Das neue Assassin’s Creed mit dem Namen Valhalla spielt in der Zeit der Wikinger und bietet wieder sowohl einen weiblichen als auch einen männlichen Charakter. Die Wahl obliegt dem Spieler.
Als Fan der Serie, auch wenn zunehmend weniger Schleichmissionen vorhanden waren, habe ich mich sowohl auf Google Stadia als auch auf der PlayStation 4 in die Schlachten gestürzt und die Map von Aufgaben, Events und Schätzen befreit.
Eines vorweg: Das Wikinger-Setting finde ich persönlich total mega. Die nordische Mythologie, die raue Landschaft Norwegens und das mittelalterliche England – das ist genau mein Ding. Aber dazu später mehr.
Story: Von Norwegen nach England
Der Plot ist so klassisch, wie er in einem Wikinger-Setting sein könnte. Unser Dorf wird angegriffen, es gibt Verluste zu beklagen und Rache wird geschworen. Dabei entwickelt sich die Story dann doch noch deutlich weiter.
Eivors Reise
Der Prolog in Norwegen dient als Tutorial und führt uns in die Steuerung ein. Der Rache-Abschnitt ist schnell abgeschlossen und scheint hauptsächlich als Trainingsgelände implementiert worden zu sein. Im weiteren Verlauf wird diese Tatsache kaum noch aufgegriffen.
Nach den Ereignissen in Norwegen segelt Eivor mit dem Rabenclan nach England, um dort eine neue Heimat zu finden. Das angelsächsische Britannien des 9. Jahrhunderts ist zerrissen zwischen verschiedenen Königreichen – Wessex, Mercia, East Anglia und Northumbria kämpfen um die Vorherrschaft.
Die Hidden Ones
Wir lernen natürlich auch Assassinen kennen, wobei diese in diesem Zeitalter als „Hidden Ones“ auftreten. Sie arbeiten so „versteckt“, dass sie sogar ein Haus in unserer zu errichtenden Siedlung bekommen. Das hatte mich erst irritiert, aber letztlich tut es der Sache keinen Abbruch, ob wir in ein Versteck klettern müssen oder das Büro direkt an der Straße liegt.
Die Hidden Ones verfolgen den „Orden der Ältesten“ – eine Proto-Templer-Organisation, die im Schatten die Fäden zieht. Die Jagd auf diese Ordensmitglieder erinnert an die Kultisten-Jagd aus Assassin’s Creed Odyssey und bietet einen spannenden Nebenhandlungsstrang.

Asgard und die Mythologie
Valhalla integriert die nordische Mythologie durch spezielle Traumsequenzen. Eivor kann nach Asgard und Jotunheim reisen, um dort als Odin (Havi) Abenteuer zu erleben. Diese Passagen sind visuell beeindruckend – goldene Hallen, Regenbogenbrücken und mythische Kreaturen.
Allerdings muss ich ehrlich sein: Die Asgard-Passagen haben mir persönlich nicht ganz so gut gefallen. Sie unterbrechen den Spielfluss und fühlen sich wie ein separates Spiel an. Wer sich auf das historische England-Setting eingelassen hat, wird durch diese Fantasy-Einschübe etwas herausgerissen. Die Verbindung zur First-Civilization-Thematik ist zwar clever konstruiert, aber der Kontrast zum bodenständigen Wikinger-Alltag ist manchmal zu groß.
Spielzeit
Haltet ihr euch strikt an den Ablauf der Geschichte, ist Assassin’s Creed Valhalla auf „Hard“ in rund 45 Stunden beendet. Ich habe auch deutlich höhere Zeiten gesehen, aber ich bin auf diese Zahl gekommen.
Für meinen zweiten Spielstand, bei dem ich mich auf alles außer der Hauptstory konzentriere, liege ich bei knapp 90 Stunden – und bin von einem 100%-Run noch weit entfernt. Valhalla ist ein absolutes Monster in Sachen Umfang.

Das Setting: Wikinger-Traum wird wahr
Ich muss es nochmal betonen: Das Wikinger-Setting ist fantastisch. Die Entwickler haben die Ära mit viel Liebe zum Detail eingefangen.
