Als Creative 2019 den Sound Blaster X3 auf den Markt brachte, war die Idee gut, die Umsetzung aber holprig. Software-Bugs, instabile Treiber und Feature-Probleme trübten das Erlebnis. Mit dem Sound Blaster X4 verspricht Creative nicht nur ein Upgrade, sondern eine komplette Überarbeitung der Schwachstellen. Nach mehreren Wochen intensiver Nutzung im Gaming-Alltag, bei Online-Meetings und beim Musikhören steht fest: Der X4 ist das, was der X3 hätte sein sollen. Ein ausgereifter USB-DAC, der sowohl Gamer als auch Homeoffice-Worker gleichermaßen überzeugt – und das zu einem fairen Preis.
Erster Eindruck: Solider geworden
Schon beim Auspacken fällt auf: Der Sound Blaster X4 fühlt sich deutlich wertiger an als sein Vorgänger. Das Gewicht hat zugenommen, was dem Gerät mehr Standfestigkeit verleiht. Wo der X3 noch etwas leichtgewichtig wirkte, vermittelt der X4 echte Qualität.
Besonders positiv fällt der große Lautstärkeregler auf der Oberseite auf. Beim X3 war das Feedback beim Drehen noch hohl und laut – fast schon störend. Der X4 korrigiert das komplett. Der Regler klickt nun satt und präzise, jeder Schritt ist spürbar ohne aufdringlich zu sein. Das mag nach einem Detail klingen, aber in der täglichen Nutzung macht es einen enormen Unterschied.
Die Farbgebung wurde ebenfalls angepasst. Das mattschwarze Finish mit den dunkelgrauen Akzenten wirkt erwachsener und weniger nach „Gaming-Gadget“. Natürlich ist Geschmack subjektiv, aber im Vergleich zum X3 sieht der X4 deutlich professioneller aus – perfekt für den Schreibtisch im Homeoffice.

Verarbeitung: Endlich auf dem richtigen Niveau
Die Verarbeitungsqualität des X3 war bereits ordentlich, aber der X4 hebt das auf ein neues Level. Alle Anschlüsse sitzen bündig mit dem Gehäuse, nichts wackelt, nichts fühlt sich billig an. Die Tasten haben einen klaren Druckpunkt, die Schalter rasten sauber ein.
Das Kunststoffgehäuse mag nicht nach Premium klingen, fühlt sich aber hochwertig an. Es gibt keine Spaltmaße, keine scharfen Kanten, keine Stellen, die nach Kompromissen aussehen. Creative hat hier offensichtlich aus den Schwächen des Vorgängers gelernt und nachgebessert.
Der kompakte Formfaktor bleibt erhalten. Der X4 nimmt kaum Platz auf dem Schreibtisch ein und lässt sich problemlos zwischen Tastatur und Monitor platzieren. Die leichte Neigung der Oberseite sorgt dafür, dass Bedienelemente gut erreichbar sind, ohne dass man den DAC direkt vor sich haben muss.
Software: Endlich stabil
Hier liegt der größte Fortschritt. Die Sound Blaster Command Software war beim X3-Launch eine Katastrophe. Abstürze, nicht funktionierende Features, Bugs über Bugs. Das war frustrierend, weil die Hardware selbst gut war, aber die Software sie ausgebremst hat.
Beim X4 ist das Geschichte. Die Software läuft stabil, alle Features funktionieren wie beworben, keine Abstürze, keine merkwürdigen Treiberprobleme. Das klingt nach dem Mindeststandard – und genau das ist es auch. Aber nachdem der X3 hier so enttäuscht hat, ist es erwähnenswert, dass Creative die Hausaufgaben gemacht hat.
Die Oberfläche der Sound Blaster Command Software bleibt gewohnt umfangreich. Man hat Zugriff auf:
Equalizer:
10-Band-EQ mit Echtzeit-Preview. Die Anpassungen werden sofort hörbar, ohne Verzögerung oder Artefakte. Presets für verschiedene Genres und Anwendungen sind vorhanden, eigene Profile lassen sich speichern.
Scout Mode:
Hebt wichtige Gameplay-Sounds wie Schritte oder Schüsse hervor. Funktioniert deutlich besser als beim X3 – die Balance zwischen „hilft beim Orten“ und „klingt nicht völlig unnatürlich“ ist jetzt getroffen.
Super X-Fi:
Creatives proprietäre Surround-Virtualisierung. Die Meinungen dazu bleiben gespalten. Für manche Musikgenres kann es einen echten Mehrwert bringen, für Gaming hängt es stark vom Titel ab. In kompetitiven Shootern bleibt simples Stereo meist die bessere Wahl.

