Penny Blood, der geistige Nachfolger der Kultreihe Shadow Hearts, hat weiterhin keinen Publisher. Das geht aus einem neuen Update von Schöpfer Matsuzo Machida an die Unterstützer hervor. Aufgeben wollen die Entwickler aber nicht: Die Arbeit an dem Gothic-Horror-Rollenspiel läuft weiter, vorerst aus eigenen Mitteln.
Ein Roman soll die Marke stärken
Parallel arbeiten die beteiligten Studios Studio Wildrose und Shade an Penny Blood REVIOLENCE, einer Romanfassung der Geschichte. Damit wollen sie die Marke bekannter machen und die Produktion voranbringen, bis ein Partner gefunden ist. Zur Kickstarter-Kampagne als Ganzes könne das Team laut Machida derzeit keine weiteren Auskünfte geben, weil es dazu schlicht nichts Neues gebe.
Wer schon jetzt in die Welt des Spiels eintauchen möchte, kann zu Penny Blood: Hellbound greifen. Der Roguelike-Ableger erzählt eine Vorgeschichte und ist bereits auf Steam erhältlich.
Holprige Vorgeschichte
Penny Blood wurde 2022 gemeinsam mit Armed Fantasia im Rahmen einer doppelten Kickstarter-Kampagne erfolgreich finanziert. Seitdem lief es alles andere als rund: 2024 warf eine Klage den Kampagnen-Organisatoren Ben Judd und Dangen Entertainment vor, Entwicklungsgelder zurückgehalten zu haben. Die Suche nach einem Publisher zieht sich seither hin.
Einordnung
Für Fans klassischer japanischer Rollenspiele ist Penny Blood ein Herzensprojekt. Machida schuf mit Koudelka und Shadow Hearts Spiele, die Rundenkämpfe mit düsterem Horror verbanden und bis heute eine treue Anhängerschaft haben. Dass das Team weitermacht, ist ein gutes Zeichen. Ohne Publisher bleibt allerdings offen, wann und in welchem Umfang Penny Blood erscheinen kann. Einen Release-Zeitraum nennt das Update nicht.
Quelle: Projekt-Update von Matsuzo Machida

