Assassin’s Creed IV: Black Flag

Assassin’s Creed IV: Black Flag im Test – Piraterie statt Assassinen

1715, Goldenes Zeitalter der Piraterie. Edward Kenway ist kein Assassine – er ist ein walisischer Pirat auf der Jagd nach Ruhm und Reichtum in der Karibik. Der Assassinen-Orden? Nur ein Mittel zum Zweck. Die Templer? Nebensache. Was zählt, ist die nächste Prise, der nächste Schatz, die nächste Taverne.

Willkommen bei Assassin’s Creed IV: Black Flag, dem vermutlich besten Piratenspiel seit Sid Meier’s Pirates! – und einem erstaunlich guten Assassin’s Creed nebenbei. Nach dem enttäuschenden Assassin’s Creed III mit seinem hölzernen Connor und der ermüdenden Kolonialzeit-Kulisse schickt uns Ubisoft Montreal nun in türkisfarbene Gewässer, auf einsame Inseln und in lärmende Piratenhochburgen.

Das Ergebnis ist paradox: Black Flag ist das erste Assassin’s Creed, das besser funktioniert, wenn man die Assassinen-Elemente ignoriert. Die Schiffsschlachten, die in AC III noch Nebensache waren, sind hier das Herzstück. Die Open-World-Erkundung übertrifft alles, was die Serie bisher bot. Edward Kenway ist charismatischer als Connor jemals war. Und die Karibik – meine Güte, diese Karibik – ist die lebendigste Spielwelt, die Ubisoft je erschaffen hat.

Nach über 40 Stunden auf hoher See, dutzenden eroberten Forts und mehr gesungenen Shanties als gesund ist, steht fest: Black Flag ist kein revolutionäres Assassin’s Creed, aber das bei weitem unterhaltsamste seit Brotherhood. Es beweist, dass die Serie leben kann, wenn sie sich traut, ihre eigene Formel aufzubrechen.


Story: Vom Piraten zum Assassinen (widerwillig)

Edward Kenway ist das komplette Gegenteil seines Enkels Connor aus AC III. Wo Connor idealistisch, pflichtbewusst und humorlos war, ist Edward zynisch, opportunistisch und charmant. Er kämpft nicht für Freiheit oder Gerechtigkeit – er kämpft für Gold. Die Assassinen-Bruderschaft interessiert ihn anfangs nur, weil ihre Mitglieder Zugang zu wertvollen Artefakten haben.

Die Story beginnt 1715, als Edward als einfacher Matrose auf einem Handelsschiff arbeitet. Nach einem Schiffbruch tötet er einen Assassinen namens Duncan Walpole, stiehlt dessen Robe und gibt sich als dieser aus, um ein Kopfgeld bei den Templern zu kassieren. Dieser Betrug zieht ihn in den jahrhundertealten Konflikt zwischen Assassinen und Templern – aber Edward ist kein Idealist. Er nutzt beide Seiten aus, solange es seinem Geldbeutel dient.

Die Piratenperspektive

Black Flags größte narrative Stärke ist, dass Edward kein geborener Held ist. Er beginnt als selbstsüchtiger Schatzjäger, der seiner Frau Caroline in Wales Reichtum versprochen hat und nun verzweifelt versucht, dieses Versprechen einzulösen. Die Karibik des frühen 18. Jahrhunderts bietet ideale Bedingungen: Schwache koloniale Kontrolle, reiche Handelsschiffe, versteckte Schätze der Vorläuferzivilisation. Edward sieht eine Goldgrube, kein moralisches Dilemma.

Im Verlauf der Geschichte wird er Kapitän der Jackdaw, seines eigenen Brigg-Schiffs, und schließt Freundschaften mit legendären Piraten: Benjamin Hornigold, Edward Thatch (besser bekannt als Blackbeard), Charles Vane, Anne Bonny und Mary Read. Diese historischen Figuren werden nicht glorifiziert – Ubisoft zeigt sie als komplexe Menschen, die zwischen Freiheitstraum und brutaler Realität gefangen sind.

Die zentrale Thematik dreht sich um die Piraterie als utopisches Experiment. Die Piratenrepublik Nassau wird als freie Gesellschaft ohne Könige und Adel dargestellt, in der jeder Mann (und einige Frauen) gleich ist. Doch diese Freiheit ist fragil, gebaut auf Gewalt und Gesetzlosigkeit. Edward erlebt, wie der Traum zerbricht – durch innere Zwietracht, äußeren Druck der Kolonialmächte und die simple Tatsache, dass Piraten nun mal Verbrecher sind.

Charakterentwicklung

Edward durchläuft eine glaubwürdige Wandlung vom gierigen Schatzjäger zum nachdenklicheren Menschen. Der Tod von Freunden – insbesondere Blackbeard und Mary Read – zwingt ihn zur Selbstreflexion. Seine Jagd nach Reichtum hat ihm alles gekostet: Caroline stirbt in Wales, ohne dass er je zurückkehrte. Seine Piratenkameraden sterben einer nach dem anderen. Am Ende akzeptiert Edward widerwillig die Ideale der Assassinen, nicht aus Überzeugung, sondern aus der schmerzlichen Erkenntnis, dass sein bisheriger Weg nur Zerstörung brachte.

