Kept you waiting, huh? Nach fast 20 Jahren in der Entwicklungshölle bekommt Metal Gear Solid endlich wieder eine reale Chance auf die große Leinwand. Sony Pictures hat am 9. April 2026 bestätigt: Zach Lipovsky und Adam B. Stein übernehmen die Regie der lang ersehnten Filmadaption — als Teil eines exklusiven First-Look-Deals mit dem Studio.
Wer sind Lipovsky und Stein?
Das Regisseur-Duo ist kein unbekanntes Gesicht mehr. Mit Final Destination: Bloodlines lieferten Lipovsky und Stein 2025 einen der überraschendsten Kassenerfolge des Jahres: 317 Millionen Dollar weltweites Einspielergebnis bei einem Budget von rund 50 Millionen Dollar — und damit der meistgesehene und bestbewertete Teil der gesamten Final Destination-Reihe. Für Sony der Beweis genug, dass das Duo mit totgesagten Franchises umgehen kann.
Ihr Statement zur Verpflichtung ließ keinen Zweifel an ihrer Leidenschaft für das Material: „Metal Gear Solid was nothing short of a groundbreaking cinematic masterpiece that forever revolutionized video games. We are thrilled and honored to bring Hideo Kojima’s iconic characters and unforgettable world to life.“
Produziert wird der Film von Avi und Ari Arad bei Arad Productions für Columbia Pictures — dieselben Produzenten, die das Projekt seit Jahren vorantreiben.
Eine lange Geschichte des Scheiterns
Der Weg hierhin war alles andere als geradlinig. Seit 2006 kursieren Gerüchte, Ankündigungen und Rückschläge rund um eine Metal Gear Solid-Verfilmung. Paul W.S. Anderson, Christian Bale und David Hayter brachten sich ins Gespräch. Zuletzt war Jordan Vogt-Roberts (Kong: Skull Island) als Regisseur und Oscar Isaac als Solid Snake gesetzt — ein Traum-Casting, das die Community begeisterte. Doch das Projekt verlor an Fahrt, Isaac wurde nicht mehr informiert und äußerte sich im April 2026 in einem Podcast entspannt resigniert: „Yeah, it’s… that’s a dream for someone else to realize. But, you know, I’ll always love Hideo Kojima.“
Was wir noch nicht wissen
Casting, Story-Ansatz, Release-Datum — nichts davon ist bestätigt. Unklar ist auch, ob Elemente aus der Vogt-Roberts-Entwicklungsphase übernommen werden. Einzige Gewissheit: Der Film bleibt bei Columbia Pictures und Arad Productions — und hat mit Lipovsky und Stein zum ersten Mal seit Jahren wieder ein konkretes kreatives Team hinter sich.
Ob Metal Gear Solid als Film jemals das Kino erreicht, hat 20 Jahre lang niemand sicher sagen können. Dieses Mal klingt es zumindest etwas überzeugender — auch wenn die Geschichte der Reihe gelehrt hat, dass man bis zum finalen Abspann nichts für gesichert halten sollte.



