Infinity Ward und Activision haben Call of Duty: Modern Warfare 4 offiziell angekündigt. Der Shooter erscheint am 23. Oktober 2026 auf PlayStation 5, Xbox Series X|S, PC – und erstmals seit über einem Jahrzehnt auch auf Nintendo Switch 2. Gamefinity hatte das Projekt bereits im Vorfeld ausführlich im Blick: Setting und Reveal-Termin wurden vorab bekannt, ebenso erste Details zur Entwicklung bei Infinity Ward.
Kampagne: Koreakonflikt und ein bekanntes Gesicht
Die Story spielt vor dem Hintergrund eines eskalierenden Konflikts auf der koreanischen Halbinsel. Im Zentrum steht Private Park, ein junger südkoreanischer Soldat, der inmitten einer nordkoreanischen Invasion ums Überleben kämpft. Parallel dazu operiert Captain Price abseits der Institutionen, denen er einst angehörte – auf der Jagd nach einer Waffe mit katastrophalem Potenzial. Die Schauplätze umspannen Schützengräben in Korea, Straßenkämpfe in New York, eine Verfolgungsjagd durch Paris sowie verdeckte SAS-Einsätze in Mumbai.

Multiplayer: Neues Gunplay-System und über 500 Map-Varianten
Im Multiplayer führt Infinity Ward das sogenannte „Ballistic Authority“-System ein. Das Studio verspricht das präziseste Gunplay der gesamten Modern-Warfare-Reihe: kein Bloom, spürbar mehr Kontrolle beim Schießen. Zum Launch stehen 12 Core-Karten bereit, darunter Kill Block – ein dynamisches Trainingsgelände, das sich zwischen Runden algorithmisch in über 500 verschiedene Layouts neu konfiguriert. Das könnte frischen Wind in den oft schnell ausgereiznten Rotationsalltag bringen, bleibt in der Praxis aber erst zu beweisen.
DMZ kehrt zurück – Details folgen am 7. Juni
Auch der Extraktionsmodus DMZ ist wieder dabei. Solo oder im Squad treten Spieler in ein instabiles Konfliktgebiet an, in dem Einsätze unvorhersehbar verlaufen sollen. Nähere Informationen hat Activision für den 7. Juni 2026 angekündigt.
PC-Version mit eigenem Fokus
Infinity Ward und Co-Entwickler Beenox haben die PC-Fassung nach eigenen Angaben mit besonderem Augenmerk auf Performance, Bildqualität und individuelle Anpassungsmöglichkeiten entwickelt. Konkrete Spezifikationen oder Technologie-Details nannte Activision bislang nicht.
Switch 2: Erste Call-of-Duty-Version auf Nintendo seit 2013
Bemerkenswert ist das Nintendo-Comeback: Die Switch-2-Version markiert das erste Erscheinen der Marke auf einer Nintendo-Plattform seit Call of Duty: Ghosts (2013). Ob technische Kompromisse gegenüber den anderen Fassungen nötig sind, ist noch offen.
Vorbestellungen für Modern Warfare 4 sind bereits verfügbar. Einen Verkaufspreis hat Activision bislang nicht kommuniziert.