Diese Entwicklung funktioniert, weil Edward nie seine raue Kante verliert. Er wird kein heiliger Krieger wie Ezio oder pflichtbewusster Märtyrer wie Altaïr. Er bleibt ein Pirat, der halt jetzt für eine bessere Sache kämpft. Das ist erfrischend menschlich und macht ihn zum sympathischsten Protagonisten seit Ezio.

Die Begleiter

Die Nebenfiguren sind durchweg stark charakterisiert. Blackbeard wird als väterliche Figur etabliert, die Edward sowohl inspiriert als auch warnt. Sein Tod ist emotional wirksam, weil das Spiel sich Zeit nimmt, die Freundschaft aufzubauen. Anne Bonny und Mary Read – zwei der wenigen historisch belegten Piratinnen – werden nicht als Klischees dargestellt, sondern als fähige, gefährliche Kämpferinnen. Marys Tod an Fieber im Gefängnis ist eines der tragischsten Momente der Serie.

Adéwalé, Edwards Quartermaster und späterer Assassine, dient als moralisches Gewissen. Als ehemaliger Sklave sieht er die Piraterie anders – als potenzielles Werkzeug der Befreiung, nicht nur des Profits. Seine Perspektive bietet Kontrast zu Edwards Egoismus und zeigt die moralische Komplexität der Epoche.

Die Templer sind weniger nuanciert. Laureano de Torres y Ayala, der Großmeister, will die Erste Zivilisation-Technologie nutzen, um eine kontrollierte Weltordnung zu schaffen. Das ist klassisches Templer-Denken ohne große Überraschungen. Die wahre Story liegt bei den Piraten, nicht beim Assassinen-Templer-Konflikt.

Modern Day: Der Abacus-Schock

Nach Desmonds Tod in AC III musste Ubisoft die Modern-Day-Komponente neu erfinden. Die Lösung: Der Spieler ist ein namenloser Mitarbeiter von Abstergo Entertainment, der Edwards Erinnerungen für ein kommerzielles Produkt auswertet. Es ist Meta-Kommentar auf die AC-Serie selbst – Abstergo macht aus Geschichte Unterhaltungsprodukte, genau wie Ubisoft.

Diese Perspektive ist clever, funktioniert aber nicht besonders gut. Die First-Person-Sequenzen im Abstergo-Büro sind kurz, uninteressant und fühlen sich wie Pflichtübung an. Man hackt Computer, liest E-Mails, erfährt von einer Verschwörung um den Weisen – eine Person mit genetischem Zugang zu Vorläufer-Erinnerungen. John Standish, ein Kollege, entpuppt sich als der Weise und versucht, die Vorläufer-Technologie zu aktivieren, wird aber getötet.

Es ist alles sehr abstrakt und emotional distanziert. Ohne eine Figur wie Desmond fehlt die persönliche Verbindung. Die Modern-Day-Story existiert, weil sie existieren muss, nicht weil sie organisch funktioniert. Immerhin ist sie kurz genug, um die Piratenabenteuer nicht zu sehr zu stören.

YouTube player

Gameplay: Segel setzen, Kanonen feuern

Black Flag baut auf der Grundlage von Assassin’s Creed III auf, verschiebt aber den Fokus radikal. Wo AC III Schiffskämpfe als Nebenmechanik einführte, macht Black Flag sie zum Kern-Gameplay. Das Ergebnis ist ein Spiel, das zur Hälfte Assassin’s Creed, zur Hälfte Piraten-Simulator ist.

Naval Combat: Das Herzstück

Die Jackdaw, Edwards Brigg, ist nicht nur Transportmittel – sie ist euer zweiter Protagonist. Schiffskämpfe finden in Echtzeit statt, während ihr durch die karibische See navigiert. Die Steuerung ist zugänglich, aber mit genug Tiefe, um taktisches Denken zu belohnen. Ihr müsst Windrichtung beachten, um Geschwindigkeit zu gewinnen, Kanonenschüsse timen, während das Ziel in Reichweite ist, und zwischen verschiedenen Waffensystemen wechseln.

Die Jackdaw verfügt über Breitseiten-Kanonen für klassische Schiffsschlachten, Bug-Geschütze für präzise Frontalangriffe, Heckgeschütze für verfolgende Feinde und Mörsergranaten für Langstrecken-Bombardements. Schwere Geschosse durchschlagen Rumpfplatten, Kettengeschosse zerstören Segel und verlangsamen Feinde, erhitztes Schrot entzündet Schiffe. Diese Vielfalt ermöglicht unterschiedliche Taktiken: Schnell manövrieren und Breitseiten feuern, aus sicherer Distanz mit Mörsern arbeiten oder feindliche Schiffe lähmen, um sie zu entern.

