Razer hat mit dem Clio X eine neue, günstigere Variante seines Kopfstützen-Lautsprechers vorgestellt. Das Zubehör soll Nutzern raumfüllenden Rear-Surround-Klang liefern, ohne dass dafür ein Kopfhörer nötig ist, und lässt sich an den meisten hochlehnigen Gaming-Stühlen befestigen. Vorgestellt wird der Clio X parallel zur PAX West 2026 in Seattle, die vom 4. bis 7. September läuft.
Im Inneren sitzen zwei 38-mm-Vollbereichstreiber mit 55-mm-Passivmembranen, die laut Razer gezielt auf die Ohren der Nutzer ausgerichtet sind. Für die räumliche Klangdarstellung sorgt THX Spatial Audio – eine Technologie, die ähnlich wie Dolby Atmos für Gaming über akustische Weitungsmodi einen breiteren, realistischeren Klangraum erzeugen soll. Die Verbindung läuft kabellos über Razer HyperSpeed mit 2,4 GHz.
Anders als das ursprüngliche Modell Razer Clio, das über einen fest verbauten Akku mit bis zu 14 Stunden Laufzeit verfügt, benötigt der Clio X für den mobilen Betrieb eine externe USB-C-Powerbank mit PD-2.0-Unterstützung, die nicht im Lieferumfang enthalten ist. Damit soll eine Laufzeit von bis zu 40 Stunden möglich sein, abhängig von Kapazität und Nutzung der Powerbank. Ein USB-C-Kabel lässt sich zudem platzsparend in der Rückseite der Kopfstütze verstauen.
Befestigt wird der Clio X über einen verstellbaren Nylon-Riemen mit einer Spannweite von 30 bis 65 Zentimetern, wodurch das Zubehör laut Razer an den meisten hochlehnigen Gaming- und Bürostühlen Halt finden soll. Nutzer können den Clio X entweder als eigenständigen Lautsprecher verwenden oder ihn im Surround-Modus mit einer vorhandenen Soundbar oder einem 2.0-/2.1-System kombinieren.
Mit dem niedrigeren Preis positioniert Razer den Clio X unterhalb des ursprünglichen Clio und macht kopfhörerfreien Rear-Surround-Klang damit für mehr Spieler zugänglich – allerdings auf Kosten des fest integrierten Akkus, der bei diesem Modell einer externen Powerbank weicht.
Der Razer Clio X kostet 109,99 Euro und ist ab sofort über Razer.com, in RazerStores sowie bei ausgewählten Händlern erhältlich.
Quelle: Pressemitteilung von Razer