Electronic Arts und Bit Reactor haben Star Wars Zero Company Patch 1.2 veröffentlicht. Das Update für PC, PS5 und Xbox Series X|S führt Kampagnenmodifikatoren ein, mit denen sich das rundenbasierte Taktikspiel deutlich härter einstellen lässt – bis hin zum Soforttod für Agenten. Dazu kommen günstigere Upgrades, Balance-Anpassungen und eine lange Liste an Fehlerbehebungen.
Zero Company ist am 27. August erschienen und hat laut EA inzwischen mehr als eine Million Käufer gefunden. Entwickelt wird das Spiel von Bit Reactor, einem Studio ehemaliger Firaxis-Mitarbeiter, die zuvor an XCOM gearbeitet haben. Entsprechend deutlich ist die Nähe zum XCOM-Prinzip. Für Bit Reactor kommt der Erfolg zur rechten Zeit: Laut einem Bericht von Game File hatte das Studio vor dem Launch über 80 Prozent der Belegschaft beurlaubt. Inzwischen holt Bit Reactor nach eigenen Angaben wieder Mitarbeiter zurück, um das Spiel weiter zu betreuen.
Kampagnenmodifikatoren für Taktik-Veteranen
Die neuen Modifikatoren lassen sich beim Start einer neuen Kampagne in jedem Schwierigkeitsgrad aktivieren und greifen nach dem Tutorial. Zur Auswahl stehen unter anderem:
- Verletzungsgrenzen: Agenten sterben statt nach drei schon nach zwei Niederlagen im taktischen Kampf oder auf Wunsch sofort
- Lebensgefahr: festes Todesrisiko von 20 Prozent bei einer Niederlage oder eskalierend über 40 bis 80 Prozent, Holo-Table-Einsätze sind ausgenommen
- Gesundheitszuwachs: weniger oder gar keine zusätzliche Maximalgesundheit durch Fokuspunkte
- Beziehungsfortschritt: Übergreifendes Training für Agenten-Paare erst ab Beziehungsstufe 4
- Taktik-Regeln: Unterstützungsschüsse können danebengehen, Gegner erhalten eine Krit-Chance von fünf Prozent, die eigene Trefferchance ist auf 99 Prozent gedeckelt
- Sperren: kein Umskillen von Talenten, Spezialisierungen und Waffen, kein Neuauswürfeln der Rekruten
Vor allem die 99-Prozent-Grenze dürften XCOM-Kenner mit einem Grinsen quittieren.
Günstigere Upgrades und wichtige Fixes
Bei der Balance dreht Bit Reactor vor allem an den Kosten: Waffen-, Crew- und Einrichtungs-Upgrades werden größtenteils billiger, so sinkt etwa die erste Reichweitenstufe für Gewehre von 3.000 auf 1.500 Credits. Neue Agenten kosten unabhängig von der Kadergröße immer 100 Credits. Einige starke Fähigkeiten werden dagegen begrenzt, darunter die Selbstreparatur des Astromechs auf zwei Einsätze pro Kampf. „Unterstützung anfordern“ lässt sich jetzt auf eine beliebige Taste legen.
Die Fehlerbehebungen betreffen unter anderem Overwatch: Gegnerische Reaktionsschüsse trafen bislang unabhängig von der Distanz mit 85 Prozent. Außerdem behebt der Patch Fähigkeiten, die nach dem Laden eines Spielstands nicht mehr funktionierten, mehrere Fehler im Finale, Softlocks im Kampagnenverlauf und einen Fehler auf der PS5, der bei vielen erstellten Agenten die Charakter-Datenbank löschte.
Alle Änderungen listet Bit Reactor in den offiziellen Patch Notes zu Version 1.2 auf.
Quelle: Pressemitteilung von Electronic Arts