Das Entern selbst wechselt nahtlos vom Schiffskampf zum Nahkampf. Ihr schwingt euch mit Enterseilen auf feindliche Decks, bekämpft die Besatzung und könnt dann entscheiden: Schiff versenken für sofortiges Geld oder zur eigenen Flotte hinzufügen für passives Einkommen. Große Schiffe erfordern manchmal das Töten eines Kapitäns oder das Zerstören ihrer Flagge. Diese Sequenzen sind chaotisch, aber befriedigend – besonders wenn man ein schwer gepanzertes Kriegsschiff trotz Unterzahl erobert.

Die Jackdaw lässt sich umfassend upgraden. Bessere Kanonen erhöhen den Schaden, verstärkte Rumpfplatten die Verteidigung, größere Munitionslager die Feuerkraft, schnellere Segel die Manövrierfähigkeit. Harpunen ermöglichen die Jagd auf Meeresungeheuer – Wale, Haie und sogar legendäre weiße Wale à la Moby Dick. Diese Upgrades kosten Ressourcen, die man durch Plünderung feindlicher Schiffe, Schatzsuche und Walgjagd erwirbt. Die Progression ist befreiedigend und merklich – die voll aufgerüstete Jackdaw fühlt sich wie eine schwimmende Festung an.

Open-World-Erkundung: Die Karibik ruft

Die Spielwelt umfasst große Teile der Karibik – von Havanna über Nassau bis Kingston, ergänzt durch dutzende kleinere Inseln, versteckte Buchten und Schiffswracks. Im Gegensatz zu den dicht bebauten Städten früherer ACs ist hier die Wildnis dominant. Türkisfarbenes Wasser, weiße Sandstrände, dichte Dschungel und versteckte Höhlen laden zur Exploration ein.

Die Erkundung wird durch brillantes Pacing belohnt. Auf jeder zweiten Insel findet man etwas: Schatzkarten, Animus-Fragmente, Schiffswracks zum Tauchen, Maya-Stelen, die Rüstungs-Upgrades freischalten, oder einfach nur atemberaubende Aussichtspunkte. Tauchen ist eine neue Mechanik – man springt von der Jackdaw, schwimmt zu Wracks oder Unterwasser-Höhlen, sucht nach Schätzen, während man Haie und begrenzte Luftvorräte im Auge behält. Es ist simpel, aber atmosphärisch.

Shanties – traditionelle Seemannslieder – sind vielleicht das charmanteste Feature. Während die Jackdaw über die See gleitet, singen Edwards Crew authentische Piratenlieder. Man kann Liedblätter auf Inseln einsammeln, um das Repertoire zu erweitern. Diese Shanties verwandeln lange Segelfahrten von langweiligem Reisen in meditative Momente. „Leave Her Johnny“, „Randy Dandy-O“, „Lowlands Away“ – nach 40 Stunden kennt man die Texte auswendig und summt mit.

Die drei Hauptstädte – Havanna, Kingston und Nassau – bieten klassisches AC-Gameplay mit Viewpoints, Sammelgegenständen und Nebenmissionen. Havanna ist streng kontrolliert von der spanischen Krone mit starker Wachpräsenz. Kingston steht unter britischer Herrschaft und zeigt koloniale Architektur. Nassau ist die gesetzlose Piratenhauptstadt – schmutzig, chaotisch, frei. Jede Stadt hat eigene Atmosphäre, auch wenn die Struktur vertraut ist.

Assassinen-Gameplay: Vertraute Kost

Abseits der See funktioniert Black Flag wie jedes andere Assassin’s Creed. Freies Laufen bleibt flüssig, wenn auch gelegentlich frustrierend, wenn Edward an der falschen Kante hochklettert. Der Kampf folgt dem Counter-basierten System aus den Vorgängern – simpel, aber effektiv. Vier Waffenklassen (Schwert, Pistolen, Versteckte Klingen, Wurfmesser) bieten minimale Variation, aber ausreichend für die meisten Situationen.

Stealth ist weiterhin inkonsistent. Büsche und Ecken bieten Deckung, Doppel-Assassinationen eliminieren zwei Gegner gleichzeitig, Schlafpfeile betäuben Wachen lautlos. Das funktioniert, wenn die KI kooperiert. Zu oft entdecken Gegner Edward aus unmöglichen Winkeln oder ignorieren offensichtliche Anomalien. Die berüchtigten Tailing-Missionen kehren zurück – Aufträge, bei denen man jemandem folgen muss, ohne entdeckt zu werden. Diese Missionen waren in AC III nervig und bleiben es hier.

Der Notorietäts-Level kehrt zurück: Verbrechen erhöhen Edwards Fahndungslevel, was härtere Wachen und Jäger zur Folge hat. Man kann Notorietät senken, indem man Steckbriefe entfernt oder Bestechungsbeamte eliminiert. Auf See funktioniert es ähnlich – zu viel Piraterie lockt Jäger-Schiffe an, die verdammt schwer zu besiegen sind.

