Nach sieben Jahren kehrt Samurai Warriors zurück – als komplettes Reboot. Statt 55 Charakteren gibt es nur 27, dafür fokussiert sich Koei Tecmo auf Nobunaga Oda und Mitsuhide Akechi. Kann weniger mehr sein im Musou-Genre?
Samurai Warriors stand immer im Schatten von Dynasty Warriors. Der kleine Bruder hatte weniger Ableger, weniger Charaktere, weniger Aufmerksamkeit. Doch die Serie hatte ihre eigene Identität: ein eigenständiges Kampfsystem, tiefere Charaktergeschichten, den charismatischen Nobunaga Oda. Sieben Jahre nach Samurai Warriors 4 wagt Koei Tecmo einen radikalen Neustart. Samurai Warriors 5 ist kein Sequel, sondern ein Reboot – mit komplett überarbeiteten Designs, fokussierter Story und reduziertem Roster auf 39 Charaktere. Ein mutiger Schritt im Genre der Massenprügler.

Samurai Warriors: Vom Nischenprodukt zum Reboot
Die Samurai Warriors-Serie startete 2004 als Spin-off von Dynasty Warriors. Während Dynasty Warriors chinesische Geschichte nacherzählte, widmete sich Samurai Warriors der japanischen Sengoku-Periode. Die Serie hatte ihre Fans, erreichte aber nie die Popularität des großen Bruders.
Samurai Warriors 4 erschien 2014 mit 55 spielbaren Charakteren und umfangreichen Modi. Der Titel war solide, aber auch symptomatisch für das Genre-Problem: Masse statt Klasse. Zu viele ähnliche Charaktere, zu wenig Differenzierung.
Nach sieben Jahren Pause kündigte Koei Tecmo im Februar 2021 während einer Nintendo Direct Samurai Warriors 5 an. Die Ankündigung überraschte: Kein Sequel, sondern ein kompletter Neustart. Nur 27 Charaktere statt 55. Fokus auf zwei Protagonisten: Nobunaga Oda und Mitsuhide Akechi.
Am 24. Juni 2021 erschien das Spiel in Japan, am 27. Juli 2021 weltweit für PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch und PC (Steam). Eine Demo wurde am 20. Juli 2021 veröffentlicht, Fortschritt übertragbar auf die Vollversion.
Entwickelt wurde Samurai Warriors 5 von Omega Force, dem Musou-Spezialisten bei Koei Tecmo. Producer Hisashi Koinuma wollte die Serie für Neueinsteiger zugänglicher machen. Deshalb der Reboot: keine Vorkenntnisse nötig, klarer Fokus, aufgeräumtes Roster.
Die Verkaufszahlen waren respektabel: 94.336 Exemplare in der ersten Woche in Japan (nur Retail), über alle Plattformen das meistverkaufte Spiel der Woche. Bis Ende Juli 2021 wurden weltweit solide Zahlen erreicht, ohne die Höhen von Dynasty Warriors zu erreichen.
Die Einigung Japans: Nobunagas Geschichte
Die Story beginnt nach dem Ende des Onin-Krieges. Japan ist zersplittert, Dutzende Herrscher beanspruchen Territorien. Der junge Nobunaga Oda träumt von der Einigung des Landes – und ihm ist jedes Mittel recht.
Nobunaga schreckt nicht vor Opfern zurück. Er opfert Gefährten, tötet Feinde auf martialische Weise, nutzt politische Heirat als Waffe. Seine Ehe mit No, Tochter von Saito Dosan, vergrößert seine Armee. Er lernt Mitsuhide Akechi kennen, einen ehrenhaften Samurai bereit, sein Leben für Oda zu geben.
Doch Nobunagas Weg ist steinig. Er entledigt sich Dosans, greift umliegende Herrscher an. Nicht jede Aktion gelingt. Verbündete verraten ihn. Seine geliebte Ehefrau No stirbt. Tiefschläge häufen sich.
Trotzdem gibt Oda nicht auf. Sein Ziel bleibt: Japan unter seiner Führung zu einigen, koste es was es wolle. Die Story endet mit dem Honnoji-Zwischenfall, einem der berühmtesten Ereignisse der Sengoku-Periode.
Die Erzählung ist fokussiert. Statt Dutzende Handlungsstränge zu jonglieren, konzentriert sich Samurai Warriors 5 auf Nobunaga und Mitsuhide. Das schafft emotionale Tiefe. Man versteht Nobunagas Motivationen, fühlt seine Verzweiflung, teilt seine Siege.
Koei Tecmo hat den Charakter wunderbar eingefangen. Von jungem, aufstrebendem Soldaten zum erfahrenen Feldherrn entwickelt sich Nobunaga glaubwürdig. Die Cutscenes sind stilisiert im japanischen Tintenmalerei-Stil, passend zur Sengoku-Atmosphäre.