SXFI BATTLE Mode:
Eine neue Variante von Super X-Fi, speziell für Gaming optimiert. Klingt angenehmer als der Standard-Super-X-Fi-Modus, aber letztlich ist es Geschmackssache. Wer sich einmal einen eigenen EQ gebastelt hat, wird meist dabei bleiben.
SmartComms Kit:
Das ist die wichtigste Neuerung. Zwei-Wege-Geräuschunterdrückung für das Mikrofon und automatische Stummschaltung bei Hintergrundgeräuschen. In der Praxis bedeutet das: Tastaturklappern, Hundegebell im Hintergrund, Straßenlärm – all das wird herausgefiltert, ohne dass die Stimme darunter leidet.
Für alle, die im Homeoffice arbeiten oder viel in Online-Meetings sitzen, ist SmartComms Kit ein echter Game-Changer. Die Mikrofonqualität ist ohnehin solide, aber mit aktivierter Geräuschunterdrückung steigt sie auf ein Level, für das man sonst ein dediziertes USB-Mikrofon bräuchte.
Mobile App: Praktisch, aber begrenzt
Die Android-App von Creative erlaubt grundlegende Einstellungen direkt vom Smartphone aus. Man kann zwischen Profilen wechseln, die Lautstärke anpassen oder Scout Mode aktivieren – ohne den PC entsperren zu müssen.
Der Funktionsumfang ist aber begrenzt. Für tiefgreifende Anpassungen wie detailliertes EQ-Tuning oder Mikrofoneinstellungen muss man zur Desktop-Software greifen. Die App ist ein nettes Extra, kein vollwertiger Ersatz.
Bedienung: Intuitiv nach kurzer Eingewöhnung
Die Hardwaresteuerung des X4 folgt dem gleichen Konzept wie beim X3, ist aber in der Ausführung besser. Der große Drehregler auf der Oberseite regelt die Lautstärke – klar, präzise, ohne Spiel. Ein Druck auf den Regler schaltet zwischen Kopfhörer- und Lautsprecher-Ausgabe um.
Die Mikrofontaste auf der Vorderseite hat eine Doppelfunktion: Ein kurzer Druck schaltet das Mikrofon stumm (mit LED-Feedback), ein langes Halten aktiviert den Chat-Mix-Modus. Im Chat-Mix-Modus kann man mit dem Drehregler die Balance zwischen Spiel-Audio und Voice-Chat anpassen – perfekt für Multiplayer-Sessions, wo man schnell zwischen „Teammates hören“ und „Spiel-Audio maximieren“ wechseln will.
Nach ein, zwei Gaming-Sessions hat man die Shortcuts verinnerlicht. Die Bedienung funktioniert dann auch blind, ohne auf das Gerät schauen zu müssen.

Anschlussvielfalt: Für die meisten ausreichend
Vorderseite:
- 1x 3,5mm Kopfhörerausgang
- 1x 3,5mm Mikrofoneingang
- Mikrofontaste (Mute + Chat-Mix)
Rückseite:
- 1x USB-C (zum PC/Mac/Konsole)
- 1x Optical In (S/PDIF)
- 1x Optical Out
- 1x Line-In (3,5mm)
- 1x Line-Out (3,5mm)
- Schalter für Direct Mode
Das ist kein überwältigendes Anschlussarsenal, aber für die meisten Setups vollkommen ausreichend. Optical In erlaubt den Anschluss einer Konsole (PS5, Xbox), Line-In kann für ein Smartphone oder einen zweiten PC genutzt werden. Wer mehr Flexibilität braucht (etwa Dual-USB wie beim neuen G8), muss entsprechend mehr ausgeben.
Der Direct-Mode-Schalter auf der Rückseite ist praktisch für Puristen. Im Direct Mode werden alle DSP-Effekte umgangen, man erhält den puren Signal-Pfad. Für kritisches Musikhören oder wenn man Software-basierte Surround-Lösungen nutzen will, ist das die richtige Wahl.
Klangqualität: Überzeugend für die Preisklasse
Der Sound Blaster X4 liefert einen sauberen, neutralen Klang ohne offensichtliche Färbungen. Im Direct Mode hört man, was in der Aufnahme steckt – keine künstlichen Bässe, keine übertriebenen Höhen.
Gaming:
In kompetitiven Shootern wie Counter-Strike 2, Valorant oder Call of Duty ist die Positionswahrnehmung präzise. Mit aktiviertem Scout Mode werden Schritte und Schüsse deutlicher hervorgehoben, ohne dass der Gesamtklang unangenehm verfälscht wird. Das ist ein echter Vorteil in Situationen, wo jede akustische Information zählt.
