Die Rückkehr der Piraterie: Wie die Streaming-Industrie ihre Kunden wieder in die Illegalität treibt

Die Rückkehr der Piraterie: Wie die Streaming-Industrie ihre Kunden wieder in die Illegalität treibt

Neue Zahlen zeigen: 7,7 Millionen Menschen nutzen in Deutschland illegal TV-Streams – Rekord. Wer sich erinnert, wie wir an diesen Punkt gekommen sind, versteht warum. Und wer Gaming-Serien liebt, ist mittendrin.


Es gibt Momente, in denen Zahlen eine Geschichte erzählen, die sich eigentlich jeder hätte denken können. Eine neue Studie des Marktforschungsunternehmens Goldmedia, im Auftrag des Medienverbands VAUNET durchgeführt und Ende Mai 2026 veröffentlicht, liefert genau solche Zahlen. 7,7 Millionen Menschen nutzten in Deutschland im Jahr 2025 illegale lineare TV-Streams – so viele wie nie zuvor. Der gesamtwirtschaftliche Schaden liegt bei 2,4 Milliarden Euro, ein Anstieg von 33 Prozent gegenüber der letzten Erhebung 2022. Dem Staat entgehen dabei jährlich rund 542 Millionen Euro an Steuern und Sozialabgaben.

Das sind beeindruckende Zahlen. Noch beeindruckender ist jedoch, dass sie niemanden überraschen sollten – jedenfalls nicht, wer die Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte aufmerksam verfolgt hat. Denn was wir gerade erleben, ist kein Zufall und kein neues Phänomen. Es ist eine Wiederholung. Und die Streaming-Branche hat sie selbst herbeigeführt.

Im Jahr 2025 nutzten laut einer Goldmedia-Studie im Auftrag von VAUNET rund 7,7 Millionen Menschen in Deutschland illegale TV-Streams – ein Anstieg von 31 Prozent gegenüber 2022. Hauptgründe: steigende Abo-Preise, die Rückkehr von Werbung und die Fragmentierung der Inhalte auf zu viele verschiedene Streaming-Dienste.


Wie alles anfing: Die goldene Ära der Raubkopien

Wer alt genug ist, erinnert sich gut. Anfang der 2000er Jahre war es für einen erheblichen Teil der Bevölkerung schlicht selbstverständlich, Filme und Serien aus dem Netz zu laden. Kinoscreener kursierten noch vor dem offiziellen Kinostart, TV-Serien lagen als Dateien bereit, lange bevor sie im deutschen Fernsehen liefen. Die Qualität war mal gut, mal miserabel – aber es war kostenlos, und die Auswahl war riesig.

Die Rechteinhaber reagierten mit Abmahnwellen, Klagen und immer neuen technischen Schutzmaßnahmen. Der DRM-Kopierschutz wurde ausgebaut, digitale Lizenzen und Inhaltslizenzen wurden auf immer mehr Plattformen gebunden. Es half wenig. Solange legale Alternativen entweder nicht existierten, zu teuer waren oder schlicht zu umständlich zu nutzen waren, blieb die Piraterie attraktiv.


Der echte Wendepunkt: Netflix und die Bequemlichkeit

Dann kam Netflix nach Deutschland – zunächst 2014, mit begrenztem Angebot und einem Preis, der für viele vertretbar war. Kurz darauf folgte Amazon Prime Video, das vielen Nutzern als kostenloses Zusatzprodukt ihrer Mitgliedschaft in den Schoß fiel. Was folgte, war bemerkenswert.

Die Zahlen der illegalen Nutzung begannen zu sinken. Nicht weil die Menschen plötzlich moralisch besser wurden. Nicht weil Klagen und Abmahnungen endlich Wirkung zeigten. Sondern weil legales Streaming schlicht bequemer war. Kein Virenrisiko, keine Wartezeiten beim Download, keine unsichere Qualität, kein Werbemüll auf obskuren Streamingseiten. Man drückte auf Play, und der Film lief. Für einen überschaubaren Monatsbetrag hatte man Zugang zu Tausenden Titeln – zu jeder Zeit, auf jedem Gerät.