Norwegen
Der Prolog in Norwegen zeigt schneebedeckte Berge, tiefe Fjorde und dichte Nadelwälder. Die Atmosphäre ist rau und unwirtlich – genau so stellt man sich die Heimat der Wikinger vor. Die Langschiffe gleiten durch eisiges Wasser, Nordlichter tanzen am Himmel.
England
Das angelsächsische England ist ein Kontrast dazu: Grüne Hügel, neblige Moore, verfallene römische Ruinen und aufstrebende Klöster. Die verschiedenen Regionen haben ihren eigenen Charakter:
East Anglia: Flaches Marschland mit reichen Klöstern
Mercia: Waldreiche Gebiete mit mächtigen Städten
Northumbria: Raue Landschaften nahe der schottischen Grenze
Wessex: Das Herzland der angelsächsischen Widerstandskraft
Historische Figuren
Valhalla lässt uns auf echte historische Persönlichkeiten treffen:
König Aelfred von Wessex: Der spätere „Alfred der Große“
Ivarr der Knochenlose: Legendärer Wikingerführer
Ubba Ragnarsson: Sohn des berühmten Ragnar Lothbrok
Ceolwulf II von Mercia: Marionettenkönig der Wikinger
Die Interaktion mit diesen Figuren verleiht dem Spiel historische Tiefe und lässt Fans der TV-Serie „Vikings“ jubeln.

Gameplay: Raids, Siedlungsbau und Stealth
Entgegen der weitläufigen Meinung kann auch Assassin’s Creed Valhalla zu großen Teilen im Stealth gezockt werden. Bei Raids ist dies natürlich nicht der Fall – hier stürmt man mit seinen Truppen einfach rein ins Gefecht und lässt die Äxte sprechen.
Die Raids
Das Raid-System ist eines der Highlights. Eivor ruft die Mannschaft des Langschiffs zusammen, und gemeinsam stürmt man Klöster und Festungen. Die Wikinger brechen Türen auf, plündern Schatztruhen und bekämpfen die Verteidiger. Das fühlt sich authentisch an und vermittelt das Gefühl, Teil einer echten Wikingerplünderung zu sein.
Mit den in Raids gewonnenen Ressourcen – Vorräte und Rohstoffe – wird die Siedlung ausgebaut.
Ravensthorpe: Die Siedlung
Die Siedlung Ravensthorpe ist das Herzstück des Spiels. Hier kehrt Eivor nach Abenteuern zurück, hier werden Entscheidungen getroffen und Allianzen geschmiedet.
Neue Gebäude schalten Features frei:
Schmied: Equipment upgraden und Waffen verbessern
Stall: Reittiere und Raben anpassen
Kaserne: Jomswikinger rekrutieren für Raids
Hidden Ones Büro: Assassinen-Quests und Ordensjagd
Tätowierer: Eivors Aussehen anpassen
Fischhütte: Angel-Minispiel freischalten
Kartograph: Karten für Schätze und Sammelobjekte
Seherin: Zugang zu Asgard-Visionen
Brauhaus: Trinkspiele und Feste
Die Siedlung wächst mit jeder Erweiterung, und es ist befriedigend zu sehen, wie aus einem kleinen Lager eine blühende Wikinger-Gemeinde wird.
Kampfsystem
Das Kampfsystem ist brutal und wuchtig – passend zum Wikinger-Thema. Eivor kann zwei Waffen gleichzeitig führen: Axt und Schild, zwei Äxte, Schwert und Dolch, oder sogar zwei Schilde für maximale Absurdität.
Die offenen Kämpfe empfinde ich allerdings als zu einfach, da Feinde einem festgelegten Muster folgen und sehr einfach gekontert werden können. Selbst die roten unblockbaren Runenangriffe können geschickt umgangen werden.
Ab und an habe ich meine zwei Speere zwar auch mal abgelegt, aber irgendwie fühlte es sich auch gut an, alles und jeden beim ersten Versuch zu zerfetzen. Speere sind aktuell viel zu stark – ein Balance-Problem, das Ubisoft angehen sollte.

Fähigkeiten und Skill-System
Das Skill-System wurde komplett überarbeitet. Statt klassischer Skill-Bäume gibt es eine riesige Konstellation von Knoten, die an einen Sternenhimmel erinnert. Drei Pfade stehen zur Wahl:
Rabe (Stealth): Verbessert Schleichen und Attentate
Bär (Nahkampf): Erhöht Schaden und Lebensenergie
Wolf (Fernkampf): Verbessert Bogenangriffe
Zusätzlich gibt es Bücher des Wissens, die aktive Fähigkeiten freischalten – vom Wurf mehrerer Äxte bis zum brutalen Stampfer-Angriff.