In Story-Games wie The Last of Us Part II oder God of War Ragnarök entfalten sich Soundtracks mit guter Dynamik. Dialoge bleiben klar verständlich, Umgebungsgeräusche bauen Atmosphäre auf.
Musik:
Für Streaming-Dienste und lokale Musikbibliotheken ist die Qualität mehr als ausreichend. Der X4 erreicht nicht das Niveau von dedizierten Musik-DACs wie einem FiiO K7 oder Schiit Modi, aber das ist auch nicht die Zielgruppe.
Die Bühnenabbildung ist solide, Details in komplexen Arrangements bleiben nachvollziehbar. Für den Preis gibt es wenig zu meckern.
Verstärkerleistung:
Der X4 treibt Kopfhörer bis 600 Ohm an. Im Test mit verschiedenen Kopfhörern (Beyerdynamic DT 990 Pro mit 250 Ohm, Sennheiser HD 600 mit 300 Ohm) gab es keine Probleme. Selbst anspruchsvolle Over-Ears werden ausreichend laut und dynamisch angetrieben.
Empfindliche IEMs laufen ebenfalls problemlos – es gibt kein hörbares Grundrauschen, der Hintergrund bleibt schwarz.

Mikrofonqualität mit SmartComms: Das Highlight
Die Mikrofonqualität des X4 ist ordentlich – nichts Spektakuläres, aber für Discord oder Zoom völlig ausreichend. Mit aktiviertem SmartComms Kit steigt die Qualität aber deutlich.
Die Zwei-Wege-Geräuschunterdrückung filtert Hintergrundgeräusche heraus, ohne die Stimme zu beeinträchtigen. Tastaturanschläge, Lüftergeräusche, entfernte Gespräche – all das wird merklich reduziert. Gleichzeitig bleibt die eigene Stimme klar und natürlich.
Die automatische Stummschaltung greift bei plötzlichen Geräuschen wie Türklingeln oder lautem Husten. Das funktioniert zuverlässig, ohne versehentlich mitten im Satz abzuschneiden.
Für Leute im Homeoffice mit nicht-optimaler Umgebung (etwa Straßenlärm oder Mitbewohner) ist das ein massiver Mehrwert. Man spart sich den Kauf eines dedizierten USB-Mikrofons.
Scout Mode: Tatsächlich hilfreich
Scout Mode war schon beim X3 vorhanden, funktioniert beim X4 aber deutlich besser. Die Idee: Wichtige Gameplay-Sounds (Schritte, Schüsse, Nachladegeräusche) werden frequenzmäßig angehoben, gleichzeitig wird die Richtungslokalisation verbessert.
In der Praxis funktioniert das überraschend gut. In Battle-Royale-Spielen wie PUBG oder Warzone kann Scout Mode tatsächlich den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Gegner lassen sich früher hören, Positionen schneller einschätzen.
Der Effekt ist kein Wundermittel, aber ein spürbarer Vorteil gegenüber Standard-Audio. Wer kompetitiv spielt, sollte Scout Mode definitiv testen.
Mikrofonqualität mit SmartComms: Das Highlight
Die Mikrofonqualität des X4 ist ordentlich – nichts Spektakuläres, aber für Discord oder Zoom völlig ausreichend. Mit aktiviertem SmartComms Kit steigt die Qualität aber deutlich.
Die Zwei-Wege-Geräuschunterdrückung filtert Hintergrundgeräusche heraus, ohne die Stimme zu beeinträchtigen. Tastaturanschläge, Lüftergeräusche, entfernte Gespräche – all das wird merklich reduziert. Gleichzeitig bleibt die eigene Stimme klar und natürlich.
Die automatische Stummschaltung greift bei plötzlichen Geräuschen wie Türklingeln oder lautem Husten. Das funktioniert zuverlässig, ohne versehentlich mitten im Satz abzuschneiden.
Für Leute im Homeoffice mit nicht-optimaler Umgebung (etwa Straßenlärm oder Mitbewohner) ist das ein massiver Mehrwert. Man spart sich den Kauf eines dedizierten USB-Mikrofons.
Scout Mode: Tatsächlich hilfreich
Scout Mode war schon beim X3 vorhanden, funktioniert beim X4 aber deutlich besser. Die Idee: Wichtige Gameplay-Sounds (Schritte, Schüsse, Nachladegeräusche) werden frequenzmäßig angehoben, gleichzeitig wird die Richtungslokalisation verbessert.
