Assassin's Creed Black Flag Resynced

Assassin’s Creed Black Flag Resynced: Alle neuen Details — Betrunkener Edward, 8 neue Missionen, kein Modern-Day

Am 9. Juli erscheint Assassin’s Creed Black Flag Resynced — und in den letzten Tagen haben Previews, Entwickler-Interviews und eine unfreiwillig virale Social-Media-Debatte mehr Details geliefert als die gesamte Ankündigungsphase zuvor. Hier ist der aktuelle Stand.

Das Remake im Überblick

Black Flag Resynced wurde von Ubisoft Singapore entwickelt — dem Studio, das das Original mitverantwortet hat — und basiert technisch auf der Engine von Assassin’s Creed Shadows (2025). Die offene Welt bleibt mit 16 × 16 Kilometern unverändert groß, wird aber technisch vollständig überarbeitet. Preis: 60 Dollar für die Standardedition, 70 Dollar für die Special Edition mit Bonus-Kostümen. Verfügbar auf PS5, Xbox Series X|S, Steam und Epic Games Store — auch über Ubisoft+.

Was neu ist: 6 Stunden Inhalt, 8 Endgame-Missionen

Das Remake enthält rund sechs Stunden neuen Story-Content. Im Mittelpunkt steht ein neues Endgame-Kapitel namens „A World Without Gold“ — acht Missionen, in denen Edward Kenway auf den historischen Piratenjäger Robert Miller trifft. Dazu kommen neue Missionen für Adéwalé, Blackbeard und Stede Bonnet sowie Szenen mit Edwards Frau Caroline — Charakteren, deren Geschichten im Original abrupt endeten.

Neu sind außerdem drei rekrutierbare Offiziere für die Jackdaw, jeder mit eigenen Nebenquests und besonderen Fähigkeiten im Seegefecht. Zusätzliche Inseln und Nebenmissionen erweitern die Karibik-Karte. Was nicht dabei ist: Freedom Cry, das Adéwalé-DLC des Originals, kommt nicht als eigenständige Erweiterung zurück — Adéwalé bekommt stattdessen neue Missionen im Hauptspiel.

Kein Modern-Day — und warum das eine bewusste Entscheidung ist

Die kontroverseste Änderung: Die spielbaren Modern-Day-Sequenzen in den Abstergo-Büros wurden gestrichen. Game Director Richard Knight begründet das mit dem Fokus auf Edwards Geschichte — der Animus-Rahmen bleibt über optionale „Rifts“ erhalten, ist aber nicht mehr spielbar inszeniert. Wer das Original für seinen Modern-Day-Anteil mochte, wird enttäuscht sein. Wer ihn immer übersprungen hat, vermutlich nicht.

Die Betrunkenen-Kontroverse

Die kurioseste Story der Woche: Ubisoft postete Gameplay des betrunkenen Edward Kenway auf dem Animus-Ladebildschirm — einem der beliebtesten Details des Originals. Die Community reagierte sofort: Die neue Animation wirkte verglichen mit dem Original steifer und weniger charmant. Ubisoft beruhigte: Der betrunkene Ladebildschirm ist im Remake enthalten, die Animation wird noch angepasst. Ein kleines Detail — aber bezeichnend dafür, wie aufmerksam die Fanbase jede Änderung verfolgt.

Was die Previews sagen

Die Hands-On-Berichte aus der Fachpresse fallen überwiegend positiv aus. Gelobt werden das überarbeitete Kampfsystem — laut Creative Director Paul Fu inspiriert von frühen Fan-Combo-Videos des Originals — sowie eine No-HUD-Option für immersiveres Spielen. Wer Black Flag 2013 geliebt hat, scheint gut bedient zu sein.

Mehr zum Assassin’s Creed-Lineup bis 2029 — inklusive dem nächsten Hauptteil Codename Hexe und einem gemunkelten Remake des allerersten Assassin’s Creed — findet sich in unserer Pipeline-Übersicht.

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