Flotten-Management: Mobile-Game-Mechanik

Als Nebenaktivität könnt ihr eine Handelsflotte aufbauen, indem ihr gekaperte Schiffe auf Handelsmissionen schickt. Diese Missionen laufen in Echtzeit ab – ihr wählt Routen, kalkuliert Risiken und sammelt nach Stunden Belohnungen ein. Es ist im Grunde ein Mobile-Game innerhalb von Black Flag und fühlt sich auch so an. Die Belohnungen (Geld, Ressourcen) sind nützlich, aber das System ist optional und wenig inspiriert. Man kann es komplett ignorieren, ohne viel zu verpassen.

Fort-Eroberungen: Spektakuläre Seeschlachten

Entlang der Küsten stehen befestigte Forts, die die See kontrollieren. Diese Forts zu erobern erfordert intensive Seeschlachten gegen mehrere Schiffe und die Festungsgeschütze selbst. Man muss Mörsergranaten ausweichen, die tödlich sind, wenn sie treffen, während man gleichzeitig feindliche Schiffe versenkt. Danach infiltriert man das Fort zu Fuß, eliminiert den Kommandanten und hisst die Piratenflagge.

Diese Eroberungen gehören zu den Highlights des Spiels. Die Kombination aus Naval Combat und Assassinen-Stealth funktioniert hervorragend, und die befreiten Forts schalten Fast-Travel-Punkte frei. Außerdem senken sie die feindliche Kontrolle in der Region, was das Segeln sicherer macht.


Welt & Atmosphäre: Das Goldene Zeitalter

Ubisoft Montreal hat die Karibik von 1715-1722 mit bemerkenswerter Liebe zum Detail rekonstruiert. Historische Genauigkeit wurde dort geopfert, wo es dem Gameplay diente, aber die Atmosphäre ist authentisch. Die Architektur spanischer Kolonialhäfen unterscheidet sich von britischen Festungen, Piratenverstecke wirken improvisiert und chaotisch, Maya-Ruinen ragen mysteriös aus dem Dschungel.

Das Wetter-System verstärkt die Immersion erheblich. Ruhige See mit sanften Wellen wechselt zu tosenden Stürmen mit meter-hohen Wogen, die die Jackdaw wie ein Spielzeug umherwerfen. Nebel reduziert die Sicht drastisch und ermöglicht Überraschungsangriffe. Regen lässt alles atmosphärisch glänzen. Sonnenuntergänge über dem karibischen Meer sind durchweg atemberaubend – selbst nach dutzenden Stunden bleibe ich manchmal stehen, um einfach nur zu schauen.

Die Fauna ist vielfältig und gefährlich. An Land lauern Jaguare und Ozelots in der Vegetation, die Edward angreifen, wenn er nicht aufpasst. Unter Wasser schwimmen Haie – weiße Haie, Hammerhaie, Bullenhaie – die beim Tauchen eine konstante Bedrohung darstellen. Meeresschildkröten und Rochen bevölkern friedlichere Gewässer. Das Jagen dieser Tiere liefert Häute und Knochen für Crafting-Upgrades.

Die Städte pulsieren vor Leben. Straßenhändler preisen Waren an, Betrunkene taumeln aus Tavernen, Prostituierte werben um Kundschaft, Soldaten patrouillieren. In den Häfen werden Schiffe be- und entladen, Matrosen singen, Händler verhandeln. Es ist nicht die tiefgreifende Simulation moderner Open-World-Spiele, aber für 2013 beeindruckend lebendig.

Die Taverne ist Edwards soziales Zentrum. Hier trifft er Piratenkameraden, plant Raubzüge, betrinkt sich mit Blackbeard. Diese Szenen sind brillant inszeniert – rohes Seemannsleben, Lachen, Musik, später Melancholie, wenn Freunde sterben. Die Taverne wird zum Symbol für die fragile Piratenbruderschaft, die Edward langsam entgleitet.


Grafik & Sound: Technisch ambitioniert

Black Flag erschien in der Übergangsphase zwischen Konsolen-Generationen – für PS3/Xbox 360 entwickelt, später für PS4/Xbox One portiert. Die technischen Unterschiede sind erheblich, aber selbst die Last-Gen-Version beeindruckt visuell.

Visuelle Präsentation

Auf PS3 und Xbox 360 läuft das Spiel mit 720p und schwankendem Framerate zwischen 25-30 FPS. Die Weitsicht über die See ist reduziert, Texturen gelegentlich matschig, Pop-In deutlich sichtbar. Dennoch gelingt es, die Karibik überzeugend darzustellen. Das Wasser sieht für 2013-Standards hervorragend aus mit dynamischen Wellen, Schaumkronen und realistischer Reflektion. Die Schiffsmodelle sind detailliert mit sichtbaren Seilen, flatternden Segeln und splitterndem Holz während Kämpfen.

Die PS4/Xbox One-Versionen heben alles auf ein neues Niveau: 1080p-Auflösung, stabilere 30 FPS, verbesserte Texturen, erweiterte Sichtweite. Die Unterschiede sind besonders auf See spürbar, wo man feindliche Schiffe früher erkennt und Stürme beeindruckender wirken. Die PC-Version erlaubt 60+ FPS und noch höhere Einstellungen, was das Erlebnis nochmals verbessert.