In der Praxis funktioniert das überraschend gut. In Battle-Royale-Spielen wie PUBG oder Warzone kann Scout Mode tatsächlich den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Gegner lassen sich früher hören, Positionen schneller einschätzen.
Der Effekt ist kein Wundermittel, aber ein spürbarer Vorteil gegenüber Standard-Audio. Wer kompetitiv spielt, sollte Scout Mode definitiv testen.

Für wen lohnt sich der X4?
Perfekt geeignet für:
- Gamer, die besseren Sound als Onboard-Audio wollen
- Homeoffice-Worker mit vielen Online-Meetings
- Nutzer, die ein vielseitiges Audio-Upgrade suchen
- Besitzer von Konsolen (PS5, Xbox) die externen DAC nutzen wollen
- Leute mit hochwertigen Kopfhörern (bis 600 Ohm)
Weniger geeignet für:
- Audiophile Puristen (bessere DACs für reines Musikhören verfügbar)
- Nutzer mit sehr einfachen Kopfhörern (Potential wird nicht ausgeschöpft)
- Leute, die maximale Anschlussvielfalt brauchen (dann eher G8)
Nicht geeignet für:
- Gelegenheitshörer ohne Qualitätsanspruch
- Budget-Gamer unter 100€
X3 vs. X4: Lohnt sich das Upgrade?
Die zentrale Frage für X3-Besitzer: Ist der Wechsel sinnvoll?
Ja, wenn:
- Du unter Software-Problemen beim X3 leidest
- SmartComms Kit für dich wertvoll ist (Homeoffice, Streaming)
- Die bessere Verarbeitung dir wichtig ist
- Du den X3 noch verkaufen kannst (Differenz wird klein)
Nein, wenn:
- Der X3 bei dir stabil läuft
- Du die neuen Features nicht brauchst
- Budget knapp ist
Für Neukunden ist die Entscheidung einfacher: Der X4 kostet nur geringfügig mehr als der X3, liefert aber deutlich mehr. Da gibt es keinen Grund, zum Vorgänger zu greifen.
Kritikpunkte: Kleinigkeiten
Trotz der vielen Verbesserungen gibt es Punkte, die stören könnten:
Kein Dual-USB:
Anders als der neuere G8 hat der X4 nur einen USB-Eingang. Wer zwei PCs gleichzeitig anschließen will, braucht Workarounds (Optical In + USB) oder muss zum G8 greifen.
Super X-Fi bleibt polarisierend:
Auch in der X4-Version überzeugt es nicht jeden. Für manche ist es ein Killer-Feature, für andere unnötige Spielerei.
Keine App-Parität:
Die mobile App bietet nicht den vollen Funktionsumfang der Desktop-Software. Man muss immer wieder zwischen beiden wechseln.
Software-Design veraltet:
Die Sound Blaster Command Software funktioniert endlich stabil, sieht aber aus wie aus 2015. Ein moderneres UI würde dem Produkt guttun.
Unser Fazit
Der Creative Sound Blaster X4 ist das, was der X3 hätte sein sollen. Die Software läuft endlich stabil, die Verarbeitung wurde verbessert, neue Features wie SmartComms Kit erhöhen den Nutzwert deutlich – besonders für Homeoffice-Worker.
Der Klang ist für die Preisklasse überzeugend, Scout Mode funktioniert in kompetitiven Spielen spürbar besser, die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnung intuitiv. Die Mikrofonqualität mit aktiviertem SmartComms Kit ist beeindruckend und spart den Kauf eines separaten USB-Mikrofons.
Super X-Fi bleibt Geschmackssache, aber man muss es ja nicht nutzen. Im Direct Mode oder mit eigenem EQ-Profil liefert der X4 einen ehrlichen, sauberen Klang.
Für rund 130-150€ bekommt man ein vielseitiges Audio-Upgrade, das Gaming, Musikhören und Arbeiten gleichermaßen verbessert. Wer bereits einen X3 besitzt und mit der Software zurechtkommt, muss nicht zwingend upgraden – aber für alle anderen ist der X4 eine klare Empfehlung.
Creative hat aus den Fehlern des Vorgängers gelernt und ein ausgereiftes Produkt abgeliefert. Endlich.
Wertung: 8,5/10 – Sehr gut
Ein vielseitiger USB-DAC mit solider Klangqualität, hilfreichen Gaming-Features und erstklassiger Mikrofonverbesserung durch SmartComms Kit, der durch endlich stabile Software und bessere Verarbeitung überzeugt.
