Call of Cthulhu

Call of Cthulhu erklärt: Das Rollenspiel, das den Horror erfand

In den meisten Rollenspielen bist du ein Held. Du wirst stärker, mächtiger, unbesiegbarer. Du erschlägst Drachen und rettest Königreiche. In Call of Cthulhu bist du ein Mensch. Ein gewöhnlicher Mensch, der Dinge sieht, die nicht existieren sollten. Dinge, die den Verstand zerbrechen. Du wirst nicht mächtiger. Du wirst wahnsinnig. Oder du stirbst. Wahrscheinlich beides.

Seit 1981 definiert Call of Cthulhu, was Horror im Rollenspiel bedeutet. Basierend auf den Geschichten von H.P. Lovecraft, hat dieses Spiel ein völlig neues Genre erschaffen: kosmischer Schrecken am Spieltisch. Keine heroischen Kämpfe, sondern verzweifelte Ermittlungen. Keine Siegesgewissheit, sondern die langsame Erkenntnis, dass die Menschheit nichts bedeutet im Angesicht uralter, gleichgültiger Götter.

H.P. Lovecraft und der Cthulhu-Mythos

Um Call of Cthulhu zu verstehen, muss man H.P. Lovecraft verstehen. Howard Phillips Lovecraft war ein amerikanischer Schriftsteller, der zwischen 1917 und 1937 Horrorgeschichten schrieb, die ihrer Zeit weit voraus waren. Während andere Autoren Vampire und Werwölfe beschworen, erdachte Lovecraft kosmischen Horror: die Vorstellung, dass das Universum voller uralter, unvorstellbar mächtiger Wesen ist, denen die Menschheit völlig gleichgültig ist.

Im Zentrum dieser Mythologie steht Cthulhu, ein kolossales Wesen, das in der versunkenen Stadt R’lyeh im Pazifik schläft. Cthulhu ist kein Dämon, den man besiegen kann. Er ist eine kosmische Macht, deren bloßer Anblick den Verstand zerstört. Die berühmteste Zeile aus Lovecrafts Werk lautet: „In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu.“ Wenn er erwacht, endet die Menschheit.

Lovecraft schuf nicht nur Cthulhu, sondern ein ganzes Pantheon: Azathoth, der blinde Dämonengott im Zentrum des Universums. Nyarlathotep, der kriechende Chaos, der einzige dieser Wesen, der mit Menschen interagiert. Yog-Sothoth, der außerhalb von Raum und Zeit existiert. Shub-Niggurath, die schwarze Ziege der Wälder mit tausend Jungen. Dazu kommen Bücher verbotenen Wissens wie das Necronomicon, geschrieben vom wahnsinnigen Araber Abdul Alhazred.

Andere Autoren erweiterten diesen Mythos. August Derleth, Clark Ashton Smith, Robert E. Howard und viele weitere trugen Geschichten, Wesen und Konzepte bei. Dieser kollektive Cthulhu-Mythos wurde zur Grundlage des Rollenspiels.

Die Entstehung: Sandy Petersen und Chaosium

Call of Cthulhu entstand bei Chaosium, einem amerikanischen Spieleverlag, der bereits mit RuneQuest einen erfolgreichen Fantasy-Titel hatte. Ursprünglich war ein anderes Lovecraft-Spiel namens Dark Worlds geplant, doch dieses wurde nie vollendet.

Sandy Petersen, ein junger Spieledesigner und Lovecraft-Fan, kontaktierte Chaosium mit der Idee, ein Spiel in Lovecrafts Traumlanden zu entwickeln. Stattdessen übernahm er die Arbeit an einem vollständigen Lovecraft-Rollenspiel. Petersen nutzte das Basic Role-Playing System (BRP), das Chaosium für RuneQuest entwickelt hatte, und passte es für Horror an.

1981 erschien Call of Cthulhu als Boxset. Das Spiel war revolutionär. Während Dungeons & Dragons und andere Rollenspiele Helden erschufen, die immer mächtiger wurden, machte Call of Cthulhu die Spieler zu gewöhnlichen Menschen, die gegen Kräfte kämpften, die sie niemals besiegen konnten. Das Stabilitätssystem, Petersens genialste Erfindung, mechanisierte den Wahnsinn: Je mehr Schrecken ein Charakter erlebte, desto mehr Geistige Stabilität verlor er, bis er unweigerlich dem Wahnsinn verfiel.