Musou-Modus: Kapitel für Kapitel durch die Geschichte
Der Musou-Modus ist das Story-Herzstück. Er ist in mehrere Kapitel unterteilt, jedes Kapitel in bis zu sieben Missionen. Jedes Level bietet drei Schwierigkeitsgrade: Normal, Hard, Chaos.
Auf Normal lässt sich die Geschichte genießen ohne Frustration. Hard fordert Können – Gegner sind stärker, haben mehr Leben. Chaos ist brutal. Nur für Veteranen. Die Belohnungen steigen mit dem Schwierigkeitsgrad.
Vor jeder Mission gibt es eine kurze Einleitung mit Randinformationen. Dann folgt die Charakterauswahl. Im Musou-Modus sind Charaktere vorgegeben, aber man kann zwischen mehreren Hauptcharakteren wählen. Zusätzlich wählt man einen Partner für die meisten Missionen.
Eine Übersichtskarte zeigt befreundete Einheiten und generische Offiziere. Der eigene Offizier kann angepasst werden mit Waffen und Juwelen.
Schlachtfeld-Chaos: Ein Krieger gegen Tausende
Startet die Schlacht, wird man in typischer Musou-Manier auf ein Schlachtfeld geworfen. Tausende Soldaten warten auf ihren virtuellen Tod. Normale Angriffe mähen effizient durch Fußsoldaten. Kombiniert mit Powerangriffen entstehen spektakuläre Combos, die ganze Massen vernichten.
Fußsoldaten sind Kanonenfutter. Gegnerische Offiziere erfordern mehr Ausdauer. Bosse noch mehr. Besiegte Offiziere droppen Materialien, Juwelen, Waffen.
Das Kampfsystem ist solide. Leicht zu lernen, schwer zu meistern. Normale Angriffe bauen Combos. Powerangriffe beenden Combos spektakulär. Ultimate Skills (neu in Teil 5) ersetzen die R1-Fähigkeiten früherer Teile.
Bis zu vier Ultimate Skills können den Gesichtstasten zugeordnet werden. Aktivierung via R1 plus Taste. Skills reichen von aktiven Angriffen bis zu passiven Buffs. Jeder Charakter hat mehrere Skills, maximal vier gleichzeitig equipbar. Jeder Skill hat eine eigene Anzeige, die voll sein muss.
Die Musou-Angriffe (Spezialattacken bei voller Anzeige) sind das optische Highlight. Bildschirmfüllende Effekte, dramatische Kamerafahrten, Dutzende Gegner gleichzeitig pulverisiert. Bombastisch, übertrieben, herrlich.
Während der Schlacht tauchen dynamische Missionen auf. „Töte X Gegner in Y Sekunden“, „Besiege Offizier Z mit Charakter A“. Erfüllung ist optional, bringt aber Boni. Die Vielfalt ist begrenzt. Überraschungen gibt es keine.
Nach der Schlacht: Bewertung in vier Kategorien. S-Rang ist das Ziel. Wer ihn erreicht, bekommt Extra-Boni: Erfahrungspunkte (auch für nicht gespielte Charaktere), Gold, Fähigkeitenpunkte.
39 Charaktere: Weniger ist mehr?
Samurai Warriors 5 bietet 39 spielbare Charaktere – weniger wie Teil 4. Das klingt nach Rückschritt. Ist es aber nicht.
Jeder Charakter fühlt sich einzigartig an. Statt 55 ähnlicher Kämpfer gibt es 39 differenzierte Krieger. Nobunaga Oda, Mitsuhide Akechi, Ieyasu Tokugawa, Hideyoshi Hashiba, No, Yoshimoto Imagawa – bekannte Gesichter mit komplett neuen Designs.
Auch Neulinge wie Mitsuki (Koga-Ninja) und Toshimitsu Saito (Akechis Gefolgsmann) bereichern das Roster. Die Charakterdesigns sind komplett überarbeitet. Weg vom generischen Anime-Look, hin zu stilisierter japanischer Ästhetik.
Jeder Charakter hat bevorzugte Waffen, kann aber jede Waffe führen. Will man mit Schusswaffen statt Schwertern kämpfen? Kein Problem. Waffen können vor jeder Mission gewechselt werden.
Je öfter eine Waffe genutzt wird, desto höher steigt der Waffenrang. Höherer Rang bedeutet mehr Schaden. Waffen lassen sich mit Juwelen individualisieren für Stat-Boosts.
Skill-Bäume: Individualisierung für jeden Krieger
Jeder Charakter besitzt einen eigenen Skill-Baum. Mit Fähigkeitenpunkten (verdient durch Missionen) schaltet man Verbesserungen frei: mehr Leben, höherer Angriff, neue Angriffsfähigkeiten.
