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Scarlet Nexus im Test: Brain Punk trifft Psychokinese-Action

Zeitreisen, Psychokräfte und Anime-Ästhetik: Scarlet Nexus kombiniert alles, was ein Science-Fiction-JRPG braucht. Bandai Namco wagt sich mit zwei Protagonisten und verschränkter Story an ein ehrgeiziges Projekt. Kann das Brain-Punk-Universum überzeugen?

Zeitreisen faszinieren mich in Videospielen seit jeher. Die gleiche Umgebung in verschiedenen Zeitsträngen zu erleben, Ursache und Wirkung über Zeitgrenzen hinweg zu verfolgen – das ist narratives Potenzial pur. Wenn dann noch schnelle Kampfaction und eine spannende Story hinzukommen, ist der Erfolg quasi vorprogrammiert. Scarlet Nexus verspricht genau diese Mischung: Psychokinese-Kämpfe gegen bizarre Monster, zwei verschränkte Geschichten, ein futuristisches Japan zwischen Technologie und PSI-Kräften. Bandai Namco nennt es „Brain Punk“. Aber kann das neue JRPG das Versprechen halten?

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Brain Punk: Bandai Namcos neues Universum

Scarlet Nexus ist kein Ableger, kein Spin-off, kein Teil einer etablierten Reihe. Es ist eine komplett neue IP von Bandai Namco Studios, entwickelt von Veteranen der Tales-Serie. Das Projekt startete Jahre vor der Ankündigung, lange bevor Next-Gen-Konsolen überhaupt bekannt waren.

Am 7. Mai 2020 wurde Scarlet Nexus während Microsofts „Xbox 20/20“-Event erstmals gezeigt. Die Resonanz war gemischt: visuell beeindruckend, thematisch intrigant, aber auch unklar. Was genau ist „Brain Punk“?

Laut Director Kenji Anabuki bedeutet der Begriff eine Fusion aus Gehirn-Technologie und Cyberpunk-Ästhetik. Die Welt von Scarlet Nexus ist durchzogen von roten Verbindungen – symbolisch für neuronale Netze, für Beziehungen, für das titelgebende „Scarlet Nexus“ (scharlachrote Verbindung).

Artist Masakazu Yamashiro entwarf die Anderen: bizarre Feinde, die organische Lebensformen mit mechanischen Elementen kombinieren. Ein Blumenstrauß mit Tentakeln und Maschinenteilen. Ein Karussellpferd mit Augen und Dornen. Surrealistisch, verstörend, einprägsam.

Am 25. Juni 2021 erschien Scarlet Nexus für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S und PC (Steam). Gleichzeitig startete eine Anime-Serie bei Studio Sunrise, die parallel zur Spielhandlung läuft.

Die Verkaufszahlen waren respektabel: In Japan 31.168 Exemplare in der ersten Woche (PS4 und PS5 Retail kombiniert), in den USA fünftmeistverkauftes Spiel im Juni 2021. Bis April 2022 wurden 1 Million Einheiten verkauft – solide für eine neue IP.

Kritiken waren überwiegend positiv. Metacritic: 78 (PC). Lob für das Kampfsystem, Kritik für Nebenmissionen und Pacing. Scarlet Nexus wurde für „Best Role Playing Game“ bei The Game Awards 2021 nominiert, verlor aber gegen Tales of Arise (ironischerweise auch Bandai Namco).

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Die „Anderen“ sind das stilistische Highlight des Spiels

Zwei Geschichten, verwoben mit scharlachroten Fäden

Die Welt von Scarlet Nexus ist geprägt vom Krieg gegen die Anderen. Monströse Bestien, die vom Himmel regnen und menschliche Gehirne verschlingen. Ihre Mutation verursacht ständigen Schmerz, nur Gehirne lindern ihren Wahnsinn.

Durch Forschung entdeckten Wissenschaftler ein psionisches Hormon im menschlichen Gehirn. Fast jeder besitzt es, aber nur wenige können es nutzen. Diese Psioniker wurden zur letzten Hoffnung der Menschheit.

Die „Andere-Abwehrstreitkraft“ (OSF – Other Suppression Force) rekrutiert jedes Jahr neue Kadetten. Dieses Jahr: Yuito Sumeragi und Kasane Randall.