Petersen, der später bei id Software an Doom und Quake arbeitete und bei Ensemble Studios an Age of Empires, betreute die ersten vier Editionen persönlich. Sein Vermächtnis prägt das Spiel bis heute.

Das Spiel: Investigatoren gegen den Mythos

In Call of Cthulhu spielst du keine Helden oder Abenteurer. Du spielst Investigatoren: Privatdetektive, Professoren, Journalisten, Ärzte, Antiquare. Gewöhnliche Menschen, die auf Dinge stoßen, die nicht existieren sollten, und versuchen, Schlimmeres zu verhindern.

Die Spielleitung heißt hier Keeper (Hüter), nicht Dungeon Master oder Spielleiter. Der Keeper führt die Investigatoren durch Szenarien, die meist mit einem Mysterium beginnen: eine verschwundene Person, ein seltsamer Tod, ein beunruhigendes Artefakt. Die Ermittlung führt tiefer und tiefer, bis die Wahrheit ans Licht kommt. Und die Wahrheit ist immer schrecklich.

Das Prozentwürfel-System

Call of Cthulhu verwendet ein einfaches, elegantes System. Jede Fertigkeit hat einen Prozentwert. Willst du etwas finden? Würfle unter deinen Wert in Spurensuche. Willst du eine alte Sprache lesen? Würfle unter deinen Wert in der entsprechenden Sprache. Zwei zehnseitige Würfel (oder ein hundortseitiger) liefern ein Ergebnis zwischen 1 und 100. Unter dem Fertigkeitswert ist Erfolg, darüber Misserfolg.

Das System kennt Abstufungen. Ein Wurf von einem Fünftel des Fertigkeitswerts oder weniger ist ein extremer Erfolg. Ein Wurf von der Hälfte oder weniger ist ein harter Erfolg. Diese Abstufungen werden in Konfliktsituationen wichtig, wenn Erfolge gegeneinander abgewogen werden.

Anders als in D&D oder DSA werden Charaktere nicht deutlich mächtiger. Fertigkeiten können steigen, aber Lebenspunkte bleiben niedrig, und kein Mensch kann einem Shoggothen standhalten. Das Design betont die Verletzlichkeit der Charaktere.

Das Stabilitätssystem

Die brillanteste Mechanik von Call of Cthulhu ist die Geistige Stabilität (Sanity, kurz SAN). Jeder Charakter hat einen Stabilitätswert, der sinkt, wenn er übernatürliche Schrecken erlebt. Ein gruseliger Anblick kostet vielleicht 1 Punkt. Die Begegnung mit einem Monster mehrere Punkte. Das Lesen eines verbotenen Buches kann Dutzende kosten.

Bei bestimmten Verlusten drohen temporäre oder dauerhafte Wahnzustände. Wer in kurzer Zeit zu viele Punkte verliert, erleidet einen Zusammenbruch. Wer seinen Stabilitätswert auf Null sinken sieht, ist dauerhaft wahnsinnig. Das Spiel kennt keine Heilung im eigentlichen Sinne; die beste Hoffnung ist, den Verfall zu verlangsamen.

Paradoxerweise führt Wissen über den Mythos zu niedrigerer maximaler Stabilität. Je mehr ein Charakter über die kosmische Wahrheit erfährt, desto weniger geistige Stabilität kann er haben. Dieses System erzwingt die zentrale Spannung von Lovecrafts Werk: Wissen ist Macht, aber auch Verdammnis.

Die Editionen: Von 1981 bis heute

Call of Cthulhu hat sieben Editionen durchlaufen, wobei das Grundsystem bemerkenswert stabil geblieben ist. Alte Abenteuer funktionieren mit minimalen Anpassungen auch mit neuen Regeln.

Erste bis vierte Edition (1981-1989)

Sandy Petersen betreute diese Editionen persönlich. Das Grundsystem wurde verfeinert, aber nie radikal verändert. Die erste Edition erschien als Boxset, spätere als gebundene Bücher. 1986 erschien eine Zusammenarbeit mit Games Workshop für den britischen Markt.

