PSSR 2.0

PlayStation 5 Pro: PSSR 2.0 soll noch im ersten Quartal 2026 erscheinen und Leistung deutlich steigern

Sony bereitet offenbar ein massives Update für die PlayStation 5 Pro vor. Laut aktuellen Berichten soll PSSR 2.0 – die nächste Generation von Sonys KI-gestütztem Upscaling – noch vor Ende März 2026 erscheinen. Das Update verspricht nicht nur bessere Bildqualität und höhere Frameraten, sondern auch Verbesserungen für Klassiker aus der PlayStation-Geschichte.

Zuverlässiger Leaker nennt Q1 2026 als Zeitfenster

Die Informationen stammen vom japanischen Leaker Gust_Fan, der in der Vergangenheit bereits korrekte Details zur PS5 Slim sowie zur technischen Präsentation der PS5 Pro lieferte. Laut seinen Angaben soll PSSR 2.0 zwischen Januar und März 2026 erscheinen. Sony selbst hat das Update bislang nicht offiziell bestätigt, doch bereits im März 2025 deutete PS5-Chefarchitekt Mark Cerny an, dass eine verbesserte Version des Upscalers für 2026 geplant sei.

Cerny erklärte damals, Sonys Ziel sei es, einen Upscaler zu liefern, der AMDs FSR 4 „sehr ähnlich“ sei. Die enge Zusammenarbeit zwischen Sony und AMD macht diese Entwicklung wenig überraschend – schließlich basiert die PS5 Pro auf AMD-Hardware, und die dedizierte NPU (Neural Processing Unit) der Konsole soll bei PSSR 2.0 eine zentrale Rolle spielen.

Was bringt PSSR 2.0?

Das Update adressiert die größten Kritikpunkte an der ersten Version von PlayStation Spectral Super Resolution. Seit dem Launch der PS5 Pro im November 2024 klagten Spieler über sichtbare Bildartefakte: Flimmern bei feinen Details, Ghosting bei schnellen Bewegungen und inkonsistente Rekonstruktion bei niedriger nativer Auflösung. PSSR 2.0 soll diese Probleme beheben und gleichzeitig die Performance spürbar steigern.

Die gemeldeten Verbesserungen im Überblick:

Verbesserte Bildqualität durch optimierte KI-basierte Rekonstruktion, weniger Flimmern und Ghosting sowie schärfere Texturen bei niedrigen nativen Auflösungen. Höhere Frameraten für Spiele, die bislang bei 70 bis 80 FPS hängen blieben – möglicherweise bis zu stabilen 120 FPS bei 4K. Automatisches Upscaling für ältere Spiele und Klassiker aus dem PlayStation-Plus-Katalog. Neue Debugging-Tools für Entwickler, um Darstellungsfehler frühzeitig zu erkennen.

Frame Generation als möglicher Gamechanger

Besonders spannend: Einige Berichte deuten darauf hin, dass PSSR 2.0 auch Frame Generation unterstützen könnte – eine Technologie, bei der KI zusätzliche Zwischenbilder generiert, statt sie von der GPU rendern zu lassen. Sollte Sony diese Funktion tatsächlich implementieren, wäre das ein Quantensprung gegenüber der bisherigen PSSR-Version.

Mit Frame Generation könnte die PS5 Pro in deutlich mehr Spielen echte 4K bei 120 FPS erreichen – ein Ziel, das Sony bei der Ankündigung der Konsole prominent beworben hatte, das aber in der Praxis nur selten erreicht wird. Allerdings ist Frame Generation CPU-intensiv und benötigt zusätzlichen Arbeitsspeicher, weshalb die Implementierung auf Konsolen eine technische Herausforderung darstellt.

Auch Klassiker profitieren

Überraschend ist der Fokus auf Legacy-Inhalte. PSSR 2.0 soll nicht nur moderne AAA-Titel verbessern, sondern auch ältere Spiele automatisch hochskalieren. Konkret genannt werden PS1-, PS2- und PSP-Titel aus dem PlayStation Plus Premium-Katalog sowie abwärtskompatible PS4-Spiele.

Gerade Klassiker leiden auf modernen 4K-Fernsehern unter unscharfen Texturen, matschigen Kanten und Flimmern. Das neue Upscaling soll für klarere Bilder sorgen, ohne den ursprünglichen Look zu verfälschen. Diese Funktion würde die Premium-Stufen von PlayStation Plus deutlich attraktiver machen.

Welche Spiele könnten profitieren?

Konkrete Informationen zu unterstützten Titeln gibt es noch nicht. Allerdings dürften kommende PS5-Exklusivspiele wie Saros von Housemarque (April 2026) und Marvel’s Wolverine von Insomniac Games zu den ersten Spielen gehören, die vollständig von PSSR 2.0 profitieren. Auch GTA 6 wird als potentieller Showcase für die neue Technologie gehandelt.

Für bestehende Spiele ist unklar, ob Entwickler nachträglich Updates bereitstellen werden. Titel wie Final Fantasy VII Rebirth, die bereits einen PS5-Pro-Modus besitzen, könnten theoretisch von PSSR 2.0 profitieren – sofern die Entwickler entsprechende Patches veröffentlichen.

PS5 Pro muss liefern

Für Sony steht mit PSSR 2.0 viel auf dem Spiel. Die PS5 Pro wurde bei ihrem Launch im November 2024 kritisch beäugt: Der hohe Preis von 799 Euro ließ viele Spieler zögern, und die anfänglichen PSSR-Probleme dämpften die Begeisterung zusätzlich. Ein Jahr später hat die Konsole ihren Premium-Preis noch nicht konsistent gerechtfertigt.

PSSR 2.0 ist daher mehr als nur ein technisches Update – es ist ein Reputations-Upgrade. Wenn Sony zeigen kann, dass die PS5 Pro mit verbessertem Upscaling endlich ihr volles Potential ausschöpft, könnte die Konsole rückwirkend wie ein smarter Kauf erscheinen. Andernfalls bleibt sie in der Wahrnehmung vieler Spieler: technisch interessant, aber im Alltag zu oft inkonsequent.

Software-Update, keine neue Hardware

Wichtig zu betonen: Bei PSSR 2.0 handelt es sich um ein reines Software-Update, das per System-Aktualisierung auf alle PS5-Pro-Konsolen aufgespielt wird. Eine neue Hardware-Revision ist nicht erforderlich. Bestehende PS5-Pro-Besitzer werden automatisch profitieren, sobald Sony das Update freigibt.

Eine offizielle Ankündigung von Sony steht noch aus. Sollten sich die Gerüchte bestätigen, ist mit einer Präsentation in den kommenden Wochen zu rechnen – spätestens jedoch im März 2026, wenn das gemeldete Zeitfenster endet.

Detail Information
Update PSSR 2.0 (PlayStation Spectral Super Resolution)
Konsole PlayStation 5 Pro
Basis-Technologie AMD FSR 4
Erscheinungszeitraum Q1 2026 (bis Ende März)
Update-Art Software-Update (kostenlos)
Quelle Leaker Gust_Fan
Offiziell bestätigt Nein (Mark Cerny deutete Upgrade an)

PSSR 2.0: Gemeldete Verbesserungen

Feature Beschreibung
Bildqualität Weniger Flimmern, Ghosting und Artefakte
Performance Höhere Frameraten (bis zu 120 FPS bei 4K möglich)
Frame Generation Möglicherweise KI-generierte Zwischenbilder
Klassiker-Support Automatisches Upscaling für PS1, PS2, PSP, PS4
Entwickler-Tools Neue Debugging-Funktionen

 

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