Studien belegen diesen Zusammenhang eindeutig: Der Rückgang illegaler Nutzung von Serien und Filmen war maßgeblich auf die günstigen und komfortablen Alternativen von Netflix und Amazon Prime zurückzuführen. Das Prinzip war einfach und funktionierte: Ein faires Angebot macht Piraterie unattraktiv.

Auch im Gaming-Bereich wurde diese Erkenntnis zunehmend gelebt. Abonnementmodelle wie der Xbox Game Pass oder PlayStation Plus zeigten, dass Nutzer bereit sind, regelmäßig zu zahlen – wenn das Angebot stimmt.


Kinofilme im Stream: Kürzere Fenster, weniger Screener

Ein weiterer Faktor, der in der öffentlichen Diskussion zu wenig beachtet wird, ist die Verkürzung des sogenannten Auswertungsfensters – also der Zeit zwischen Kinostart und der Verfügbarkeit auf Streaming-Plattformen. Früher lagen zwischen Kinostart und DVD-Release oft sechs Monate oder mehr, die Verfügbarkeit im Streaming folgte noch später. Genau in dieser Lücke florierte die Piraterie: Wer einen Film sehen wollte, ohne ins Kino zu gehen, fand ihn entweder als unsauberen Screener auf dubiosen Seiten oder gar nicht.

Als Streamingdienste begannen, Filme zunehmend zeitnah nach dem Kinostart – und manchmal sogar parallel dazu – auf ihren Plattformen anzubieten, veränderte sich das Bild. Die Nachfrage nach illegalen Versionen sank spürbar. Wer drei bis vier Wochen warten konnte, fand den Film legal und in guter Qualität. Für viele war das akzeptabel.

Natürlich gibt es eine andere Seite dieser Medaille: Wenn große Produktionen sehr früh in den Stream gehen, zieht das in bestimmten Titeln Zuschauer aus dem Kino ab. Die Diskussion darüber ist berechtigt – aber sie ist eine andere Geschichte. Im Kontext der Piraterie hatte die Verkürzung der Auswertungsfenster einen klar positiven Effekt.


Der Bruch: Als die Branche ihr eigenes Erfolgsmodell zerstörte

Irgendwann Mitte der 2020er Jahre begann etwas zu kippen. Schleichend zunächst, dann immer schneller.

Die Preise stiegen.

Netflix erhöhte mehrfach. Amazon erhöhte. Disney+ startete teuer und wurde teurer. Wer mehrere Dienste nutzen wollte – und das wollten immer mehr Menschen, weil die Inhalte über immer mehr Plattformen verteilt wurden – zahlte plötzlich deutlich mehr als früher.

Die Werbung kam zurück.

Ausgerechnet der Vorteil, den die Streamingdienste gegenüber dem linearen Fernsehen hatten – kein nerviges Werbeblock-Unterbrechen – wurde schrittweise aufgehoben. Zunächst als günstigere Einstiegsoption, dann als immer normaler werdende Erwartungshaltung der Anbieter. Wer keiner Werbung ausgesetzt sein wollte, musste plötzlich mehr zahlen. Die Ironie dabei: Auf illegalen Plattformen läuft auch Werbung – aber für viele Nutzer fühlte sich das plötzlich wieder gleichwertig an.

Das wöchentliche Episodenmodell kehrte zurück.

Einer der frühen Erfolgsfaktoren von Netflix war das Binge-Watching: Alle Folgen auf einmal, sofort verfügbar. Diese Erfahrung wurde von immer mehr Anbietern aufgegeben. Serien erschienen wieder wöchentlich – teilweise als bewusste Entscheidung, um Abonnenten möglichst lange zu binden. Das Ergebnis: Wer nicht warten wollte, suchte sich die Inhalte anderweitig.

Die Fragmentierung explodierte.

