SAROS vs. Returnal

SAROS vs. Returnal: Was erwartet uns vom neuen Housemarque-Shooter?

Housemarque hat mit Returnal 2021 einen der originellsten PS5-Titel überhaupt abgeliefert: Ein Roguelite im Third-Person-Shooter-Gewand, brutal, farbenprächtig, süchtig machend. Jetzt steht mit SAROS der spirituelle Nachfolger in den Startlöchern — Release am 30. April 2026, exklusiv für PS5.

Aber was ist SAROS eigentlich, und wie unterscheidet es sich von seinem Vorgänger?


Was ist SAROS?

In SAROS schlüpfst du in die Rolle von Arjun Devraj, einem Enforcer, der den Planeten Carcosa untersucht — eine verlorene außerirdische Kolonie, die unter dem Einfluss einer unheilvollen Sonnenfinsternis steht. Wie in Returnal kombiniert Housemarque dabei Bullet-Hell-Action, Shooter-Mechaniken und Roguelite-Strukturen. Die DNA ist unverkennbar dieselbe.

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Was haben SAROS und Returnal gemeinsam?

Wer Returnal kennt, wird sich in SAROS sofort heimisch fühlen. Wieder erwartet dich der sogenannte „Bullet Ballet“ — du weichst in Third-Person-Perspektive immer komplexeren, farbenprächtigeren Schussmustern aus, kämpfst dich durch prozedural generierte Runs und tauchst in eine rätselhafte, düstere Atmosphäre ein. Housemarque bezeichnet SAROS ausdrücklich als spirituellen Nachfolger, nicht als direkte Fortsetzung.


Wo liegen die Unterschiede?

1. Permanente Progression statt Neustart

Das ist die größte Systemänderung. Während du in Returnal nach einem Tod oft fast von vorne begannst, sammelst du in SAROS dauerhaft Ressourcen und Upgrades. Neue Waffen, Anzugteile, Verbesserungen — jeder Tod macht deinen Charakter langfristig stärker. Das „Come Back Stronger“-Prinzip ist hier echtes Designkonzept, keine leere Phrase.

Hinweis zur Begrifflichkeit: Einige Medien bezeichnen SAROS als „Roguelike“, was technisch nicht ganz korrekt ist. Da SAROS permanente Upgrades und dauerhafte Progression zwischen den Runs bietet, handelt es sich um ein Roguelite. Bei einem echten Roguelike würde man nach dem Tod komplett von vorne beginnen, ohne jeglichen Fortschritt zu behalten.

2. Kürzere, straffere Runs

Housemarque hat die Runs deutlich komprimiert: Ein vollständiger Durchgang soll im Schnitt rund 30 Minuten dauern. Dazu gibt es ein neues Fast-Travel-System, mit dem du nach dem Tod frühere Biome schnell wieder erreichen kannst — das reduziert Frustration spürbar.

3. Der Schild als neue Kernmechanik

Arjun verfügt über einen Absorptionsschild, mit dem er feindliche Projektile aufnehmen kann. Die gesammelte Energie lässt sich in eine sogenannte Power Weapon umleiten — zum Beispiel eine Rakete oder einen Homing-Laser. Das fügt dem Kampfsystem eine taktische Ebene hinzu, die Returnal so nicht hatte.

4. Mehr Story, mehr Charaktere

Returnal erzählte die Geschichte von Selene als einsame Protagonistin auf Atropos. In SAROS kommt Arjun mit einem ganzen Team auf Carcosa an. Housemarque verspricht psychologische Tiefe und eine Auseinandersetzung mit der Dynamik zwischen den Figuren und dem Konzern, der sie beauftragt hat.

5. Keine PC-Version (vorerst)

Returnal erschien zwei Jahre nach seinem PS5-Launch auch für den PC. Bei SAROS soll das laut aktuellen Berichten nicht so sein — der Titel ist als PS5-Exklusivtitel geplant, zumindest zum Launch.


Fazit: Für wen ist SAROS interessant?

SAROS ist Returnal, aber zugänglicher. Wer Returnal zu brutal und zu wenig verzeihend fand, bekommt mit dem permanenten Progressionssystem einen faireren Einstieg. Wer Returnal geliebt hat, darf sich auf eine narrativ reichere, mechanisch verfeinerte Version desselben Konzepts freuen. Der Release ist am 30. April 2026, exklusiv für PS5.

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