Yuito ist ein unbesorgter Jugendlicher aus prominenter Familie. Seine Abstammung reicht tief in die Gründungsgeschichte von New Himuka, der futuristischen Stadt. Sein älterer Bruder ist hochrangiger OSF-Offizier. Yuito folgt diesem Vorbild, motiviert von einem Kindheitserlebnis: Ein OSF-Psionic rettete ihm das Leben.

Kasane ist anders. Keine berühmte Familie, keine Verbindungen. Nur sie und ihre jüngere Schwester Naomi. Beide bestanden den OSF-Einstiegstest, arbeiten seither gemeinsam. Kasane ist talentiert, diszipliniert, distanziert.

Nun liegt die Wahl bei euch: Yuitos oder Kasanes Geschichte?

Kasanes Weg führt sie auf eine verzweifelte Reise. Ihre Schwester Naomi wird von einer geheimen Organisation entführt und in einen Anderen verwandelt. Kasane muss sie retten, koste es was es wolle.

Yuitos Weg offenbart Verrat. Ein geheimer Feind infiltriert die OSF von innen. Yuito muss ihn aufdecken, bevor es zu spät ist.

So unterschiedlich ihre Geschichten beginnen, sie sind verbunden durch scharlachrote Fäden. Diese mystischen Verbindungen ermöglichen Zeit- und Raumreisen. Vergangenheit ändern, Zukunft beeinflussen, Schicksal neu schreiben.

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Ob Kasane oder Yuito, es liegt an euch welchem Handlungsstrang ihr verfolgen wollt

Musou-artige Story-Struktur mit Ruhephasen

New Himuka ist der Dreh- und Angelpunkt. Die futuristische Stadt kombiniert klassische japanische Architektur mit westlicher Science-Fiction-Ästhetik. Hier erhält euer Protagonist Missionen, hier treibt die Story voran.

Die Erzählung gliedert sich in neun Phasen (Kapitel). Jedes Kapitel ist linear strukturiert: Mission für Mission arbeitet ihr euch vorwärts. Keine Wahl

treffen, keine Abzweigungen.

Nach Erreichen der Story-Meilensteine folgt eine Ruhephase. Zeit für Nebengeschichten, Zeit für Beziehungen. Hier lernt ihr Teammitglieder besser kennen, schaltet Vertrauensepisoden frei.

Ein Durchgang (ein Protagonist) dauert etwa 20 Stunden. Der zweite Protagonist braucht nochmal 15-20 Stunden. Insgesamt 35-40 Stunden für beide Perspektiven.

Wichtig: Beide Geschichten sind essentiell. Yuitos Story erklärt nicht alles. Kasanes Story deckt andere Aspekte auf. Nur gemeinsam ergibt sich das volle Bild. Das ist kein optionaler zweiter Durchgang, das ist narrativ notwendig.

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Auch der zweite Durchlauf macht noch Spaß

Psychokinese-Chaos: Autos als Wurfgeschosse

Betretet ihr einen Kampfbereich, warten die Anderen. Hier entfaltet Scarlet Nexus seine Stärke: das Kampfsystem.

Yuito und Kasane nutzen Psychokinese. Mit einem Tastendruck hebt ihr Objekte in der Umgebung: Straßenschilder, Mülltonnen, Autos, Baugerüste. Haltet ihr die Taste länger, schleudert ihr sie auf Gegner. Ein Auto fliegt durch die Luft, trifft einen Anderen, verursacht massiven Schaden.

Diese Psykraft ist nicht unendlich. Eine Anzeige am Bildschirm zeigt euren Vorrat. Ist sie leer, bleiben nur normale Angriffe. Mit diesen ladet ihr die Psykraft wieder auf.

Die Kunst: Kombination. Normale Angriffe – Psykraft – normale Angriffe – Psykraft. Rhythmus finden, Ressourcen managen, Timing perfektionieren.

Alleine seid ihr nie. Teammitglieder begleiten euch, verleihen ihre Kräfte via SAS (Struggle Arms System). Shiden gewährt Elektro-Kräfte, perfekt gegen flinke Gegner. Kyoka verleiht Hyperspeed, Zeit verlangsamt sich.