Das ist der wohl entscheidendste Faktor. Was ursprünglich als zentralisierter, einfacher Zugang zu Inhalten begann, ist heute ein zersplitterter Markt geworden. Auf Gamefinity haben wir die aktuellen Streaming-Dienste in Deutschland kürzlich ausführlich vorgestellt – allein die Liste der relevanten Anbieter umfasst Netflix, Amazon Prime Video, Disney+, Apple TV+, HBO Max, WOW, Paramount+, RTL+ und Joyn. Jeder mit eigenen Exklusivinhalten, eigenen Preisstrukturen, eigenen Abo-Modellen. Eine Studie der Aalto-Universität in Finnland kam zu dem Ergebnis, dass für 81 Prozent der Befragten die Zersplitterung der Inhalte ein ernstes Problem darstellt. Noch bedeutsamer: Die Fragmentierung erwies sich als signifikanter Prädiktor für zukünftige Piraterie-Nutzung. Wer Filme und Serien so konsumieren möchte, wie er es gewohnt ist – wann er möchte, was er möchte, ohne vier verschiedene Apps und Abos zu jonglieren – findet dieses Erlebnis auf legalem Weg schlicht nicht mehr zu einem vertretbaren Preis.


Die Abo-Falle: Was monatlich kündbar ist, kostet trotzdem

Viel wird über die Flexibilität der Streamingdienste gesprochen: monatlich kündbar, kein Jahresvertrag, jederzeit pausierbar. Das klingt nach Konsumentenfreundlichkeit – und war es einmal auch. Die Idee dahinter war simpel: Wer nur eine Serie sehen will, zahlt einen Monat, schaut, kündigt.

In der Praxis funktioniert dieses Modell immer weniger. Serien werden mit gutem Grund nicht mehr in einem Rutsch veröffentlicht. Staffeln laufen über drei, vier, manchmal sechs Monate. Wer The Last of Us bei HBO Max schauen möchte, wer Fallout auf Amazon nicht verpassen will, wer Arcane auf Netflix verfolgt – der zahlt nicht für einen Monat. Der zahlt für die gesamte Laufzeit. Multipliziert man das mit drei, vier parallelen Diensten, die alle interessante Inhalte haben, verliert die Flexibilität ihren eigentlichen Wert.

Hinzu kommt: Inhalte wandern. Eine Serie, die heute auf Netflix läuft, kann morgen von dort verschwinden und auf einem anderen Dienst auftauchen, der dann seinerseits ein neues Abo erfordert. Digitale Lizenzen funktionieren anders als physische Besitzverhältnisse – das gilt für Spiele genauso wie für Filme und Serien. Was man heute abrufen kann, ist morgen möglicherweise weg. Das Sicherheitsgefühl, das physische Medien boten, existiert im Streaming nicht.


Gaming-Serien: Die neue Zielgruppe sitzt mittendrin

Dieser Artikel erscheint auf einem Gaming-Portal, und das ist kein Zufall. Denn die Schnittstelle zwischen dem Piraterie-Problem und der Gaming-Community ist in den letzten Jahren deutlich größer geworden.

Die Ära der qualitativ hochwertigen Videospiel-Adaptionen ist in vollem Gange. The Last of Us auf HBO Max setzte 2023 neue Maßstäbe und erreichte eine Kritikerwertung von 96 Prozent. Fallout auf Amazon Prime Video wurde nach nur einer Woche verlängert und gewann 2024 den Game Award für die beste Adaption. Staffel 2, die Ende 2025 erschien, wurde zur bestbewerteten zweiten Staffel einer Live-Action-Videospieladaption aller Zeiten. Arcane, die Adaption des League-of-Legends-Universums, gehört zu den meistdiskutierten Serien der vergangenen Jahre. Spin-offs und Erweiterungen etablierter Gaming-IPs füllen zunehmend die Kataloge der großen Dienste.

