Sony

PS6-Entwicklung im Plan: Sony liefert 97,9 Mio. PS5 aus

Sony liegt bei der nächsten PlayStation nach eigenen Angaben im Zeitplan. CFO Lin Tao sagte bei der Vorstellung der Quartalszahlen am 5. November 2026, die Vorbereitungen für die neue Plattform kämen planmäßig voran. Einen Namen, einen Preis oder einen Release-Termin nennt Sony weiterhin nicht. Gemeint ist die Konsole, die allgemein als PS6 geführt wird; vorgestellt werden soll sie zu einem späteren Zeitpunkt.

Mehr Geld für die neue Plattform ab April 2027

Im nächsten Geschäftsjahr, das am 1. April 2027 beginnt, will Sony die Investitionen in die neue Plattform erhöhen. Ganz neu ist das nicht: Schon die Prognose vom Mai enthielt höhere Ausgaben für die nächste Generation. Jetzt gibt es dazu die Bestätigung, dass die Arbeiten laufen wie geplant. Wann die Konsole erscheint, bleibt offen. Die Spekulationen reichen von Ende 2027 bis in die Jahre danach.

Speicherpreise bleiben eine Herausforderung

Steigende Preise für Speicherchips bezeichnet Sony als anhaltendes Problem. Bei der PS5 hat der Konzern die Mehrkosten bislang über Preisanpassungen, Kostensenkungen und veränderte Marketingmaßnahmen aufgefangen. Für das nächste Geschäftsjahr sei zudem Speicher bei mehreren Lieferanten gesichert. Ob sich das auf die PS5, die neue Konsole oder beide bezieht, geht aus den bisherigen Berichten zur Telefonkonferenz nicht eindeutig hervor. Ob die PS6 wegen der Komponentenkosten teurer wird, lässt sich deshalb noch nicht sagen.

PS5 nähert sich der 100-Millionen-Marke

Von Juli bis September lieferte Sony 2,6 Millionen PS5 aus, nach 4,0 Millionen im Vorjahresquartal. Insgesamt stehen jetzt 97,9 Millionen Konsolen zu Buche, bis zur 100-Millionen-Marke fehlen also 2,1 Millionen. Das Spielegeschäft wächst trotzdem: Das operative Ergebnis des Segments Game & Network Services stieg um 83 Prozent auf 220,1 Milliarden Yen. Sony begründet das mit weggefallenen Wertberichtigungen aus dem Vorjahr sowie mit mehr Umsatz bei Netzwerkdiensten und First-Party-Spielen.

Verkauft wurden im Quartal 88,2 Millionen Vollpreisspiele für PS4 und PS5 (Vorjahr: 80,3 Millionen), davon 8,2 Millionen von Sonys eigenen Studios. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer stieg auf 127 Millionen, vor einem Jahr waren es 119 Millionen. Marvel's Wolverine kam bis zum 4. November auf geschätzt 2,4 Millionen verkaufte Exemplare. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr hat Sony angehoben.

Für Spieler heißt das: Die PS5 bleibt vorerst die Plattform, auf die Sony setzt, während die Nachfolgerin im Hintergrund vorbereitet wird. Konkrete Hardware-Details oder ein Preis sind frühestens bei einer offiziellen Enthüllung zu erwarten.

Quelle: Quartalszahlen von Sony Group (zweites Quartal des Geschäftsjahres 2026)

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