Besonders wichtig auf höheren Schwierigkeitsgraden: Fähigkeiten, die gegnerische Offiziere bei starken Moves unterbrechen. Ohne diese Skills sind Bosse frustrierend.
Die Skill-Bäume motivieren. Jeden Charakter zu leveln und auszubauen macht Spaß. Das System belohnt Spezialisierung, erlaubt aber auch Breitenwachstum.
Zitadellen-Modus: Burg-Verteidigung und Grinding
Neben dem Musou-Modus gibt es den Zitadellen-Modus. Hier verteidigt man die eigene Burg vor Eindringlingen. Zusatzmissionen mit Fokus auf Materialien.
Ehrlich gesagt: Der Modus ist noch repetitiver als Musou. Gleiche Ziele, gleiche Karten, wenig Abwechslung. Die Legitimation sind Materialien: Steine, Stoffe, Hölzer.
Mit diesen Materialien verbessert man Einrichtungen in der Burg. Das Dojo erhöht das maximale Level für Offiziere. Der Schmied erlaubt bessere Juwelen und neue Waffen. Die Küche gibt Buffs.
Anfangs motivierend. Später wird es Grind. Ab Level 5-6 braucht man so viele Materialien, dass man Mission um Mission wiederholt. Eintönig. Anstrengend.
Charakterkombinationen schalten spezielle Events frei. Diese sind kurz, oberflächlich, kaum der Mühe wert.
Präsentation: Stilisiert und starr
Die Charakterdesigns sind großartig. Komplett überarbeitet, stilisiert im japanischen Tintenmalerei-Stil. Farbenfroh, ausdrucksstark, einzigartig.
Die Umgebungen? Typisch Musou. Starr, generisch, uninspiriert. Popping ist sichtbar. Details fehlen. Die Schlachtfelder erfüllen ihren Zweck, begeistern aber nicht.
Positiv: Kaum Slowdowns trotz Tausender Gegner gleichzeitig. Die Performance ist stabil, selbst in chaotischen Schlachten.
Die Cutscenes nutzen den Tintenmalerei-Stil effektiv. Wie eine japanische Bildrolle entfaltet sich die Geschichte. Atmosphärisch passend.
Der Soundtrack ist solide. Nicht unvergesslich, aber angemessen. Traditionelle japanische Instrumente mischen sich mit modernem Rock. Der Titelsong „One Nation“ von EXILE passt thematisch.
Die Synchronisation ist nur auf Japanisch verfügbar. Englische Untertitel sind vorhanden. Die japanischen Sprecher liefern überzeugende Performances.
Für wen ist Samurai Warriors 5 geeignet?
Ideal für Spieler, die:
- Musou/Warriors-Spiele lieben
- Fokussierte Geschichten über epische Breite stellen
- Japanische Sengoku-Geschichte interessiert
- Charaktere über Massen schätzen
- Grinding für Upgrades nicht scheuen
- Lokalen Koop mit Freunden spielen wollen
Weniger geeignet für Spieler, die:
- Riesige Charakter-Rosters erwarten (nur 39 statt 55)
- Abwechslungsreiche Missionsdesigns suchen
- Tiefgründiges, taktisches Gameplay bevorzugen
- Grinding kategorisch ablehnen
- Modernste Grafik erwarten
- Viele verschiedene Modi wollen
Was macht Samurai Warriors 5 besonders?
Der Mut zum Reboot. Statt Teil 5 mit noch mehr Charakteren zu füllen, reduzierte Koei Tecmo. 27 statt 55. Fokus statt Breite. Das ist mutig im Genre.
Die fokussierte Story funktioniert. Nobunaga und Mitsuhide tragen das Spiel. Ihre Entwicklung ist nachvollziehbar, emotional, spannend.
Das Kampfsystem ist das beste der Serie. Ultimate Skills erweitern die taktischen Optionen. Jeder Charakter fühlt sich anders an trotz reduziertem Roster.
Der Tintenmalerei-Stil differenziert Samurai Warriors 5 visuell. Kein generischer Anime-Look mehr. Stattdessen stilisierte japanische Ästhetik.
Pro und Contra
Pro
- Fokussierte, emotional packende Story um Nobunaga und Mitsuhide
- 39 einzigartige Charaktere mit eigenen Skill-Bäumen
- Bestes Kampfsystem der Serie mit Ultimate Skills
- Stilisierter Tintenmalerei-Look differenziert visuell
- Skill-Bäume motivieren zur Charakterentwicklung
- Stabile Performance trotz Massen-Chaos
- Lokaler Koop für zwei Spieler
- Drei Schwierigkeitsgrade für jeden Skill-Level
Contra
- Weniger Charaktere als Teil 4 (39 statt 55)
- Zitadellen-Modus repetitiv und grindlastig
- Umgebungen starr und generisch
- Missionsvielfalt begrenzt, vorhersehbar
- Burg-Upgrades erfordern exzessives Grinding
- Charakter-Events zu kurz und oberflächlich
- Keine englische Synchronisation
- Weniger Modi als Vorgänger
Irgendwann benötigt man so viele Materialien, dass es viel Zeit kostet diese zu erspielen
Fazit
Samurai Warriors 5 ist der beste Titel im Warriors-Universum – zumindest für Spieler, die Qualität über Quantität schätzen. Der Reboot funktioniert. 39 Charaktere reichen, wenn jeder einzigartig ist. Die fokussierte Story um Nobunaga und Mitsuhide packt emotional.