Auch in Produktion oder Planung befinden sich aktuell God of War als Amazon-Serie, eine Horizon-Zero-Dawn-Verfilmung, Like a Dragon: Yakuza auf Prime Video und viele weitere Projekte. PlayStation allein hat nach eigenen Aussagen mindestens zehn Adaptions-Projekte in verschiedenen Entwicklungsstadien. Das Live-Service-Modell im Gaming und die Serienadaptionen großer IPs verstärken sich gegenseitig – wer die Serie schaut, interessiert sich fürs Spiel, und umgekehrt.

Das bedeutet konkret: Die Gaming-Community ist eine der Hauptzielgruppen des gegenwärtigen Streaming-Booms. Und sie ist gleichzeitig eine der Zielgruppen, die am deutlichsten auf unfaire oder unpraktische Angebotsstrukturen reagiert. Wer als Gamer jahrelang gelernt hat, dass ein Game Pass für einen monatlichen Festbetrag Zugang zu Hunderten Spielen bietet, denkt anders über Streaming-Abo-Konstrukte nach als jemand, der mit klassischem linearen Fernsehen aufgewachsen ist.


Was die Zahlen wirklich sagen

Zurück zu den Studiendaten. 7,7 Millionen illegale Nutzer, ein Anstieg von rund 31 Prozent gegenüber 2022 – das klingt nach einem Problem, das die Branche von außen trifft. In Wirklichkeit ist es ein Problem, das die Branche von innen schafft.

Für knapp drei Viertel der Befragten ist das illegale Streaming laut VAUNET-Studie schlicht die bequemste Möglichkeit. Nicht die moralisch vertretbarste. Nicht die günstigste im Sinne eines bewussten Protests. Schlicht die bequemste. Das ist ein verheerendes Zeugnis für eine Branche, die ihren Erfolg ursprünglich damit begründete, komfortabler zu sein als die Alternativen.

Andere Erhebungen zeichnen ein ebenso klares Bild: 55 Prozent der befragten Nutzer nannten die hohen Kosten als Rechtfertigung für illegale Nutzung, 25 Prozent die Fragmentierung der Inhalte auf zu viele verschiedene Dienste. Das sind keine ideologischen Aussagen. Das sind Verbraucherbeschwerden.

Die Branche selbst erkennt das Problem theoretisch. VAUNET-Geschäftsführer Frank Giersberg fordert schnellere Verfahren, klarere Pflichten und effektivere technische Maßnahmen. Das ist eine legitime Reaktion – aber sie adressiert das Symptom, nicht die Ursache. Technische Sperren und Gerichtsverfahren haben die Piraterie noch nie nachhaltig eingedämmt. Was einmal funktioniert hat, war ein faires, einfaches, günstiges Angebot.


Eine Branche, die ihre eigene Lektion vergessen hat

Die Geschichte des illegalen Streamings ist eine Geschichte über Marktversagen. Nicht das Versagen des Marktes in dem Sinne, dass er nicht funktioniert – sondern das Versagen einer Industrie, die eine wichtige Lektion gelernt hatte und sie wieder vergaß.

Mitte der 2010er Jahre war die Erkenntnis breit akzeptiert: Piraterie ist kein Mentalitätsproblem, sie ist ein Angebotsdefizit. Wenn Menschen bereit sind zu zahlen und ein gutes Angebot erhalten, zahlen sie. Netflix bewies das. Amazon Prime bewies das. Der Rückgang der illegalen Nutzung war der empirische Beweis.

Dann begann die Gegenreaktion. Jeder wollte ein eigenes Stück vom Kuchen. Jede große Produktionsfirma zog ihre Inhalte von fremden Plattformen ab und startete den eigenen Dienst. Preise stiegen, weil die Konkurrenz auf dem legalen Markt zunahm. Werbung kehrte zurück, weil die Margen unter Druck gerieten. Das wöchentliche Veröffentlichungsmodell etablierte sich wieder, weil Plattformen ihre Abonnenten nicht sofort nach dem Binge verlieren wollten.

