Laut einem Bericht von Bloomberg ist The Blood of Dawnwalker mit einem Produktionsbudget von rund 40 Millionen US-Dollar entstanden. Das Geld stammt demnach von NetEase, das dafür 26 Prozent an dem Entwicklerstudio Rebel Wolves erhalten hat. Der Bericht von Jason Schreier erschien am 18. September 2026, knapp zwei Wochen nach dem Release des Rollenspiels.
Wie das Projekt finanziert wurde
Nach Bloomberg-Angaben begann die Entwicklung 2022. Konrad Tomaszkiewicz, der Game Director von The Witcher 3, finanzierte das erste Jahr des Studios Rebel Wolves zunächst selbst. In dieser Phase entstanden ein Pitch-Dokument, ein erstes Team und ein Prototyp. Anschließend stieg NetEase als Investor ein. Die volle Produktion soll gegen Ende 2023 gestartet sein. Bandai Namco kam später als Publisher hinzu.
Das Team wuchs laut dem Bericht von rund 90 Beschäftigten im Jahr 2024 auf aktuell etwa 160. Zum Vergleich: Moderne Großproduktionen kosten oft ein Vielfaches der genannten Summe.
Grundpfeiler blieben unverändert
Tomaszkiewicz sagte Bloomberg zufolge, das Studio habe die Grundlagen des Spiels bewusst nicht angetastet. Sie entsprächen bis heute dem ursprünglichen Pitch, denn eine Änderung dieser Säulen hätte das gesamte Spiel beeinflusst. Zu den Eckpfeilern gehören der Wechsel zwischen Tag und Nacht mit Coens zwei Spielformen sowie das Zeitlimit von 30 Spieltagen.
Einordnung
The Blood of Dawnwalker erschien am 3. September 2026 für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Rebel Wolves und Bandai Namco meldeten bereits am 5. September mehr als eine Million verkaufte Exemplare. Für ein Debütspiel eines neuen Studios ist das ein starker Start.
Die 40 Millionen Dollar stammen aus dem Bloomberg-Bericht. Da Bandai Namco erst später als Publisher einstieg, sollte die Summe nicht als Gesamtaufwand bis zum Marktstart verstanden werden. Ob Marketing- und Vertriebskosten darin enthalten sind, geht aus den vorliegenden Berichten nicht hervor.
Quelle: Bloomberg (Jason Schreier); Verkaufszahlen: Rebel Wolves und Bandai Namco