Kombiniert ihr SAS-Kräfte mit Psychokinese, entstehen verheerende Angriffe. Elektrifiziertes Auto? Brennender Baugerüst? Unsichtbarer Schlag? Alles möglich.

Im Spielverlauf verbessert ihr Beziehungen zu Kameraden. Höherer Beziehungsstatus schaltet neue Kombinations-Angriffe frei. Shiden Level 5 erlaubt Electric Field, ein AOE-Angriff.

Der Höhepunkt: Brain Drive. Bündelt alle Kräfte gleichzeitig. Unglaubliche Macht, aber gefährlich. Bleibt ihr zu lange im Brain Drive, verfällt der Protagonist in Wahnsinn und stirbt. Taktisch einsetzen, nicht verschwenden.

Es werden viele Objekte in Scarlet Nexus umher geworfen

Die Anderen: Stilistisches Highlight

Die Anderen sind visuell beeindruckend. Kein generisches Monster-Design. Jeder Andere ist einzigartig: Ein Blumen-Fusion, ein Karussellpferd-Albtraum, ein Pendelleuchten-Terror.

Die Designer kombinierten Alltagsobjekte mit organischen Formen und mechanischen Teilen. Das Ergebnis: verstörend, faszinierend, unvergesslich.

Laut Director Anabuki sind Andere wie Naturkatastrophen. Menschen können sie nicht stoppen, nur mit ihnen koexistieren. Das OSF prognostiziert Invasionen, evakuiert Gebiete.

Diese Philosophie spiegelt sich im Gameplay. Andere sind nicht einfach böse. Sie sind getrieben von Schmerz, suchen Linderung. Das macht sie tragisch, nicht nur gefährlich.

Scarlet Nexus
Durch die geschickte Kombination der Kräfte, können verheerende Angriffe ausgelöst werden

Brain Map: Fähigkeiten strategisch lernen

Als JRPG bietet Scarlet Nexus Level-Ups. Aber nur der Hauptcharakter entwickelt sich via Brain Map.

Die Brain Map ist ein Skill-Baum mit fünf Bereichen: Angriff, Verteidigung, Support, SAS, Spezial. Mit Hirnpunkten (verdient durch Kämpfe) schaltet ihr Fähigkeiten frei.

Manche Fähigkeiten sind offensiv: höherer Schaden, mehr Combos, stärkere Psykraft. Andere sind defensiv: mehr Gesundheit, bessere Ausweichung, schnellere Erholung.

Rudimentäre Bewegungen wie Doppelsprung oder Luft-Ausweichen verstecken sich ebenfalls im Baum. Ohne sie ist Fortschritt schwierig.

Strategische Planung ist essentiell. Welchen Pfad zuerst? Offensiv oder defensiv? Support oder Spezial? Die Reihenfolge beeinflusst euren Spielstil.

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In der Brain Map können neue Fähigkeiten erlernt werden

Das Versteck: Beziehungen vertiefen

Das Versteck ist euer sicherer Hafen. Zwischen Missionen entspannt ihr hier, lernt Kameraden kennen.

Vertrauensepisoden enthüllen Geheimnisse. Shidens Vergangenheit, Kyokas Motivation, Kageros Schuld. Jede Episode vertieft Charaktere, baut Beziehungen auf.

Geschenke beschleunigen den Prozess. Ihr findet Materialien während Missionen (leuchtende Sammelobjekte). Im Item-Shop stellt ihr Geschenke her.

Ein Symbol zeigt, für wen das Geschenk gedacht ist. Übergebt ihr es, gibt es eine Dankesgeste und höheren Beziehungsstatus.

Schönes Detail: Geschenke werden im Versteck ausgestellt. Gebt ihr Shiden ein Holophone, spielt er damit in Cutscenes. Gebt ihr Hanabi eine Pflanze, erscheint sie im Raum. Das Versteck verändert sich, wird persönlicher.

Diese Kleinigkeit rundet das Gesamtbild wunderbar ab.

Scarlet Nexus
Shiden freut sich sehr über sein neues Holophone!

Für wen ist Scarlet Nexus geeignet?