Fünfte und sechste Edition (1992-2004)

Lynn Willis übernahm die Entwicklung und wurde als Co-Autor genannt. Die fünfte Edition von 1992 war jahrelang die Standardversion. Die sechste Edition von 2004 brachte kleinere Überarbeitungen. Willis, der am längsten bei Chaosium angestellte Mitarbeiter, prägte das Spiel bis zu seinem Tod 2014.

Siebte Edition (2014)

Mike Mason und Paul Fricker übernahmen die Entwicklung und schufen die umfangreichste Überarbeitung in der Geschichte des Spiels. Die siebte Edition führte neue Mechaniken ein: Bonus- und Strafwürfel, überarbeitete Charakterwerte, ein neues Kampfsystem. Das Grundregelwerk wurde in zwei Bände aufgeteilt, einen für Spieler und einen für Keeper.

Die Finanzierung lief über Kickstarter und sammelte über 560.000 Dollar. Verzögerungen bei der Auslieferung führten 2015 zur Rückkehr von Sandy Petersen und Greg Stafford zu Chaosium, um das Unternehmen zu stabilisieren. Die siebte Edition ist heute der Standard und wird von Chaosium und seinen Lizenznehmern aktiv unterstützt.

Call of Cthulhu in Deutschland

Die deutsche Geschichte von Call of Cthulhu ist lang und wechselhaft. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1986 bei Hobby Products unter dem Titel Auf Cthulhus Spur. Später ging die Lizenz an den Laurin-Verlag, wo das Spiel neben MERS (Mittelerde-Rollenspiel) eines der Hauptprodukte war, bis der Verlag Konkurs anmeldete.

1999 übernahm Pegasus Spiele die Lizenz unter dem Titel H.P. Lovecraft’s Cthulhu, meist einfach Cthulhu genannt. Pegasus hat sich als engagierter Verlag erwiesen, der nicht nur Übersetzungen liefert, sondern auch zahlreiche deutsche Eigenproduktionen. Besonders beliebt sind Szenarien, die in Deutschland spielen, von der Stuttgarter Kampagne Schatten einer Stadt bis zu Abenteuern im Schwarzwald oder auf der Nordseeinsel Sylt.

Die aktuelle siebte Edition erscheint bei Pegasus mit umfangreicher Unterstützung: Grundregelwerk, Spielerhandbuch, Bestiarium (Malleus Monstrorum), zahllose Abenteuerbände und Quellenmaterial für verschiedene Epochen. Für Einsteiger bietet Pegasus eine deutsche Einsteigerbox an.

Die Epochen: Gaslicht, Zwanziger, Jetztzeit

Call of Cthulhu bietet verschiedene Epochen zum Spielen, jede mit eigener Atmosphäre.

Die Zwanziger Jahre

Das klassische Setting. Die meisten Geschichten Lovecrafts spielen in dieser Zeit, und das Spiel fängt die Atmosphäre perfekt ein: Jazz-Clubs, Prohibition, Gangster, Art Déco. Investigatoren reisen mit Dampfschiffen und Zügen, kommunizieren per Telegramm, und Waffen sind schwerer zu beschaffen. Die Isolation verstärkt den Horror.

Gaslicht (viktorianische Ära)

Cthulhu by Gaslight versetzt das Spiel ins späte 19. Jahrhundert. Sherlock Holmes trifft auf kosmischen Horror. Die Technologie ist primitiver, die Gesellschaft starrer, und die Abgründe der viktorianischen Gesellschaft bieten reichlich Material für Schrecken.

Jetztzeit

Cthulhu Now und seine Nachfolger bringen den Horror in die Gegenwart. Smartphones und Internet verändern die Ermittlung. Investigatoren können googeln, aber der Mythos hat sich angepasst. Dark Web, Verschwörungstheorien und globale Vernetzung bieten neue Schrecken.

Andere Settings

Das Spiel bietet Material für zahlreiche weitere Epochen: Das alte Rom (Cthulhu Invictus), das Mittelalter (Cthulhu Dark Ages), die Zukunft im Weltraum (Cthulhu Rising). Die Traumlande, Lovecrafts surreale Parallelwelt, haben eigene Regeln und Quellenbücher.

