Gamer in Deutschland haben nach eigenen Angaben in den vergangenen zwölf Monaten durchschnittlich 334 Euro für Computer- und Videospiele ausgegeben, sofern sie nicht ausschließlich Gratisspiele nutzen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, für die 1.205 Personen ab 16 Jahren in Deutschland telefonisch befragt wurden, darunter 663 Gamer. Bei den 25 Prozent der Gamer mit den höchsten Ausgaben lag der Schnitt sogar bei 781 Euro im Jahr.
Der Großteil der Befragten bewegt sich laut der Erhebung im mittleren Bereich: 63 Prozent gaben zwischen 100 und 300 Euro im Jahr für Spiele aus, nur 8 Prozent kamen mit weniger als 100 Euro aus. Bei 5 Prozent lagen die Ausgaben zwischen 300 und 500 Euro, bei 12 Prozent zwischen 500 und 1.000 Euro. 4 Prozent der zahlungsbereiten Gamer gaben mehr als 1.000 Euro im Jahr aus. Nicht mit eingerechnet sind laut Bitkom Ausgaben für Hardware wie Computer, Konsolen oder Smartphones.
Die Bereitschaft, Geld für Spiele auszugeben, sinkt der Umfrage zufolge mit dem Alter deutlich. Während 16- bis 29-Jährige im Schnitt 376 Euro im Jahr investierten, waren es bei den 30- bis 49-Jährigen 353 Euro und bei den 50- bis 64-Jährigen 294 Euro. Gamer ab 65 Jahren gaben mit durchschnittlich 168 Euro deutlich weniger aus als jüngere Altersgruppen.
„Drei Viertel der Gamer lassen sich ihr Hobby etwas kosten“, kommentierte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder die Ergebnisse. Bitkom veröffentlichte die Zahlen zeitgleich mit dem Start der gamescom, die am morgigen 26. August im Kölner Messegelände beginnt.
Die Befragung wurde laut Bitkom im Zeitraum von Kalenderwoche 20 bis 24 2026 durchgeführt und gilt als repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 16 Jahren.
Quelle: Pressemitteilung von Bitkom