Die Entwicklung des Remakes zum ersten The-Witcher-Spiel steht faktisch still. Das bestätigte CD-Projekt-Red-Co-CEO Michał Nowakowski im Gespräch mit dem Branchenmedium The Game Business: Das Remake benötige „etwas mehr Zeit“ aufgrund „bestimmter technologischer Abhängigkeiten“ von The Witcher 4.
Verantwortlich für das Remake ist weiterhin das externe Studio Fool’s Theory. Laut Nowakowski unterstützt das Team aktuell jedoch nur mit einem „kleinen Teil“ die Entwicklung von The Witcher 4 und arbeitet parallel an Songs of the Past, der finalen großen Erweiterung für The Witcher 3. Ursprünglich war Fool’s Theory für das Remake des ersten Teils vorgesehen.
Der Grund für die Verzögerung liegt laut CD Projekt Red in der technischen Basis: Das Remake baue „in großen Teilen auf Technologien“ von The Witcher 4 auf. Sobald dessen Entwicklung abgeschlossen sei, sollen Werkzeuge, Pipelines und Assets teilweise für das Remake wiederverwendet werden – was angesichts des Wechsels von der hauseigenen REDengine zur Unreal Engine 5 naheliegt.
Fool’s Theory hatte zuvor bereits angekündigt, beim Remake gezielt Elemente des Originals von 2007 zu überarbeiten: Teile, die das Studio als „schlecht, veraltet oder unnötig kompliziert“ einstuft, sollen entfallen, während zentrale Stärken des Originals erhalten bleiben sollen.
Für Fans bedeutet die Ankündigung vor allem eines: noch mehr Geduld. Das Witcher-Remake war bereits mehrfach verschoben worden, zuletzt wurde ein möglicher Release 2028 gehandelt. Mit The Witcher 4 selbst rechnet CD Projekt Red aktuellen Angaben zufolge ebenfalls erst für 2028 – das Remake würde entsprechend frühestens danach folgen.
Das Witcher-Remake wurde 2022 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums des Originals angekündigt und sollte als Open-World-RPG in der Unreal Engine 5 entstehen.
Quelle: The Game Business, GameSpot