Das Ergebnis ist der Zustand, den wir heute sehen. Ein Markt, der seinen Nutzern mehr abverlangt – mehr Geld, mehr Abos, mehr Geduld, mehr Toleranz für Werbung – und dafür ein fragmentiertes, unbequemes Erlebnis liefert. Die Konsequenz ist vorhersehbar. Sie zeigt sich in den Zahlen.


Fazit: Es liegt an der Branche, nicht am Nutzer

Es wäre einfach, diesen Artikel mit einer moralischen Bewertung zu schließen. Piraterie ist illegal, sie schadet Kreativen, sie ist keine Lösung. Das alles stimmt. Aber diese Feststellung beantwortet nicht die entscheidende Frage: Warum entscheiden sich 7,7 Millionen Menschen in Deutschland für einen Weg, den sie selbst für riskant und moralisch fragwürdig halten mögen – wenn es legale Alternativen gibt?

Die Antwort liegt nicht im Charakter dieser Menschen. Sie liegt im Angebot, das ihnen gemacht wird.

Wer die Piraterie ernsthaft bekämpfen will, braucht keine schnelleren Sperren und keine effektiveren Gerichtsverfahren als erste Maßnahme. Was gebraucht wird, ist das, was einmal funktioniert hat: Ein zentrales, bequemes, faires Angebot zu einem Preis, der akzeptabel ist. Solange Nutzer für ein vollständiges Streaming-Erlebnis vier bis fünf verschiedene Abonnements benötigen, wird sich an den Zahlen grundlegend nichts ändern. Die Branche kennt die Lösung. Sie hat sie bereits einmal angewendet. Sie hat sie nur wieder aufgegeben.


Häufige Fragen zum Thema illegales Streaming

Wie viele Menschen streamen in Deutschland illegal?

Laut einer Studie von Goldmedia im Auftrag des VAUNET nutzten im Jahr 2025 rund 7,7 Millionen Menschen in Deutschland illegale lineare TV-Streams. Das entspricht etwa jedem zehnten deutschen Onliner und einem Anstieg von 31 Prozent gegenüber der letzten Erhebung aus dem Jahr 2022.

Warum ist illegales Streaming wieder auf dem Vormarsch?

Die wichtigsten Gründe sind steigende Abo-Preise, die Rückkehr von Werbung in Streaming-Angeboten, das wöchentliche Veröffentlichungsmodell vieler Serien und die zunehmende Fragmentierung der Inhalte auf zu viele verschiedene Dienste. Nutzer, die früher mit einem oder zwei Abos auskamen, benötigen heute vier bis fünf – was faktisch einer deutlichen Preiserhöhung gleichkommt.

Ist illegales Streaming in Deutschland strafbar?

Ja. Das Streamen über eindeutig illegale Quellen ist in Deutschland urheberrechtswidrig und kann zu Abmahnungen oder Strafverfolgung führen. Die rechtliche Lage hat sich in den letzten Jahren verschärft – auch für reine Konsumenten, nicht nur für Betreiber illegaler Dienste.

Was hat Gaming mit illegalem Streaming zu tun?

Gaming-Serien wie The Last of Us (HBO Max), Fallout (Amazon Prime Video) oder Arcane (Netflix) gehören zu den meistdiskutierten Serienerfolgen der letzten Jahre. Da diese Inhalte auf verschiedene Anbieter verteilt sind, ist die Gaming-Community – die Vergleiche mit erschwinglichen Abo-Modellen wie dem Xbox Game Pass kennt – besonders sensibel für die Kosten- und Fragmentierungsproblematik.

Was würde die Piraterie wirklich eindämmen?

Die Forschung zeigt klar: Piraterie ist kein Mentalitätsproblem, sondern ein Angebotsdefizit. Was einmal funktioniert hat – ein zentrales, bequemes, günstiges Angebot – ist die einzige nachhaltige Gegenmaßnahme. Technische Sperren und Gerichtsverfahren allein haben die Nutzerzahlen historisch nie dauerhaft gesenkt.

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