Kojima Productions hat in Japan eine neue Marke angemeldet: „Death Stranding ODRADEK“. Der Antrag wurde am 19. Oktober 2026 beim japanischen Patentamt eingereicht und ist inzwischen öffentlich einsehbar. Wofür der Name genutzt werden soll, ist offiziell nicht bekannt – die Spekulationen laufen aber bereits.
Der Scanner aus Death Stranding
Fans der Reihe kennen den Begriff: Der Odradek ist das schulterbefestigte Scangerät von Protagonist Sam Porter Bridges. Er tastet das Gelände ab, zeigt den Untergrund an und warnt vor Gefahren wie den gestrandeten Wesen, den BTs. Die Anmeldung deckt laut Berichten breite Kategorien ab, darunter Spiele, Unterhaltung und Technologie.
Verbindung zum Niantic-Projekt?
Naheliegend ist eine Verbindung zu einem Projekt, das Kojima Productions im September 2025 gemeinsam mit Niantic Spatial angekündigt hat. Die Firma ist auf ortsbasierte Technologie mit KI spezialisiert. Ziel der Partnerschaft ist es, Kojimas Erzählweise in die reale Welt zu bringen. Hideo Kojima selbst beschrieb die Idee als Death Stranding in der echten Welt, bei der Menschen mit ihrer Umgebung und miteinander interagieren. Ein Scanner, der die Umgebung erfasst, würde thematisch perfekt dazu passen. Bestätigt ist der Zusammenhang jedoch nicht.
Was bedeutet das für Fans?
Markenanmeldungen sind in der Branche alltäglich und nicht jede führt zu einem Produkt. Trotzdem zeigt der Antrag, dass Kojima Productions das Death-Stranding-Universum weiter ausbaut. Neben dem zweiten Teil On the Beach sind ein Realfilm mit A24, der Animationsfilm Death Stranding Mosquito sowie die Animationsserie Death Stranding Isolations für Disney+ in Arbeit. Letztere soll 2027 erscheinen.
Parallel arbeitet das Studio an weiteren Projekten, allen voran an PHYSINT, dessen Publishing nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Sony an Xbox übergegangen ist. Ob Death Stranding ODRADEK ein Spiel, eine App oder ein Technologieprodukt wird, dürfte sich erst mit einer offiziellen Ankündigung klären.
Quelle: Markenanmeldung beim japanischen Patentamt