Klassische Kampagnen

Call of Cthulhu ist berühmt für seine epischen Kampagnen, die sich über Monate oder Jahre erstrecken können.

Masken des Nyarlathotep gilt als eine der besten Rollenspielkampagnen überhaupt. Die Investigatoren reisen um die Welt, von New York nach London, Kairo, Kenia, Australien und Shanghai, um eine Verschwörung aufzuhalten, die das Ende der Menschheit bringen könnte. Die Kampagne ist brutal, komplex und unvergesslich.

Schatten über Innsmouth adaptiert Lovecrafts gleichnamige Geschichte. Die Investigatoren besuchen eine verfallene Küstenstadt in Massachusetts und entdecken die schreckliche Wahrheit über ihre Bewohner.

Horror on the Orient Express führt durch Europa, von London nach Konstantinopel, an Bord des legendären Zuges. Die Investigatoren suchen die Teile eines uralten Artefakts, während der Wahnsinn immer näher rückt.

Sandy Petersen nach Call of Cthulhu

Sandy Petersens Karriere nach Call of Cthulhu zeigt die Reichweite seines Einflusses. Bei id Software arbeitete er an Doom und Quake, zwei der einflussreichsten Shooter der Geschichte. Bei Ensemble Studios trug er zu Age of Empires bei. Sein Designverständnis, geprägt durch Call of Cthulhu, floss in diese Spiele ein.

Heute betreibt Petersen seine eigene Firma, Petersen Games, die Brettspiele wie Cthulhu Wars produziert. 2015 kehrte er zu Chaosium zurück, um das Unternehmen zu stabilisieren, zog sich aber 2019 wieder aus dem Vorstand zurück. Sein Vermächtnis bleibt lebendig.

Call of Cthulhu und Videospiele

Der Cthulhu-Mythos hat zahlreiche Videospiele inspiriert. Call of Cthulhu: Dark Corners of the Earth (2005) adaptierte die Geschichte Schatten über Innsmouth als Survival-Horror-Spiel. Call of Cthulhu (2018) von Cyanide bot ein narratives Abenteuerspiel mit Rollenspiel-Elementen. The Sinking City (2019) von Frogwares ist ein Open-World-Detektivspiel in einer überfluteten Stadt, das Lovecrafts Atmosphäre hervorragend einfängt.

Besonders interessant für Gaslicht-Fans ist Sherlock Holmes: The Awakened (2023), das den Meisterdetektiv direkt mit dem Cthulhu-Mythos konfrontiert. Die Verbindung von viktorianischer Detektivarbeit und kosmischem Horror zeigt, wie vielseitig das Setting adaptiert werden kann.

Zahlreiche weitere Titel nutzen lovecraftsche Themen, von Darkest Dungeon über Sunless Sea bis zu Bloodborne, das kosmischen Horror mit Action-RPG verbindet. Der Einfluss von Lovecraft und Call of Cthulhu auf das Horror-Genre im Gaming ist kaum zu überschätzen.

Vergleich mit anderen Systemen

Call of Cthulhu unterscheidet sich fundamental von den meisten Rollenspielen. Während D&DDSA oder Shadowrun auf Progression und Empowerment setzen, betont Call of Cthulhu Verletzlichkeit und Verlust. Charaktere werden nicht mächtiger, sie verlieren ihre Menschlichkeit.

Das Spiel Trail of Cthulhu von Pelgrane Press bietet eine Alternative mit dem GUMSHOE-System, das auf Ermittlung fokussiert. FHTAGN, entwickelt von der Deutschen Lovecraft Gesellschaft, ist ein deutsches Alternativsystem. Beide sind kompatibel mit dem Mythos, haben aber andere Regelansätze.

Der Einfluss des Cthulhu-Mythos reicht weit über das eigentliche Rollenspiel hinaus. Das Schwarze Auge etwa integrierte von Anfang an lovecraftsche Elemente: Die Erzdämonin Charyptoroth mit ihren Tentakeln und Fischmenschen-Kulten und Amazeroth, der Herr des Wahnsinns, tragen deutlich Lovecrafts Handschrift. 2020 erschien mit Sandy Petersen’s Cthulhu Mythos für Das Schwarze Auge sogar ein offizieller Crossover-Band.