Die Animationen sind größtenteils flüssig. Edwards Bewegungen beim Freien Laufen, Schwimmen und Kämpfen wirken natürlich. Gesichtsanimationen in Zwischensequenzen sind solide, wenn auch nicht branchenführend. Einige Clipping-Probleme treten auf – Edwards Mantel durchdringt gelegentlich Objekte – aber stören selten die Immersion.

Sound & Musik

Brian Tylers Soundtrack mischt orchestrale Themen mit karibischen Instrumenten und Piraten-Shanties. Die Hauptmelodie ist einprägsam, ohne aufdringlich zu werden. Während Seeschlachten schwillt die Musik dramatisch an, in ruhigen Momenten auf offener See tritt sie zurück zugunsten der Shanties.

Die Shanties selbst sind historisch authentische Seemannslieder, neu eingesungen für das Spiel. „The Drunken Sailor“, „Spanish Ladies“, „Roll Boys Roll“ – diese Lieder haben Ohrwurm-Qualität. Dass die Crew-Mitglieder tatsächlich zusammen singen, mit harmonischen Mehrstimmigkeiten, erhöht die Authentizität enorm.

Die Soundeffekte sind durchweg exzellent. Kanonenschüsse donnern mit befriedigender Wucht, splitterndes Holz klingt gefährlich real, das Knarren der Jackdaw unter Wellengang vermittelt physische Präsenz. Unterwasser verändert sich die Akustik überzeugend – gedämpfte Geräusche, eigener Herzschlag wird hörbar, wenn die Luft knapp wird.

Die englische Sprachausgabe mit Matt Ryan als Edward Kenway ist durchweg stark. Ryan verleiht Edward genau die richtige Mischung aus Charme, Zynismus und später Reue. Die Nebenfiguren sind ebenfalls gut gecastet, wobei Blackbeard und Anne Bonny besonders herausstechen. Die deutsche Synchro ist solide, erreicht aber nicht ganz die Nuancen des englischen Originals.


Nebenmissionen & Content

Black Flag quillt über vor Nebenaktivitäten, wie es für moderne Ubisoft-Spiele typisch ist. Einiges davon bereichert die Erfahrung, anderes fühlt sich wie Füllmaterial an.

Die Assassinen-Contracts kehren zurück – Mordaufträge gegen Ziele in den Städten. Sie funktionieren wie gehabt: Identifiziere das Ziel, töte es unauffällig, entkommen. Manche erfordern spezifische Methoden (Gift, Versteckte Klinge, Luftattacke), was minimale Variation bietet. Die Belohnungen sind Geld und Erfahrung, die Story-Relevanz gleich null.

Naval Contracts bieten Seeschlachten-Missionen für Geld. Versenke feindliche Konvois, beschütze Handelsschiffe, zerstöre Blockaden. Diese Missionen sind unterhaltsam, wenn man das Naval Combat mag, repetitiv, wenn nicht. Sie dienen hauptsächlich als Geldquelle für Jackdaw-Upgrades.

Die Legendary Ships sind optionale Boss-Kämpfe auf See – vier extrem mächtige Schiffe, die verschiedene Teile der Karibik kontrollieren. Jedes hat einzigartige Mechaniken: Eine feuert Mörsergranaten in Volleys, eine rammt mit verheerenden Effekten, eine ruft Verstärkung. Diese Kämpfe sind brutal schwer und erfordern eine voll aufgerüstete Jackdaw sowie taktisches Geschick. Sie gehören zu den befriedigendsten Herausforderungen des Spiels.

Die Templar-Jagden erzählen in kurzen Sequenzen Geschichten über hochrangige Templer, die Edward eliminieren muss. Es sind im Grunde erweiterte Assassinen-Contracts mit minimaler Narrative. Sie dienen dazu, den Assassinen-Templer-Konflikt präsent zu halten, fallen aber hinter die Hauptstory zurück.

Die Maya-Ruinen-Rätsel sind Plattformer-Sequenzen in alten Tempeln. Man muss Schalter finden, Wände hochklettern, über Abgründe springen, um zu Stelen zu gelangen, die Edwards Rüstung verbessern. Diese Rätsel sind simpel, aber eine willkommene Abwechslung zum Combat. Die Belohnung – eine mächtige Maya-Rüstung – ist visuell beeindruckend und gameplay-relevant.

Das Problem ist die schiere Menge. Hunderte Sammelgegenstände – Schatzkisten, Animus-Fragmente, Shanty-Liedblätter – übersäen die Karte. Die meisten haben null narrative Bedeutung und existieren nur für Komplettionisten. Nach zwanzig Stunden fühlt sich das Einsammeln wie Arbeit an, nicht wie Bereicherung.


Vergleich: Black Flag vs. die AC-Serie

Wo steht Black Flag im Kontext der Serie? Es ist das vierte Hauptspiel nach Assassin’s Creed, AC II, Brotherhood und AC III, plus Revelations als Ezio-Abschluss.

