Erneute Gerüchte über eine dritte Verschiebung von Grand Theft Auto VI, erneutes Dementi: Take-Two-CEO Strauss Zelnick hat gegenüber Investoren und in mehreren Interviews bekräftigt, dass es beim Termin 19. November 2026 bleibt. Auslöser der jüngsten Unruhe war unter anderem, dass das konkrete Datum zeitweise von Teilen der offiziellen Rockstar-Webpräsenz verschwunden war – für viele Fans ein Alarmsignal, tatsächlich aber offenbar nur eine Fokussierung der Kommunikation auf den bevorstehenden Vorbestellungsstart.
Zelnick selbst zeigte sich demonstrativ gelassen: Das erneute Bekräftigen des 19. November als Launch-Termin sei angesichts der Gerüchtelage „wahrscheinlich ein positives Signal“, man habe stets klar kommuniziert, dass der Titel an diesem Tag erscheine. Es ist damit bereits die wiederholte Runde in einem Muster, das sich seit Monaten zieht: Im Januar hatten missverstandene Aussagen von Bloomberg-Reporter Jason Schreier zu einer ähnlichen Panikwelle geführt, die sich damals ebenfalls als Fehlinterpretation entpuppte.
Parallel zur Terminfrage sorgt ein technisches Gerücht für Gesprächsstoff: Der polnische Podcast Rock and Borys will erfahren haben, dass GTA VI auf PS5 und Xbox Series X über zwei Grafikmodi verfügen soll – einen mit 30 und einen mit 60 Bildern pro Sekunde. Unklar sei laut der Quelle allerdings, ob der 60-FPS-Modus bereits zum Launch am 19. November bereitsteht oder erst per Update nachgereicht wird; Rockstar arbeite intern weiterhin unter erheblichem Zeitdruck an der Fertigstellung. Offiziell hat Rockstar bislang keine Grafikmodi bestätigt, auch wenn vereinzelte Produktbeschreibungen bei Handelspartnern in Brasilien bereits einen speziellen PS5-Pro-Modus mit „stabileren Bildraten“ und höherer Auflösung andeuteten, ohne konkrete FPS-Zahlen zu nennen.
Zur Einordnung: Sollte der 60-FPS-Modus tatsächlich erst nachträglich per Patch kommen, wäre das kein Novum für Rockstar – schon frühere Titel des Studios erhielten Performance-Verbesserungen erst nach dem Launch. Zum Preis des Spiels hält sich Take-Two weiterhin bedeckt; laut Zelnick soll dieser erst zusammen mit dem Marketingstart und den Vorbestellungen bekanntgegeben werden.





