SEED

SEED: MMO-Simulator startet am 21. Juli in den Early Access

Der Berliner Entwickler Klang Games hat einen Early-Access-Termin für seinen MMO-Simulator SEED bekanntgegeben: Am 21. Juli 2026 startet das Spiel über den firmeneigenen PC-Launcher. Eine Steam-Version soll im Herbst 2026 folgen.

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Eine Welt, die niemals schläft

In SEED übernehmen Spieler die Rolle sogenannter Cultivators und steuern einen oder mehrere Seedlings — die Bewohner des fiktiven Planeten Avesta. Die Besonderheit: Die Spielwelt läuft kontinuierlich weiter, auch wenn niemand eingeloggt ist. Seedlings schlafen, arbeiten und pflegen soziale Kontakte unabhängig davon, ob ihr Spieler gerade aktiv ist.

Das Spiel modelliert eine vollständige Gesellschaft mit Geburten, Tod, Alterung und Vererbung. Soziale Systeme wie Kriminalität, Justiz und Regierungsformen — von der Demokratie bis zur Diktatur — werden ausschließlich von den Spielern geformt. Jeder Gegenstand in der Spielwelt, vom Stuhl bis zur Maschine, soll dabei von Spielern hergestellt und gehandelt werden. Über eine Chat-Funktion können Cultivators außerdem direkt mit ihren Seedlings kommunizieren.

Early Access, Founder’s Packs und mobile Version

Zum Early Access-Start kostet SEED 29,99 Euro. Bereits ab dem 15. Juni sind limitierte Founder’s Packs im Vorverkauf erhältlich — auf 10.000 Stück begrenzt und mit zusätzlichen Seedling-Slots, Kosmetikgegenständen sowie der Spielwährung Pollen ausgestattet. Wer früh einsteigt, kann laut Entwickler an der Gründung der ersten Gesellschaften auf Avesta mitwirken.

Darüber hinaus sollen „Start a Society“-Pakete mit mehreren Lizenzen ermöglichen, dass Gruppen von drei Spielern gemeinsam eine benannte Gesellschaft aufbauen. Eine mobile Version befindet sich ebenfalls in Entwicklung und soll noch 2026 erscheinen.

Was bedeutet das für Spieler?

SEED positioniert sich als persistente Gesellschaftssimulation mit MMO-Ansatz — ein Konzept, das in dieser Form bislang selten umgesetzt wurde. Der Einstieg über einen proprietären Launcher vor dem Steam-Release ist allerdings eine Hürde, die nicht alle Spieler ohne Weiteres akzeptieren werden. Wie stabil und bevölkert die Welt zum Launch tatsächlich sein wird, bleibt abzuwarten.

Quelle: Pressemitteilung von Klang Games

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