Das Loot-Problem – gelöst?
Man hat versucht, das Loot-Problem von Assassin’s Creed Odyssey in den Griff zu bekommen. Vorher wurde man mit Loot zugeworfen, jetzt gibt es eine vorgegebene Anzahl an Gegenständen, die man selbst leveln und mit Runen versehen kann.
Das klingt erstmal gut, aber man sollte sich früh entscheiden, welchen Spielstil man bevorzugt – das Upgraden der Rüstung ist derart teuer, dass man mit dem Farmen nicht hinterherkommt.
Die Runen erhält man bei Händlern, von Quests, für das Töten von Elite-Feinden oder in Kisten. Unterschieden wird in Waffen- und Rüstungs-Runen. Die Auswahl ist überschaubar, aber sinnvoll – Crit erhöhen, Abwehr verbessern, HP steigern.
Pay-to-Win-Tendenzen
Hier muss ich kritisch werden. Im Ubisoft Store können Sets, einzelne Waffen oder gar Materialien mit Echtgeld gekauft werden. Das erste Prime Gaming Set ist bereits „overpowered“ – höchste Wertigkeit, keine Schmied-Kosten.
Damit nimmt man sich den Spielspaß – man mäht die Feinde einfach weg wie der Hulk im Schlumpfwald. Das fühlt sich nicht verdient an.

World Events statt Nebenquests
Die sogenannten World Events sind keine klassischen Quests, sondern können wirklich alles sein. Blau markiert auf der Map findet ihr sie und begebt euch zum Ziel.
Hier kann es sein, dass man bloß einem NPC zuhören muss, ihn verprügelt, etwas sammelt, eine kleine Questreihe erlebt oder irgendeine andere, teils verrückte Aufgabe erfüllt.
Im ersten Drittel des Spiels fand ich die Aufgaben sehr lächerlich. Das gibt sich mit der Zeit und die Herausforderungen werden weniger skurril. Einige World Events sind überraschend emotional und erzählen kleine Geschichten vom Leben im mittelalterlichen England.
Pro Gebiet können die Reichtümer, Artefakte und World Events „erledigt“ werden. Ist dies geschehen, werden diese auf der Map abgehakt. Eine zusätzliche Belohnung außer der eigenen Genugtuung gibt es leider nicht.
Orlog: Das Würfelspiel
Neben den ganzen Schätzen wurde auch ein Würfelspiel implementiert, welches es mir ganz schön angetan hat. Orlog ist ein strategisches Spiel, das zwar auch auf Glück basiert, aber mit strategischen Zügen sehr viel Spaß machen kann.
Bei Orlog geht es darum, eurem Gegner geschickt alle Lebenspunkte abzuziehen – entweder über direkte Angriffe oder mit Hilfe von freischaltbaren Gottheiten mit unterschiedlichen Fähigkeiten.
Überall auf der Map findet Eivor Kontrahenten, die nicht nur zum Progress beitragen, sondern auch neue Götter für euer Deck freischalten. Thor, Odin, Freya – jede Gottheit bringt eigene Spezialfähigkeiten mit.
Das Spiel ist tatsächlich als physisches Brettspiel erschienen – ein Beweis dafür, wie gut das Minispiel ankommt.
Weitere Aktivitäten
Valhalla bietet noch mehr Ablenkungen:
Fliegenpilz-Rätsel
Halluzinogene Pilze führen zu surrealen Plattform-Rätseln – nicht jedermanns Sache, aber kreativ.
Steinhaufen
Steinbalance-Rätsel, bei denen Steine gestapelt werden müssen. Kann frustrierend sein.
Trinkspiele
Rhythmus-basierte Minispiele in Tavernen. Lustig, aber repetitiv.
Fluss-Raids
Ein späteres Update fügte Fluss-Raids hinzu – wiederholbare Plünderungen für zusätzliche Ressourcen.
Jomswikinger
Erstellt eigene Wikinger-Krieger, die in den Raids anderer Spieler auftauchen können.

