Die Bestseller-Buchreihe „Dungeon Crawler Carl“ von Matt Dinniman wird als Live-Action-Serie umgesetzt. Der Streamingdienst Peacock hat der Produktion grünes Licht gegeben, Drehbuchautor Chris Yost und Produzent Seth MacFarlane sind an Bord. Auf der San Diego Comic-Con wurde zudem die erste Besetzung bekannt gegeben.
Worum es in der Serie geht
„Dungeon Crawler Carl“ erzählt von einem Mann namens Carl, der beim Versuch, die Katze seiner Ex-Freundin einzufangen, den plötzlichen Untergang der Erde erlebt. An ihrer Stelle entsteht ein gewaltiger, 18 Stockwerke umfassender Dungeon, in dem die Überlebenden in einer sadistischen intergalaktischen Gameshow ums Überleben kämpfen müssen. Die Buchreihe gilt als eines der erfolgreichsten LitRPG-Werke der vergangenen Jahre: Bislang sind acht Bände erschienen, zwei weitere sind laut Dinniman geplant.
Produktion und erste Besetzung
Für die Serie zeichnet Chris Yost verantwortlich, der zuvor unter anderem an „The Mandalorian“ mitschrieb. Produziert wird das Projekt von Seth MacFarlanes Firma Fuzzy Door gemeinsam mit Universal Global Television, Autor Matt Dinniman ist als Co-Executive-Producer eingebunden. Ursprünglich hatte sich Universal International Studios die Rechte bereits 2025 gesichert, damals allerdings noch ohne festen Streaming-Partner.
Auf der Comic-Con wurde nun die erste konkrete Rollenbesetzung bestätigt: Jeff Hays wird der Katze Princess Donut seine Stimme leihen. Hays ist bei Fans der Reihe kein Unbekannter – er hat bereits sämtliche Hörbuchversionen der Bücher eingesprochen, die auf Audible mit über 140 Millionen Hörstunden zu den erfolgreichsten LitRPG-Hörbüchern überhaupt zählen.
Was das für Zuschauer in Deutschland bedeutet
Ein Starttermin für die Serie steht noch nicht fest. Hinzu kommt: Peacock ist bislang nicht offiziell in Deutschland verfügbar. Wer die Serie zum Start sehen möchte, wird also entweder auf eine Lizenzierung durch einen hierzulande verfügbaren Anbieter warten oder auf technische Umwege wie ein VPN zurückgreifen müssen – ein Thema, das bei US-exklusiven Streaming-Diensten in Deutschland regelmäßig aufkommt.
Quelle: Berichterstattung von Variety, Nerdist und weiteren internationalen Medien.



