
Die Geschichte dreht sich um eine unfreiwillige Albtraumreise: Weil Jon seinem Kater eine Spinat-Lasagne nach dem Rezept von „Chef Monday“ serviert, versinkt Garfield in einem tiefen Schlaf. Um aufzuwachen und seinen Geschmackssinn zurückzuerlangen, muss er sich durch drei Welten mit insgesamt über 40 Levels kämpfen – vollgepackt mit Gegnern und, natürlich, Lasagne. Die Gegenseite bilden seine Erzfeinde Nermal und Squeak, während Jon, Odie, Arlene und Pookie als Verbündete auftreten.
Spielerisch setzt das Spiel auf katzentypische Bewegungen: Wandklettern, Aufrollen und den bekannten weichen Katzenfall. Zusätzlich kann Garfield drei Kostüme anlegen, die jeweils eigene Fähigkeiten mitbringen – das Truthahn-Kostüm ermöglicht Gleitflüge, das Surfer-Outfit Wasserbewegungen und das Cowboy-Outfit einen Lasso-Schwung. Gesammelte Lasagne-Stücke fließen in die Einrichtung von Jons Haus ein, was dem Spiel eine leichte Aufbauspielkomponente gibt.
Was bedeutet das konkret für Spieler? Garfield: Escape from Monday richtet sich erkennbar an ein breites Publikum – Familien, Kinder und Garfield-Fans, die mit dem Kater aufgewachsen sind. OSome Studio hat sich mit Spielen im Action-Plattformer-Bereich einen Namen gemacht; Microids wiederum ist bekannt für Lizenz-Adaptionen klassischer Franchises wie Asterix oder Die Schlümpfe. Das Spiel steht damit in einer Reihe von Spieladaptionen bekannter Medienmarken, die in letzter Zeit wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten. Garfield selbst ist als IP im Gaming-Bereich seit den 2000er-Jahren präsent, ohne bislang einen dauerhaften spielerischen Fußabdruck hinterlassen zu haben. Ob dieser Versuch das ändert, wird sich ab September zeigen.
Wer das Spiel bereits vorab auf Steam wishlistet, findet es unter dem Titel Garfield – Escape from Monday. Einen Preis hat Microids bislang nicht genannt.