Grafik: Atemberaubend, aber buggy
Die grafischen Stärken werden durch die vielen Bugs in den Schatten gestellt. Nicht selten bin ich an unsichtbaren Wänden geklettert oder Finisher-Sequenzen passieren einen halben Meter neben dem eigentlichen Ziel.
Positive Aspekte
Die Landschaften sind wunderschön. England im Herbst, mit goldenen Blättern und Morgennebel, ist ein Traum. Die Gesichter-Vielfalt ist deutlich gestiegen gegenüber Odyssey und Origins. Besonders bei den Synchronisationspunkten könnt ihr atemberaubende Screenshots erstellen.
Die Beleuchtung ist stimmungsvoll – Fackellicht in dunklen Klöstern, Sonnenstrahlen durch Kirchenfenster, das Glühen von Schmiedefeuern.
Negative Aspekte
Bäume, Sträucher und Früchte sind leider weiterhin platt und wedeln wie ein Blatt Papier im Wind. Die Reitwege sind häufig sehr lang – man verbringt zu viel Zeit auf Wegen und Feldern, um die nächste Aufgabe zu erreichen. Es existieren auch kleinere Gebiete wie Lunden (London), aber diese sind die Ausnahme.

Sound: Wikinger-Lieder auf dem Langschiff
Die musikalische Untermalung ist für Assassin’s Creed Valhalla richtig gut gelungen. Der Soundtrack von Jesper Kyd (Rückkehr zur Serie!) zusammen mit Sarah Schachner und Einar Selvik von der Band Wardruna ist atmosphärisch und episch.
Langschiff-Lieder
Besonders die Lieder an Bord des Langschiffes versüßen die sonst langweilige Fahrt zum nächsten Raid. Die Crew singt traditionelle nordische Lieder – mal melancholisch, mal kampflustig. Manchmal macht es Spaß, einfach zuzuhören und im Kreis zu fahren.
Synchronisation
Die englische Synchronisation gefällt sehr gut. Magnus Bruun spricht den männlichen Eivor mit der perfekten Mischung aus Stärke und Verletzlichkeit. Bei der weiblichen Eivor (Cecilie Stenspil) klingt es teils etwas zu künstlich – die Sprecherin musste sich anstrengen, um tiefe Töne zu treffen.
Die deutsche Synchronisation ist solide, aber nicht herausragend.
Die Sounds von Waffen und klirrendem Metall sind stimmig – das Einschlagen einer Axt in einen Schild klingt brutal und befriedigend.
Bugs: Das große Problem
Selten war ich so genervt von einem Videospiel wie von Assassin’s Creed Valhalla. Die Menge an Bugs ist auch im Patch 1.0.4 unfassbar. Selbst die in den Patchnotes erwähnten Fixes sind teils überhaupt nicht repariert.
Persönlich kann ich über vieles hinwegsehen. Stürzt mein Spiel ab, lade ich eben neu und fertig. Gerade bei Google Stadia passiert das so schnell, dass ich diesen Punkt nicht so negativ empfunden habe. Allerdings sahen wir auch bei der parallel getesteten PS4-Version öfter mal einen Blue-Screen.
Kritische Fehler
Zerstörte Spielstände: Einige Spieler haben von zerstörten Saves berichtet – von Ubisoft bestätigt. Ein absolutes No-Go.
Hängende Quests: Quests starten nicht und man hängt fest. Ich konnte eine wichtige Questreihe starten, aber sie blieb direkt danach hängen, weil der Trigger nicht ausgelöst wurde. So hänge ich in Asgard ohne Folgequest fest. Glücklicherweise konnte ich per Savegame zurück in meine Siedlung.
Audio-Aussetzer: Dialoge brechen ab, Musik setzt aus.
Clipping-Fehler: Charaktere verschwinden in Wänden, Finisher gehen ins Leere.
Vergleich zu Unity
Gegen Valhalla war Unity ein reibungsloses Release, um es mal in ein nachvollziehbares Verhältnis zu bringen. Und Unity war berüchtigt für seinen desaströsen Launch!

Kassandra oder Alexios? Eivor!
Wer sehr aufmerksam zockt, wird feststellen, dass manche Quests auf den weiblichen Charakter ausgelegt sind. Das war bereits in Odyssey so und auch in Valhalla spürbar. Die weibliche Eivor ist laut Ubisoft die kanonische Version.