Gegen die Ezio-Trilogie gemessen, die viele als Höhepunkt der Serie betrachten, bietet Black Flag deutlich schwächere Assassinen-Mechaniken. Ezio hatte verworrene Intrigen, komplexe Charakterentwicklung und bedeutsame Assassinen-Missionen. Edward hat Piratenabenteuer, die zufällig Assassinen involvieren. Die Bruderschaft spielt kaum eine Rolle – Edward ist die meiste Zeit Einzelgänger, unterstützt von Piratenkameraden statt Assassinen.

Gegen AC III ist Black Flag eine erhebliche Verbesserung. Connor war steif und unsympathisch, die Kolonialzeit-USA visuell trist, die Story überladen mit enttäuschendem Payoff. Edward ist charismatisch, die Karibik wunderschön, die Piraten-Story emotional befriedigend. Das Naval Combat, das in AC III eingeführt wurde, ist hier voll ausgereift und dominiert das Erlebnis.

Black Flag ist kein besseres Assassin’s Creed als AC II – aber es ist ein besseres Spiel. Es traut sich, die Serie-Formel aufzubrechen und etwas Eigenständiges zu schaffen. Das Paradoxon: Es funktioniert am besten, wenn man es nicht als AC-Spiel betrachtet, sondern als Piraten-Action-Adventure mit AC-Elementen.


Langzeitmotivation & Probleme

Die Hauptstory dauert etwa 15-20 Stunden, je nachdem wie viele Nebenmissionen man mitnimmt. Für hundertprozentige Komplettierung inklusive aller Sammelgegenstände und Legendary Ships muss man 40-50 Stunden einplanen. Das ist viel Inhalt, aber nicht alles davon ist gleich wertvoll.

Die Wiederholbarkeit leidet unter der linearen Story. Es gibt keine bedeutsamen Entscheidungen, kein New Game Plus mit übertragenen Upgrades, keine alternativen Pfade. Man kann Missionen wiederholen, aber warum sollte man? Die Magie liegt in der Erkundung, und die ist beim zweiten Durchlauf dahin.

Die größten Probleme sind systemischer Natur. Die Tailing-Missionen – bei denen man jemandem folgen muss, ohne entdeckt zu werden – sind frustrierend designt. Ein Schritt zu nah, Mission gescheitert. Die Eavesdropping-Missionen, bei denen man Gesprächen lauschen muss, leiden unter ähnlichen Problemen. Diese Missionstypen waren schon in früheren ACs nervtötend und haben sich nicht verbessert.

Die Stealth-KI ist inkonsistent. Manchmal entdecken Wachen Edward durch Wände, manchmal ignorieren sie Leichen direkt vor ihren Füßen. Es gibt keine Konsistenz, was taktische Planung erschwert. Im Vergleich zu dedizierten Stealth-Spielen fühlt sich ACs Stealth primitiv an.

Das Crafting-System ist oberflächlich. Man jagt Tiere für Häute, um Ausrüstungs-Upgrades zu kaufen. Es gibt keine Entscheidungen – man farmt Materialien, kauft linearen Upgrade-Pfad, fertig. Kein Tiefgang, keine Strategie, nur Zeitinvestition.

Die Modern-Day-Sequenzen unterbrechen den Flow. Jedes Mal, wenn man aus der Karibik gerissen wird, um als Abstergo-Mitarbeiter Computer zu hacken, sinkt die Energie. Diese Abschnitte sind zu lang für das wenige, was sie bieten, und zu kurz, um eigenständig zu funktionieren.


Fazit

Assassin’s Creed IV: Black Flag ist ein faszinierendes Paradoxon – das beste Piratenspiel seit Jahren und ein mittelmäßiges Assassin’s Creed. Ubisoft Montreal hat etwas Bemerkenswertes geschafft: Sie haben die Serie neu belebt, indem sie sie größtenteils ignorierten. Die Karibik, die Jackdaw, Edward Kenway, die Shanties – das sind die unvergesslichen Elemente. Die Assassinen-Bruderschaft, der Templer-Konflikt, die Modern-Day-Story – das sind Pflichtübungen.

Das Naval Combat ist brillant umgesetzt und hätte ein eigenständiges Spiel verdient. Die Schiffsschlachten bieten genug Tiefe für taktisches Spiel, bleiben aber zugänglich genug für Gelegenheitsspieler. Die Jackdaw aufzurüsten und schließlich mit Legendary Ships zu kämpfen, liefert befriedigende Progression. Die Karibik selbst ist wunderschön realisiert – türkisfarbenes Wasser, weiße Strände, dichte Dschungel und atmosphärische Städte laden zur Exploration ein.

Edward Kenway ist der sympathischste Protagonist seit Ezio. Seine Entwicklung vom gierigen Pirat zum widerwilligen Assassinen funktioniert, weil er nie seine raue Kante verliert. Die Beziehungen zu Blackbeard, Anne Bonny und Mary Read sind emotional wirksam. Die Piratenrepublik Nassau als utopisches Experiment und ihr unvermeidlicher Untergang geben der Story thematische Tiefe.

