 mitspielte, in dieser Serie eine wiederkehrende Nebenrolle als Richter Orin Travis.
Die neue Serie wird einem weltweiten Publikum präsentiert. Wann und wo sie in Deutschland verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.