Ideal für Spieler, die:

  • JRPGs mit Action-Kampfsystem lieben
  • Psychokinese und Superkräfte faszinierend finden
  • Anime-Ästhetik schätzen
  • Verschränkte Erzählperspektiven mögen
  • Beziehungssysteme und Charakterentwicklung bevorzugen
  • Science-Fiction-Settings gegenüber Fantasy bevorzugen
  • Bereit sind, beide Protagonisten zu spielen

Weniger geeignet für Spieler, die:

  • Open-World-Freiheit erwarten
  • Lineare Story-Strukturen ablehnen
  • Anime-Stil generell nicht mögen
  • Nur einen Durchgang spielen wollen (Story bleibt unvollständig)
  • Komplexe Kampfsysteme überfordern
  • Nebenmissionen als essentiell betrachten
  • Viel Exploration und Geheimnisse suchen

Was macht Scarlet Nexus besonders?

Das Psychokinese-System. Andere Action-RPGs bieten Schwerter, Magie, Fernkampf. Scarlet Nexus bietet fliegende Autos. Die Umgebung als Waffe zu nutzen ist nicht neu, aber selten so gut umgesetzt.

Die duale Erzählstruktur funktioniert. Yuito und Kasane erleben unterschiedliche Ereignisse, ziehen verschiedene Schlüsse, treffen andere Entscheidungen. Zusammen ergibt sich ein vollständiges Bild. Einzeln bleiben Fragen offen.

Das Brain-Punk-Setting differenziert. Kein generisches Fantasy-JRPG, kein Post-Apokalypse-Einheitsbrei. Stattdessen: futuristisches Japan, Psychokräfte, bizarre Monster, rote Verbindungen.

Die Anderen sind visuell unvergesslich. Keine Orks, keine Drachen, keine Roboter. Sondern Alltagsobjekte verwandelt in Albträume.

Präsentation: Gemischte Gefühle

Charakterdesigns sind stark. Anime-Stil, aber differenziert. Yuito, Kasane, Shiden, Hanabi – jeder visuell distinkt.

Cutscenes sind problematisch. Oft statisch wie Visual-Novel-Szenen: stehende Charaktere, Textboxen, minimale Animation. Das bricht den Flow, verlangsamt die Erzählung.

Einige Cutscenes sind vollanimiert, diese sind beeindruckend. Aber zu viele sind Budget-Variante. Das stört.

Die Spielwelt ist schön, aber begrenzt. New Himuka ist atmosphärisch, aber klein. Missionsgebiete sind linear, kaum Exploration.

Performance ist solide. Auf PS5 und Xbox Series X/S läuft das Spiel flüssig mit 60fps. Ladezeiten sind kurz. Technisch einwandfrei.

Der Soundtrack ist gut. Nicht auf Nier-Niveau, aber passend. Elektronische Beats mischen sich mit orchestralen Elementen.

Die Synchronisation ist ausgezeichnet. Japanisch und Englisch verfügbar, beide hochwertig.

Pro und Contra

Pro

  • Psychokinese-System macht riesigen Spaß
  • Duale Erzählstruktur gut umgesetzt
  • Brain-Punk-Setting erfrischend anders
  • Die Anderen visuell beeindruckend
  • SAS-Kombinations-System taktisch tiefgründig
  • Beziehungssystem motiviert
  • Soundtrack atmosphärisch passend
  • Technisch solide (Performance, Ladezeiten)

Contra

  • Viele Cutscenes statisch und langsam
  • Lineare Missionsstruktur, wenig Exploration
  • Nebenmissionen repetitiv und uninspiriert
  • Zweiter Durchgang notwendig für volle Story (40 Stunden Verpflichtung)
  • New Himuka zu klein, kaum Orte zu entdecken
  • Kein echtes Open World trotz Potenzial
  • Manche Story-Twists vorhersehbar
  • Einige Charaktere unterentwickelt

Fazit

Scarlet Nexus ist ein verdammt gutes Spiel. Die Story fesselt mit zwei verschränkten Perspektiven, das Psychokinese-System begeistert, das Brain-Punk-Setting fasziniert. Ich habe lange kein JRPG gespielt, das mir so viel Spaß bereitet hat.

Das Kampfsystem ist der Star. Autos durch die Luft schleudern, Elektro-Kräfte mit Psychokinese kombinieren, im Brain Drive alles gleichzeitig nutzen – herrlich chaotisch, taktisch fordernd, visuell spektakulär.