Doch die AC-Formel zeigt Ermüdungserscheinungen. Die Stealth-Mechaniken sind inkonsistent, die Tailing-Missionen frustrierend, die Modern-Day-Story irrelevant. Hunderte generischer Sammelgegenstände überlasten die Karte. Das Crafting ist oberflächlich. Die KI schwankt zwischen zu dumm und unfair hellsichtig.

Bewertung: 8.8/10

Black Flag verdient diese hohe Wertung wegen seiner Stärken, trotz erkennbarer Schwächen. Das Piraten-Setting ist einzigartig in der Serie und meisterhaft umgesetzt. Das Naval Combat revolutioniert, was AC sein kann. Edward Kenway und seine Piratenkameraden erzählen eine emotional resonante Geschichte über Freiheit, Gier und Verlust. Die Karibik ist die lebendigste Open-World, die Ubisoft bis 2013 erschaffen hat. Die Shanties allein rechtfertigen stundenlange Segelfahrten.

Die 8.8 reflektieren: Exzellenz in den neuen Elementen (Piraterie, Naval Combat, Setting), Routine in den AC-Elementen (Stealth, Story-Struktur), frustrierende Altlasten (Tailing-Missionen, inkonsistente KI). Es ist kein fehlerfreies Spiel, aber eines, das trotz seiner Macken fesselt und unterhält.

Black Flag beweist, dass Assassin’s Creed am stärksten ist, wenn es Risiken eingeht. Die Serie lebte davon, verschiedene historische Epochen zu erkunden – das funktioniert hier besser als je zuvor. Das Goldene Zeitalter der Piraterie ist die richtige Wahl zur richtigen Zeit. Ob Ubisoft daraus lernt und weiterhin mutig experimentiert oder zur sicheren Formel zurückkehrt, wird sich zeigen. Vorerst steht fest: Für Piraten-Fans ist Black Flag Pflicht. Für AC-Puristen eine Herausforderung. Für alle anderen eines der unterhaltsamsten Open-World-Spiele 2013.

Yo ho, alle Mann – setzt die Segel.


Bewertung: 8.8/10

Das Piraten-Setting ist einzigartig und meisterhaft umgesetzt. Das Naval Combat revolutioniert, was Assassin’s Creed sein kann – Seeschlachten sind taktisch tiefgehend und visuell spektakulär. Edward Kenway ist der charismatischste Protagonist seit Ezio, seine Entwicklung vom gierigen Piraten zum widerwilligen Assassinen funktioniert glaubwürdig. Die Karibik als Open-World ist wunderschön und lädt zur Exploration ein. Die Shanties verwandeln lange Segelfahrten in meditative, atmosphärische Momente. Die historischen Piraten-Figuren – Blackbeard, Anne Bonny, Mary Read – sind emotional wirksam charakterisiert.

Doch diese Stärken werden von AC-typischen Schwächen gebremst: Tailing-Missionen bleiben frustrierend schlecht designed. Die Stealth-KI schwankt zwischen inkompetent und unfair hellsichtig. Die Modern-Day-Story ist irrelevant und unterbricht den Flow. Hunderte generischer Sammelgegenstände überlasten die Karte ohne narrative Bedeutung. Das Crafting-System ist oberflächlich. Die Assassinen-Story bleibt generisch – der Templer-Konflikt funktioniert auf Autopilot. Das Spiel ist am stärksten, wenn es Piraterie zelebriert, und am schwächsten, wenn es sich an AC-Konventionen klammert.


FAQ – Häufig gestellte Fragen

1. Muss ich vorherige Assassin’s Creed Spiele gespielt haben?

Nein, Black Flag funktioniert eigenständig. Edwards Geschichte hat keine direkte Verbindung zu Ezio oder Connor. Es gibt Referenzen zum AC-Universum (Erste Zivilisation, Assassinen vs. Templer), aber das Spiel erklärt alles Nötige. Die Modern-Day-Story setzt nach AC III an, aber auch das wird ausreichend kontextualisiert. Perfekter Einstiegspunkt.

2. PS3/Xbox 360 oder warten auf PS4/Xbox One?

Wenn möglich, die Next-Gen-Versionen bevorzugen. Die PS4/Xbox One-Versionen laufen mit höherer Auflösung (1080p vs. 720p), stabileren Framerates und besseren Texturen. Die erweiterte Sichtweite auf See macht besonders großen Unterschied – feindliche Schiffe früher erkennen ist taktischer Vorteil. Die Last-Gen-Versionen sind spielbar, aber spürbar kompromittiert. PC ist die technisch beste Option, falls verfügbar.

3. Wie viel Spielzeit bietet Black Flag?

Die Hauptstory dauert etwa 15-20 Stunden. Mit Nebenmissionen, Fort-Eroberungen und Naval Contracts kommen weitere 10-15 Stunden dazu. Komplettionisten, die alle Sammelgegenstände, Legendary Ships und Achievements anstreben, investieren 40-50 Stunden. Das ist substanziell für ein Action-Adventure, wobei die Qualität gegen Ende unter Repetition leidet.