Pro und Contra
Pro:
- Endlich stabile Software ohne Bugs oder Abstürze
- SmartComms Kit mit hervorragender Geräuschunterdrückung
- Deutlich verbesserte Verarbeitung gegenüber X3
- Scout Mode hilft spürbar in kompetitiven Shootern
- Satter, präziser Lautstärkeregler mit gutem Feedback
- Treibt Kopfhörer bis 600 Ohm problemlos
- Vielseitige Anschlüsse (Optical, Line-In/Out)
- Chat-Mix-Funktion für schnelles Balancing
- Direct Mode für DSP-Bypass
- Fairer Preis für gebotene Leistung
Contra:
- Nur ein USB-Eingang (kein Dual-USB wie G8)
- Super X-Fi bleibt polarisierend
- Mobile App mit begrenztem Funktionsumfang
- Software-Design wirkt veraltet
- Kein Super X-Fi-freies Budget-Modell
- Kunststoffgehäuse (kein Metall)
- SXFI BATTLE Mode eher Gimmick als Game-Changer
- Keine RGB-Beleuchtung (für manche wichtig)
- Line-Out nicht komplett unabhängig regelbar
- EQ auf 10 Bänder limitiert (andere bieten mehr)
Häufige Fragen zum Creative Sound Blaster X4
Lohnt sich das Upgrade vom X3 zum X4?
Wenn du unter Software-Problemen leidest oder SmartComms Kit brauchst (Homeoffice), ja. Läuft der X3 stabil und du brauchst keine neuen Features, kannst du warten.
Funktioniert es mit PS5 und Xbox?
PS5: Ja, per USB. Xbox: Nur mit Optical-Kabel (Xbox erlaubt keine USB-Audio-Geräte von Drittanbietern ohne proprietären Chip).
Brauche ich die Software zwingend?
Grundfunktionen (Lautstärke, Mute) gehen ohne Software. Für Scout Mode, EQ und SmartComms brauchst du die Sound Blaster Command Software.
Ist der Klang besser als Onboard-Audio?
Deutlich. Klarere Trennung, mehr Dynamik, bessere Positionswahrnehmung. Besonders mit hochwertigen Kopfhörern merkbar.
Wie gut ist das SmartComms Kit wirklich?
Beeindruckend. Filtert Tastatur, Lüfter, Hintergrundstimmen effektiv heraus, ohne die eigene Stimme zu beeinträchtigen. Für Homeoffice ein echter Mehrwert.
Was ist der Unterschied zum X3?
Stabile Software, SmartComms Kit, SXFI BATTLE Mode, bessere Verarbeitung, präziserer Lautstärkeregler. Ansonsten ähnlich.
Lohnt sich Super X-Fi?
Geschmackssache. Für manche Musik und Story-Games ja, für kompetitives Gaming meist nein. Einfach testen.
Kann ich zwei PCs gleichzeitig anschließen?
Nicht per USB. Aber: Ein PC per USB, ein zweiter per Optical oder Line-In. Kein echtes Dual-USB-Mixing wie beim G8.
Technische Daten
Audio-Spezifikationen:
- DAC: 32-Bit/192kHz
- Kopfhörer-Verstärker: bis 600 Ohm
- SNR (Signal-Rausch-Verhältnis): 130 dB
- Ausgangsimpedanz: < 1 Ohm
Anschlüsse:
- 1x USB-C (zum PC/Mac/Konsole)
- 1x Optical In (S/PDIF)
- 1x Optical Out
- 1x Line-In (3,5mm)
- 1x Line-Out (3,5mm)
- 1x Kopfhörer-Out (3,5mm)
- 1x Mikrofon-In (3,5mm)
Features:
- Super X-Fi (personalisierte Audio-Holographie)
- SXFI BATTLE Mode
- Scout Mode (Gaming-optimiert)
- SmartComms Kit (Zwei-Wege-Geräuschunterdrückung)
- 10-Band-Equalizer
- Chat-Mix (Hardware-gesteuert)
- Direct Mode (DSP-Bypass)
- CrystalVoice (Mikrofon-Enhancement)
Bedienung:
- Großer Lautstärkeregler (mit Druckfunktion)
- Mikrofon-Taste (Mute + Chat-Mix)
- Direct-Mode-Schalter (Rückseite)
Software:
- Sound Blaster Command (Windows/macOS)
- Creative App (Android/iOS, eingeschränkt)
Lieferumfang:
- Sound Blaster X4
- USB-C zu USB-A Kabel
- Dokumentation
Abmessungen & Gewicht:
- Kompakt, Schreibtisch-freundlich
- Merklich schwerer als X3
- Material: Kunststoff (matt schwarz)
Preis: 149,99 € (UVP kann variieren)
Release: 2023
Hersteller: Creative Labs
