Die gamescom Opening Night Live 2026 startet heute Abend, Dienstag, den 25. August, mit einer Vorshow ab 19:30 Uhr und dem Hauptprogramm ab 20 Uhr (MESZ). Moderiert wird die zweistündige Live-Show erneut von Geoff Keighley, an seiner Seite steht diesmal Eefje Depoortere. Die Show eröffnet offiziell die gamescom 2026, die vom 26. bis 30. August in Köln stattfindet und laut Veranstaltern erstmals in der Geschichte der Messe vollständig ausgebucht ist.
Zwei große Auftritte gelten bereits als bestätigt. Square Enix zeigt gemeinsam mit Game Director Naoki Hamaguchi neues Material zu Final Fantasy VII Revelation, dem dritten und letzten Teil der Remake-Trilogie. Das Spiel soll im Frühjahr 2027 für PS5, Nintendo Switch 2, Xbox Series X|S und PC erscheinen und die Geschichte um Cloud, Sephiroth und die drohende Meteor-Katastrophe zu einem Abschluss bringen. Ebenfalls angekündigt ist neues Material zu The Witcher 3: Wild Hunt – Songs of the Past, einer dritten vollwertigen Erweiterung für den 2015 erschienenen Rollenspiel-Klassiker. CD Projekt Red entwickelt die Erweiterung gemeinsam mit dem Studio Fool’s Theory; ein Release ist für 2027 auf PC, PS5 und Xbox Series X|S geplant.
Das restliche Line-up hält Keighley traditionell bis zum Sendestart geheim. Unter den Ausstellern der diesjährigen gamescom finden sich unter anderem Xbox, Nintendo, EA, Ubisoft, Capcom, SEGA, Bandai Namco, Konami, Tencent Games, NetEase und HoYoverse – eine Präsenz vor Ort in Köln gilt als Voraussetzung für einen Auftritt in der Show. Tickets für die Live-Veranstaltung in der Koelnmesse sind bereits seit Wochen ausverkauft, wer nicht vor Ort ist, kann die Übertragung kostenlos per Livestream auf YouTube und Twitch verfolgen.
Nach den Rekordzahlen des Vorjahres steht die diesjährige Ausgabe unter besonderer Beobachtung: 2025 verzeichnete die gamescom mit rund 357.000 Besuchern einen neuen Höchststand, und auch die Opening Night Live erreichte weltweit ein Millionenpublikum. Ob die diesjährige Show daran anknüpfen kann, zeigt sich ab 20 Uhr.
Update: Der auf Gaming-Daten spezialisierte Anbieter Fancensus hat vorab eine eigene Einschätzung möglicher Show-Momente veröffentlicht. Auf Basis einer Auswertung KI-gestützter Gerüchtedaten will das Unternehmen Rückschlüsse ziehen, welche Titel bei der ONL auftauchen könnten. Zudem rechnet Fancensus mit einer stärkeren Präsenz von Indie-Spielen sowie einem möglichen Überraschungsmoment zum Show-Abschluss. Die Analyse verweist außerdem auf Publisher, die in der Vergangenheit regelmäßig bei der ONL vertreten waren und dies laut Fancensus auch 2026 wieder tun könnten. Konkrete Titel oder Namen nennt das Unternehmen in seiner öffentlichen Zusammenfassung nicht.
Quellen: gamescom.global, Angaben der Veranstalter; Fancensus (LinkedIn)