Das Kampfsystem ist das beste der Serie. Ultimate Skills erweitern die Optionen. Jeder Charakter spielt sich anders. Die Skill-Bäume motivieren.
Der Tintenmalerei-Stil ist wunderschön. Charakterdesigns sind Kunstwerke. Die Umgebungen enttäuschen, aber das ist Genre-typisch. Die Performance überzeugt.
Der Zitadellen-Modus ist das schwächste Element. Zu repetitiv, zu grindlastig. Burg-Upgrades kosten zu viel Zeit. Hier hätte Koei Tecmo nachbessern können.
Für Neueinsteiger ist Samurai Warriors 5 perfekt. Keine Vorkenntnisse nötig. Die Story erklärt alles. Das Kampfsystem ist zugänglich. Der Schwierigkeitsgrad anpassbar.
Für Veteranen ist es komplizierter. Wer 55 Charaktere erwartet, wird enttäuscht sein. Wer Abwechslung in Modi sucht, ebenso. Aber wer sich auf den Fokus einlässt, erlebt das beste Samurai Warriors überhaupt.
Samurai Warriors 5 beweist: Weniger kann mehr sein. Im Musou-Genre, das oft durch Masse erschlägt, ist das eine wichtige Lektion. Koei Tecmo hat den Mut gehabt, sie zu lehren.
Wertung
8,5/10
FAQ
Brauche ich Vorkenntnisse der Samurai Warriors-Serie? Nein. Samurai Warriors 5 ist ein kompletter Reboot ohne Verbindung zu früheren Teilen. Die Story beginnt am Anfang von Nobunagas Aufstieg. Alle Charaktere werden neu eingeführt. Perfekter Einstieg für Neueinsteiger.
Warum nur 39 Charaktere statt 55 wie in Teil 4? Koei Tecmo wollte Qualität über Quantität. Jeder der 39 Charaktere ist einzigartig gestaltet mit eigenen Movesets und Skill-Bäumen. Das ist besser als 55 teilweise ähnliche Kämpfer. Die Reduzierung ermöglicht tiefere Charakterentwicklung und fokussierteres Gameplay.
Gibt es Online-Multiplayer? Ja, aber eingeschränkt. Online Co-Op ist verfügbar, unterstützt aber nur Spieler aus der gleichen Region mit gleichen Spracheinstellungen. Lokaler Split-Screen-Koop für zwei Spieler funktioniert problemlos.
Wie lange dauert die Story? Die Hauptstory im Musou-Modus dauert etwa 15-20 Stunden. Wer alle Charaktere leveln, alle Schwierigkeitsgrade meistern und die Burg voll ausbauen will, investiert 40-60 Stunden. Der Zitadellen-Modus verlängert die Spielzeit erheblich.
Ist das Spiel auf Deutsch verfügbar? Untertitel ja, Synchronisation nein. Die Menüs und Untertitel sind auf Deutsch verfügbar. Die Sprachausgabe ist nur auf Japanisch. Das passt zur Sengoku-Atmosphäre, könnte aber manche Spieler stören.
Lohnt sich der Grind für Burg-Upgrades? Das hängt vom Spielstil ab. Die Upgrades sind hilfreich (höheres Max-Level, bessere Waffen, mehr Juwelen-Slots), aber nicht zwingend nötig. Wer nur die Story erleben will, kann den Zitadellen-Modus weitgehend ignorieren. Für Completionisten ist er Pflicht.
Technische Daten
Titel: Samurai Warriors 5
Original: Sengoku Musou 5 (戦国無双5)
Release: 24. Juni 2021 (Japan), 27. Juli 2021 (weltweit)
Entwickler: Omega Force
Publisher: Koei Tecmo
Plattformen: PlayStation 4, Xbox One, Nintendo Switch, PC (Steam)
Genre: Hack and Slash, Musou, Action
Spieler: 1-2 (lokal), Online Co-Op (regional eingeschränkt)
Altersfreigabe: PEGI 16 / USK 16 / ESRB T (Teen)
Sprachen: Japanisch (Sprachausgabe), Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Koreanisch (Untertitel/Menüs)
Preis (UVP): 59,99 Euro
Spielbare Charaktere: 39