Die KI bleibt der Serie treu und ist ziemlich dumm. Laut Patchnotes wurde daran gearbeitet, aber im Gameplay konnte ich das nicht feststellen. Feinde stehen neben ihren toten Kameraden und bemerken nichts. Schade.
Fazit
Assassin’s Creed Valhalla ist für mich eine würdige Fortsetzung der Saga. Das Wikinger-Setting ist absolut fantastisch – ich liebe die Atmosphäre, die Langschiffe, die Raids, den Siedlungsbau. Der Mix aus offenem Kampf und Agieren aus dem Schatten gefällt.
Die Asgard-Passagen haben mir persönlich nicht so zugesagt – sie sind visuell beeindruckend, aber unterbrechen den Spielfluss und passen nicht ganz zum bodenständigen England-Abenteuer.
Fans müssen sich ein wenig frei machen von Ezio und den Missionen, bei denen man nicht entdeckt werden durfte – das gibt es nur selten. Valhalla ist ein Action-RPG mit Wikinger-Lackierung, und als solches funktioniert es hervorragend.
Getrübt wird das Erlebnis durch die schier unzähligen Bugs. Da gibt es Leute, die davon glücklicherweise nicht betroffen waren – und andere wie ich, wo einfach alles schief geht. Zerstörte Spielstände und hängende Quests sind inakzeptabel für ein AAA-Spiel.
Assassin’s Creed Valhalla ist durchaus ein würdiges Assassin’s Creed, wenn man über die Fehler hinwegsieht. Hardcore-Fans können zuschlagen, aber wenn ihr nicht zwingend sofort spielen wollt: Wartet noch ein paar Patches ab, bis sich Stabilität eingestellt hat.
Das Setting alleine ist den Kauf wert – aber die technischen Probleme verhindern eine höhere Wertung.
Bewertung: 7.5/10
Stärken:
- Fantastisches Wikinger-Setting
- England und Norwegen atmosphärisch
- Historische Figuren (Aelfred, Ivarr, Ubba)
- Wahl zwischen männlicher/weiblicher Eivor
- Raids machen enormen Spaß
- Siedlungsbau mit Ravensthorpe befriedigend
- Orlog-Würfelspiel süchtig machend
- Stealth weiterhin möglich
- Hidden Ones und Ordensjagd spannend
- Jesper Kyd kehrt zur Serie zurück
- Wardruna-Einflüsse im Soundtrack
- Langschiff-Lieder atmosphärisch
- Gute englische Synchronisation (Magnus Bruun)
- Atemberaubende Synchronisationspunkte
- Mehr Gesichter-Vielfalt als Vorgänger
- Brutales, wuchtiges Kampfsystem
- Umfangreiches Skill-System
- 45+ Stunden Hauptstory
- 90+ Stunden für Completionists
- World Events teils emotional
- Fluss-Raids als kostenloses Update
Schwächen:
- Unfassbare Menge an Bugs
- Zerstörte Spielstände möglich
- Quests bleiben hängen
- Asgard-Passagen unterbrechen Spielfluss
- KI extrem dumm
- Speere viel zu stark
- Kampfsystem zu einfach
- Pay-to-Win im Ubisoft Store
- Reitwege zu lang
- Upgraden zu teuer
- Bäume/Sträucher platt
- Weibliche Eivor teils künstlich
- Fixes in Patches funktionieren nicht
- Schlimmer als Unity-Launch
- World Events anfangs lächerlich
Technische Daten:
- Entwickler: Ubisoft Montreal
- Publisher: Ubisoft
- Genre: Action-RPG / Open World
- Plattformen: PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X/S, Xbox One, PC, Google Stadia
- Release: 10. November 2020
- Setting: England und Norwegen, 873 n. Chr.
- Protagonist: Eivor (männlich/weiblich wählbar)
- Sprecher Eivor (EN): Magnus Bruun (m) / Cecilie Stenspil (w)
- Komponisten: Jesper Kyd, Sarah Schachner, Einar Selvik
- Spielzeit: 45 Stunden (Story), 90+ Stunden (Completionist)
- Getestete Version: 1.0.2 / 1.0.4
- Testplattform: Google Stadia, PlayStation 4
- Altersfreigabe: USK 18