Die duale Story funktioniert besser als erwartet. Yuito und Kasane erleben unterschiedliche Wahrheiten. Nur wer beide spielt, versteht das Gesamtbild. Das ist mutig für ein JRPG.

Die Anderen sind stilistisches Highlight. Kein generisches Monster-Design, sondern kreative Albträume aus Alltagsobjekten.

Aber Scarlet Nexus hat Schwächen. Die Cutscene-Präsentation ist oft schwach: statische Bilder statt Animationen. Das bremst den Flow.

Die Linearität enttäuscht. Gerne hätte ich eine richtige Open World. New Himuka erkunden, verschiedene Städte bereisen, die Welt verstehen. Stattdessen: kleine Hub-Area, lineare Missionen.

Die Nebenmissionen sind Füllmaterial. Keine interessanten Geschichten, nur „töte X Feinde“ oder „sammle Y Items“.

Trotzdem: Scarlet Nexus ist exzellent für JRPG-Fans mit Action-Vorliebe. Das Kampfsystem allein rechtfertigt den Kauf. Die Story trägt 40 Stunden. Das Brain-Punk-Setting differenziert.

Wer Tales of, Persona, Code Vein mochte, wird Scarlet Nexus lieben. Wer Open-World-Freiheit erwartet, wird enttäuscht. Wer lineare Action-JRPGs akzeptiert, bekommt eines der besten Exemplare der letzten Jahre.

Ein heißer Kandidat für JRPG des Jahres 2021? Auf jeden Fall. Nur Tales of Arise war stärker – ironischerweise vom gleichen Publisher.

Wertung

8,0/10


FAQ

Muss ich beide Protagonisten spielen? Ja, für die vollständige Story. Yuitos und Kasanes Geschichten ergänzen sich. Einzeln bleiben wichtige Fragen offen. Nur gemeinsam ergibt sich das vollständige Bild. Planen Sie 35-40 Stunden für beide ein.

Ist das Spiel schwierig? Scarlet Nexus bietet mehrere Schwierigkeitsgrade. „Normal“ ist fair, aber fordernd. Bosskämpfe erfordern Taktik und SAS-Nutzung. „Hard“ ist deutlich brutaler. „Easy“ ist vorhanden für Story-Fokus. Das Kampfsystem hat Tiefe, aber ist zugänglich.

Gibt es eine deutsche Synchronisation? Nein. Sprachen sind Japanisch und Englisch. Deutsche Untertitel sind verfügbar. Die Synchronisation (besonders Japanisch) ist hochwertig. Für JRPG-Fans normalerweise kein Problem.

Ist Scarlet Nexus Open World? Nein. New Himuka ist eine Hub-Area, keine offene Welt. Missionen finden in linearen Gebieten statt. Es gibt wenig Exploration oder Nebenbeschäftigungen. Das ist traditionelles JRPG-Design, kein Open-World-Spiel.

Welcher Protagonist ist besser? Geschmackssache. Yuito ist optimistischer, emotionaler, impulsiver. Kasane ist disziplinierter, distanzierter, strategischer. Gameplay ist nahezu identisch (beide nutzen Psychokinese). Story-Perspektive ist unterschiedlich. Tipp: Beginnen Sie mit dem Charakter, dessen Persönlichkeit Sie mehr anspricht.

Gibt es Multiplayer oder Koop? Nein. Scarlet Nexus ist rein Singleplayer. Kein Koop, kein Online-Modus. Sie kämpfen alleine, begleitet von KI-Teammitgliedern.


Technische Daten

Titel: Scarlet Nexus

Original: SCARLET NEXUS

Release: 25. Juni 2021

Entwickler: Bandai Namco Studios, Tose

Publisher: Bandai Namco Entertainment

Plattformen: PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X/S, PC (Steam)

Genre: Action-RPG, JRPG, Brain Punk

Spieler: 1 (Singleplayer)

Altersfreigabe: PEGI 16 / USK 16 / ESRB T (Teen)

Sprachen: Japanisch, Englisch (Sprachausgabe), Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Chinesisch, Koreanisch (Untertitel/Menüs)

Preis (UVP): 59,99 Euro

Spielzeit: 20 Stunden (ein Protagonist), 35-40 Stunden (beide Protagonisten)

 

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