Für Spieler, die Horror suchen, aber hellere Töne bevorzugen, bieten sich Systeme wie Vampire: The Masquerade an. Wer klassische Fantasy will, ist bei D&D oder DSA besser aufgehoben. Call of Cthulhu ist für diejenigen, die dem Schrecken ins Auge blicken wollen.

Der Einstieg in Call of Cthulhu

Der Einstieg in Call of Cthulhu ist einfacher als bei vielen anderen Systemen. Das Regelwerk ist zugänglich, die Charaktererschaffung schnell, und viele Abenteuer sind für Einsteiger konzipiert.

Die Einsteigerbox von Pegasus Spiele enthält vereinfachte Regeln, vorgefertigte Charaktere und ein Einführungsabenteuer. Für die vollständige Erfahrung empfiehlt sich das Grundregelwerk der siebten Edition.

Für Keeper bietet Pegasus den Band Pforten in die Finsternis, der fünf Einsteiger-Szenarien mit Tipps für neue Spielleitungen enthält. Die Szenarien sind kompakt, die Hinweise ausführlich.

Wer die Geschichten von Lovecraft nicht kennt, sollte zumindest einige lesen, bevor er spielt. Der Ruf des Cthulhu, Schatten über Innsmouth und Das Ding auf der Schwelle sind gute Startpunkte. Die Texte sind gemeinfrei und kostenlos online verfügbar.

Fazit

Call of Cthulhu ist mehr als ein Spiel. Es ist eine Erfahrung, die verändert, wie man über Rollenspiel denkt. Keine Helden, keine Siege, keine Macht. Nur Menschen gegen das Unfassbare, und die Gewissheit, dass der Wahnsinn wartet.

Seit über vierzig Jahren definiert dieses Spiel, was Horror am Spieltisch bedeutet. Sandy Petersens Vision, Lovecrafts kosmischer Schrecken und das elegante Stabilitätssystem haben Generationen von Spielern geprägt. Für alle, die mehr wollen als epische Kämpfe und strahlende Helden, die den Abgrund suchen und bereit sind, hineinzublicken: Willkommen beim Ruf des Cthulhu.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was brauche ich, um Call of Cthulhu zu spielen?

Das Grundregelwerk der siebten Edition und zwei zehnseitige Würfel (oder einen hundertseitigen). Die Einsteigerbox von Pegasus Spiele enthält alles für die ersten Spielsitzungen. Online gibt es kostenlose Schnellstartregeln.

Muss ich Lovecraft gelesen haben?

Nicht zwingend, aber empfohlen. Die Geschichten sind gemeinfrei und kostenlos online verfügbar. Der Ruf des Cthulhu und Schatten über Innsmouth sind ideale Einstiegspunkte.

Ist Call of Cthulhu schwer zu lernen?

Das Grundsystem ist einfacher als bei vielen anderen Rollenspielen. Prozentwürfe sind intuitiv: 50% bedeutet eine 50/50-Chance. Die Komplexität liegt in den Szenarien, nicht in den Regeln.

Sterben Charaktere oft in Call of Cthulhu?

Ja. Das Spiel ist absichtlich tödlich. Investigatoren sind verletzlich, und der Wahnsinn ist oft schlimmer als der Tod. Viele Spieler haben Ersatzcharaktere bereit. Das gehört zur Erfahrung.

Welche Edition sollte ich spielen?

Die siebte Edition ist aktuell und wird von Pegasus Spiele aktiv unterstützt. Ältere Abenteuer funktionieren mit minimalen Anpassungen. Das Grundregelwerk enthält Konversionshinweise.

Gibt es Call of Cthulhu als Videospiel?

Mehrere. Dark Corners of the Earth (2005) und Call of Cthulhu (2018) sind offizielle Adaptionen. The Sinking City (2019) und Sherlock Holmes: The Awakened (2023) fangen die Atmosphäre ebenfalls hervorragend ein. Dazu kommen zahllose Indie-Spiele mit lovecraftschen Themen.

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