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Microsoft bietet 60.000 Mitarbeitern Abfindung zum Ausstieg

Microsoft baut erneut im großen Stil Personal ab – diesmal auf freiwilliger Basis. Wie Chief People Officer Amy Coleman am 26. Oktober 2026 in einer internen Mitteilung ankündigte, erhalten rund 60.000 Beschäftigte ein Angebot für ein freiwilliges Ausscheiden gegen Abfindung. Das entspricht etwa 27 Prozent der rund 223.000 Vollzeitkräfte des Konzerns.

Angebot gilt in vier Ländern

Das sogenannte Voluntary Exit Offer richtet sich an Mitarbeiter in den USA, Großbritannien, Indien und Kanada. Nicht alle Beschäftigten dort sind berechtigt: Laut Coleman hängt die Teilnahme von den Prioritäten, Kundenverpflichtungen und dem Personalbedarf des jeweiligen Geschäftsbereichs ab. Wer das Angebot annimmt, verlässt das Unternehmen Berichten zufolge zum 31. Dezember 2026. Microsoft selbst spricht davon, Mitarbeitern mehr Wahlfreiheit zu geben und den Bereichen eine Anpassung ihrer Teams zu ermöglichen.

Hintergrund sind laut US-Medien die enormen Investitionen des Konzerns in künstliche Intelligenz. Microsoft gibt Milliarden für KI-Rechenzentren und -Dienste aus und versucht, die Kosten an anderer Stelle auszugleichen.

Dritter Personalschritt in diesem Jahr

Es ist nicht der erste Einschnitt 2026. Bereits im April hatte Microsoft erstmals ein freiwilliges Abfindungsprogramm in den USA aufgelegt, im Juli folgte die Entlassung von rund 4.800 Mitarbeitern. Dazu kam ein vorheriges Programm für einen freiwilligen Vorruhestand.

Was bedeutet das für Spieler?

Ob und in welchem Umfang die Gaming-Sparte betroffen ist, hat Microsoft bislang nicht mitgeteilt. Xbox mit Studios wie Bethesda, Activision Blizzard und den Xbox Game Studios zählt zu den größeren Geschäftsbereichen des Konzerns und war von früheren Kürzungswellen bereits stark betroffen. Damals wurden Studios geschlossen und Projekte eingestellt.

Da es sich diesmal um ein freiwilliges Angebot handelt, sind direkte Auswirkungen auf einzelne Spiele schwerer abzuschätzen. Verlassen erfahrene Entwickler in größerer Zahl das Unternehmen, kann das aber durchaus Zeitpläne beeinflussen. Für Abonnenten des Game Pass ändert sich vorerst nichts. Ob die Xbox-Sparte Teil des Programms ist, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.

Quelle: Interne Mitteilung von Microsoft, berichtet von CNBC und CNN

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