Metro 2039

Metro 2039: Erstes Gameplay zeigt neuen Protagonisten und Februar-Release 2027

4A Games und Deep Silver haben beim Xbox Games Showcase 2026 den ersten ausgewachsenen Gameplay-Trailer zu Metro 2039 gezeigt – dem vierten Hauptteil der postapokalyptischen FPS-Reihe. Release: Februar 2027.

The Stranger tritt in Artyoms Fußstapfen

Das vielleicht folgenreichste Detail des Trailers: Metro 2039 bricht mit der Serientradition und schickt nicht Artyom ins Rennen. Sein Nachfolger heißt The Stranger – ein neuer Protagonist, der sich inmitten einer Moskauer Metro befindet, die von einem Spartan-Regime unter der Führung des sogenannten Führers Hunter beherrscht wird. Hunter, so der Trailer, hat die Metro mit Lügen und Propaganda überzogen, um sich absolute Macht zu sichern. Der Konflikt, den Metro 2039 in den Vordergrund rückt, ist damit kein Kampf gegen Mutanten und verseuchte Oberflächen – sondern ein Kampf um die Seele der Metro selbst, zwischen Menschen, Regimen und dem, was von Menschlichkeit übrig bleibt.

Dieser Ton ist bewusst gewählt. Statt auf die grotesken Mutanten zu setzen, die die unterirdischen Zufluchten bedrohen, rückt 2039 den Konflikt zwischen Menschen und den Regimes, die sie beherrschen, in den Mittelpunkt. Das ist die dunkelste thematische Wendung der Reihe seit dem ersten Teil.

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Gameplay: Rückkehr zu den Wurzeln

Spielerisch kehrt Metro 2039 zur klaustrophobischen Stärke der frühen Serienteile zurück – weg vom experimentellen Open-World-Ansatz von Metro Exodus, zurück zu engen Tunneln, intensivem Stealth, handgemachten Waffen und einer diegetischen UI, die auf klassische HUD-Elemente weitgehend verzichtet. Neu im Arsenal ist die Shatun, eine Sprengladung, die neue taktische Optionen beim Aufbrechen von Türen und Umgebungen eröffnet. Der Trailer zeigt außerdem neue Mutantenvarianten und neue Wege, Umgebungen zu erkunden und auszunutzen.

Visuell setzt 4A Games erneut Maßstäbe: Der rund zweieinhalb Minuten lange Gameplay-Trailer wurde vollständig In-Engine gerendert und zeigt eine Atmosphäre, die zwischen beklemmend und unwirklich schön pendelt – ein Markenzeichen der Reihe seit dem ersten Teil. Der Einfluss des Horror-Genres ist spürbar; Metro war nie reiner Shooter, sondern immer auch atmosphärisches Survival-Horror-Erlebnis.

Entwicklung unter erschwerten Bedingungen

4A Games entwickelt Metro 2039 unter außergewöhnlichen Umständen: Das Studio arbeitet in der Ukraine und in Malta – mitten in Russlands laufender Invasion. Dieser Hintergrund schwingt im Spiel mit, das laut Entwicklern bewusst keine romantisierte Apokalypse zeigen will. „Wir romantisieren die Postapokalypse nicht und machen kein Themenpark daraus. Metro hatte immer eine tragischere Sicht auf uns als Menschheit.“

Metro 2039 erscheint im Februar 2027 für Xbox Series X|S, PlayStation 5, PC (Steam und Epic Games Store). Einen genauen Tag nannte 4A Games noch nicht. Das Spiel ist als Xbox Play Anywhere-Titel bestätigt.

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