4. Funktioniert das Spiel auch für Nicht-Piraten-Fans?

Schwierig zu sagen. Das Naval Combat nimmt etwa 60-70% der Spielzeit ein. Wer Seeschlachten langweilig findet, wird mit Black Flag kämpfen. Die Assassinen-Elemente an Land sind solide, aber nicht stark genug, um das Spiel allein zu tragen. Wenn die Idee, als Pirat die Karibik zu durchsegeln, euch nicht anspricht, ist dies nicht euer Spiel.

5. Ist die Story gut?

Die Piraten-Story um Edward, Blackbeard und die Republik Nassau ist emotional wirksam und thematisch interessant. Edward durchläuft glaubwürdige Charakterentwicklung vom Egoisten zum Assassinen. Die Freundschaften fühlen sich echt an, die Tode treffen. Die Assassinen-Templer-Story ist generischer – Standard-AC-Kost ohne Überraschungen. Die Modern-Day-Story ist schwach und unterbricht nur den Flow. Insgesamt: Gute Piraten-Geschichte, mittelmäßige AC-Geschichte.

6. Gibt es Multiplayer?

Ja, Black Flag hat kompetitiven Multiplayer im Stil der Vorgänger. Spieler jagen einander in urbanen Umgebungen, wobei Stealth und Täuschung wichtiger sind als Reflexe. Es ist interessant als Konzept, aber nie besonders populär geworden. Die Server laufen (Stand 2013) stabil, die Community ist klein. Der Multiplayer ist Bonus, nicht Kaufgrund.

7. Lohnt sich das Season Pass / DLC?

Der Freedom Cry DLC (später standalone verkauft) folgt Adéwalé nach den Events von Black Flag. Er kämpft gegen Sklavenhändler in Haiti – thematisch düsterer, spielerisch ähnlich. Es ist solide, aber nicht essentiell. Die anderen DLCs sind Multiplayer-Karten und Zeitsparer-Packs (kaufe Ressourcen mit Echtgeld). Nichts davon ist notwendig für die vollständige Erfahrung.

8. Wie schwer ist Black Flag?

Auf Normal-Schwierigkeit moderat herausfordernd. Die Seeschlachten können brutal sein, besonders gegen mehrere Feinde oder die Legendary Ships. Die Assassinen-Missionen sind großzügig mit Checkpoints und Heilung. Schwieriger Modus erhöht Gegnerschaden deutlich, was besonders auf See spürbar ist. Insgesamt: Zugänglich für Mainstream-Spieler, mit optionaler Challenge für Veteranen.

9. Kann man die Jackdaw verlieren?

Nein, die Jackdaw kann nicht permanent zerstört werden. Wenn sie im Kampf zu viel Schaden nimmt, startet die Mission neu. Ihr könnt nicht „Game Over“ durch Schiffsverlust erleiden. Das ist game-design-Entscheidung zugunsten von Zugänglichkeit – realistischer wäre permanenter Verlust, würde aber frustrieren.

10. Ist Black Flag das beste Assassin’s Creed?

Kontrovers. Viele Fans bevorzugen Assassin’s Creed II oder Brotherhood wegen stärkerer Assassinen-Story. Black Flag ist das beste Piratenspiel in der Serie (das einzige), aber nicht unbedingt das beste AC-Spiel. Es kommt darauf an, was man priorisiert: Wer Piraterie will, findet hier das Beste. Wer klassisches AC will, wird enttäuscht. Es ist anders, nicht zwingend besser.


Technische Informationen

Entwickler: Ubisoft Montreal, Ubisoft Singapore, Ubisoft Sofia, Ubisoft Annecy
Publisher: Ubisoft
Plattformen: PlayStation 3, Xbox 360, Wii U, PlayStation 4, Xbox One, PC (Windows)
Release-Datum: 29. Oktober 2013 (PS3/X360), 15. November 2013 (PS4), 22. November 2013 (XOne/PC), 6. Dezember 2013 (Wii U)
Engine: AnvilNext (verbesserte Version von AC III)
Genre: Action-Adventure, Open-World, Stealth
Spieleranzahl: Einzelspieler, Multiplayer (bis 8 Spieler)
USK/PEGI: USK 16 / PEGI 18 (Gewalt, starke Sprache)
Ungefähre Spieldauer:

    • Story: ~15-20 Stunden
    • Mit Nebenmissionen: ~30-35 Stunden
    • 100% Completion: ~40-50 Stunden

Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, weitere (Vollvertonung + Untertitel)
Preis zum Launch: 59,99€ (Standard), 69,99€ (Special Edition), 79,99€ (Skull Edition)


Getestet auf PlayStation 3 und PlayStation 4 (Retail-Versionen).

Stand: 29. Oktober 2013

Hat dir dieser Beitrag gefallen?

Klicke auf die Sterne um zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Bisher keine Bewertungen! Sei der Erste, der diesen Beitrag bewertet.

Weil du diesen Beitrag nützlich fandest...

Teile ihn doch gerne in sozialen Netzwerken!

Es tut uns leid, dass der Beitrag für dich nicht hilfreich war!

Lasse uns diesen Beitrag verbessern!

Was können wir verbessern?

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.